1,921 research outputs found

    Institutions in the Economic Fitness Landscape: What Impact Do Welfare State Institutions Have on Economic Performance?

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    Sozialstaat, Institutionalismus, Wirtschaftswachstum, Beschäftigungseffekt, Arbeitsmarktflexibilisierung, Kündigungsschutz, Tarifpolitik, Lohnstruktur, OECD-Staaten, Welfare state, Institutional economics, Economic growth, Employment effect, Labour market

    Lohnstrukturflexibilität - Theorie und Empirie der Transaktionskosten und Effizienzlöhne

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    "Nachdem wegen der zurückhaltenden Lohnabschlüsse der Tarifparteien in den vergangenen Jahren neuerdings weniger die Entwicklung des Lohnniveaus als der Lohnstruktur diskutiert wird, gewinnen arbeitsmarkttheoretische und empirische Untersuchungen des Zusammenhangs zwischen sektoraler, regionaler und qualifikatorischer Lohnstruktur einerseits, gesamtwirtschaftlicher Beschäftigungsentwicklung und Strukturwandel der Beschäftigung andererseits an Bedeutung. In der Diskussion über Deregulierung der Arbeitsmärkte haben die Tarifparteien im Ergebnis übereinstimmend ablehnend zu "Öffnungsklauseln" Stellung genommen. Anhand eines einfachen Modells zweier Teilarbeitsmärkte wird die theoretische Position der Anhänger des Konzepts der Lohnstrukturflexibilität, darunter u.a. des Sachverständigenrats, verdeutlicht. Danach werden Argumente der neueren Arbeitsmarkttheorie dargestellt, die auch ein Interesse der Betriebe an kurzfristig unveränderten Lohnstrukturen begründen und damit eine Gegenposition zum Lohnstruktur Flexibilitätskonzept einnehmen. Hierzu werden Grundmodelle der Transaktionskostenanalyse und der Effizienzlohntheorie entwickelt. Sie legen nahe, daß Anpassungen der Beschäftigten- und Lohnstruktur über die Neueinstellungen vorgenommen werden. Mittel- und langfristige Anpassungen der Lohnstruktur an sektorale, regionale und qualifikatorische Änderungen der Marktlage durch Tarifvereinbarungen bleiben dadurch nicht ausgeschlossen. Im empirischen Teil werden erste Ergebnisse zu der Frage vorgelegt, ob mittel- und langfristig eine Anpassung der Lohnstruktur unter Wahrung der Einkommenserwartungen der bisher Beschäftigten durch Anpassung der Einkommen von Berufsanfängern erfolgen kann. Datengrundlage sind hierbei Mikrozensen und die Arbeitslosen- und Beschäftigtenstatistik. Die Auswertung der Beschäftigtenstatistik eröffnet in Zukunft zunehmend Antwortmöglichkeiten." (Autorenreferat)Lohnstruktur, Transaktionskosten, Effizienzlohntheorie, Beschäftigtenstruktur, Lohn - Flexibilität, Qualifikationsstruktur

    Stochern im Nebel: der Ungleichheit auf der Spur

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    Der Artikel untersucht die Lohnstruktur westdeutscher Arbeitnehmer von 1984 bis 2007 auf Basis des Sozio-oeconomischen Panels (SEOP). Bis Mitte der Neunziger Jahre war die Lohnstruktur stabil, ab 1995 steigt die Lohnungleichheit an, allerdings nur in der unteren Hälfte der Einkommensverteilung. Eine veränderte Bildungs- und Alterstruktur kann diese Entwicklung nur teilweise erklären. Es zeigt sich dass, sowohl eine Polarisierung der Beschäftigung als auch der schwindende Einfluss der Gewerkschaften weitere wichtige Bausteine bei der Erklärung der steigenden Lohnungleichheit sind. --

    Gibt es genügend Lohndifferenzierung in der Bundesrepublik Deutschland?

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    Flexibilität der qualifikatorischen Lohnstruktur und Lastverteilung der Arbeitslosigkeit: Eine ökonometrische Analyse für Westdeutschland

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    Dieser Beitrag nimmt aus theoretischer und ökonometrischer Sicht zu der Kontroverse über die Bedeutung der qualifikatorischen Lohnstruktur zur Erklärung der Beschäftigungsstruktur Stellung. Basierend auf einer Einteilung in drei Qualifikationsgruppen zeigt sich empirisch, dass die Entlohnung der mittleren Gruppe relativ zur unteren und oberen weniger stark ansteigt, während ein kontinuierlicher Trend zur Höherqualifikation der Beschäftigten besteht. Es werden eine Translog-Kostenfunktion und Anteilsgleichungen ökonometrisch geschätzt, um den Einfluss der Lohnstruktur auf die Beschäftigungsstruktur zu erfassen. Bei allen Vorbehalten aufgrund verschiedener Probleme der Schätzungen implizieren die Ergebnisse einen signifikanten Einfluss der qualifikatorischen Struktur der mittleren Löhne auf die Beschäftigungsstruktur wie auch eine die relative Beschäftigung steigernde Wirkung einer erhöhten Lohndispersion innerhalb der Qualifikationsgruppen. Damit besteht die Möglichkeit, dass mit einer größeren Lohnspreizung die Lastverteilung der Arbeitslosigkeit bei gegebenem Output, Kapitaleinsatz und technischem Fortschritt in Form einer Erhöhung der Beschäftigung von gering qualifizierten Arbeitnehmern angeglichen werden kann. --Qualifikatorische Lohnstruktur,Qualifikationsstruktur der Beschäftigung,Westdeutschland

    Flexibilität der qualifikatorischen Lohnstruktur und Lastverteilung der Arbeitslosigkeit: Eine ökonometrische Analyse für Westdeutschland

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    Dieser Beitrag nimmt aus theoretischer und ökonometrischer Sicht zu der Kontroverse über die Bedeutung der qualifikatorischen Lohnstruktur zur Erklärung der Beschäftigungsstruktur Stellung. Basierend auf einer Einteilung in drei Qualifikationsgruppen zeigt sich empirisch, daß die Entlohnung der mittleren Gruppe relativ zur unteren und oberen weniger stark ansteigt, während ein kontinuierlicher Trend zur Höherqualifikation der Beschäftigten besteht. Es werden eine Translog-Kostenfunktion und Anteilsgleichungen ökonometrisch geschätzt, um den Einfluß der Lohnstruktur auf die Beschäftigungsstruktur zu erfassen. Bei allen Vorbehalten aufgrund verschiedener Probleme der Schätzungen implizieren die Ergebnisse einen signifikanten Einfluß der qualifikatorischen Struktur der mittleren Löhne auf die Beschäftigungsstruktur wie auch eine die relative Beschäftigung steigernde Wirkung einer erhöhten Lohndispersion innerhalb der Qualifikationsgruppen. Damit besteht die Möglichkeit, daß mit einer größeren Lohnspreizung die Lastverteilung der Arbeitslosigkeit bei gegebenem Output, Kapitaleinsatz und technischem Fortschritt in Form einer Erhöhung der Beschäftigung von gering qualifizierten Arbeitnehmern angeglichen werden kann

    Mangelnde Faktormobilität: Eine Ursache der Arbeitslosigkeit?

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    Ein Jahr gesetzlicher Mindestlohn: Ein Faktencheck

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    Die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns dürfte rund 4 Millionen Arbeitnehmer betroffen haben. Da der Mindestlohn in einer Phase mit dynamischem Beschäftigungswachstum eingeführt wurde, waren die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt bisher gering. Im Januar 2015 waren die Zugänge in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung um 94.516 Personen und die Abgänge aus geringfügiger Beschäftigung um 73.941 Personen höher als im Jahresdurchschnitt 2014. Es wurden also Minijobs abgebaut und im Gegenzug sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufgebaut. Unklar ist, ob dabei auch Stellen verloren gingen. Klar ist hingegen, dass die mindestlohninduzierten Lohnkostensteigerungen auf die Preise überwälzt wurden. Dies ist vor allem in Ostdeutschland sichtbar. Unstrittig ist außerdem, dass die Lohnstruktur gestaucht wurde. Anfang 2015 lagen die Lohnzuwächse ungelernter Arbeitnehmer vor allem in Ostdeutschland deutlich über dem allgemeinen Anstieg. Als effektives Instrument gegen Armut erwies sich der Mindestlohn aber nicht. Die Anzahl der sogenannten Aufstocker ist kaum zurückgegangen

    Stochern im Nebel: der Ungleichheit auf der Spur

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    Der Artikel untersucht die Lohnstruktur westdeutscher Arbeitnehmer von 1984 bis 2007 auf Basis des Sozio-oeconomischen Panels (SEOP). Bis Mitte der Neunziger Jahre war die Lohnstruktur stabil, ab 1995 steigt die Lohnungleichheit an, allerdings nur in der unteren Hälfte der Einkommensverteilung. Eine veränderte Bildungs- und Alterstruktur kann diese Entwicklung nur teilweise erklären. Es zeigt sich dass, sowohl eine Polarisierung der Beschäftigung als auch der schwindende Einfluss der Gewerkschaften weitere wichtige Bausteine bei der Erklärung der steigenden Lohnungleichheit sind
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