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    Erwerbslosigkeit Jugendlicher in Europa im Jahr 2014

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    Das Erwerbslosigkeitsrisiko Jugendlicher in Europa bewegt sich weiterhin auf hohem Niveau. Insbesondere die Rezession in den Jahren 2008/09 hat langfristige Spuren auf dem Arbeitsmarkt für Jugendliche hinterlassen. 2014 waren jedoch erstmalig Hinweise auf eine Verbesserung der Lage zu beobachten: Die in der Öffentlichkeit häufig zitierte Erwerbslosenquote Jugendlicher sank von 23,6 auf 22,2 Prozent im Jahr 2014. Die Erwerbslosenquote Jugendlicher gibt jedoch nicht den Anteil der erwerbslosen Jugendlichen an allen Jugendlichen wieder; bei ihrer Berechnung werden diejenigen, die in der Schule oder im Studium sind oder aus sonstigen Gründen dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen, nicht berücksichtigt. Bei Berücksichtigung dieser Gruppen betrug der Anteil der erwerbslosen Jugendlichen an allen Jugendlichen in der EU-28 2013 zehn Prozent und ging 2014 auf neun Prozent zurück. Im Zuge der Rezession hatte sich für Jugendliche nicht nur das Risiko, arbeitslos zu sein, erhöht, auch die durchschnittlich beobachtete Dauer der Erwerbslosigkeit hatte in den meisten europäischen Ländern deutlich zugenommen. Im Vergleich zu den anderen europäischen Ländern weist Deutschland sehr niedrige Erwerbslosenquoten Jugendlicher auf. Gleichzeitig nahm in Deutschland die durchschnittliche Erwerbslosigkeitsdauer Jugendlicher ab, sie bewegt sich aber noch immer im europäischen Mittelfeld

    Erwerbslosigkeit Jugendlicher in Europa im Jahr 2013

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    Das Risiko der Erwerbslosigkeit Jugendlicher in Europa bewegt sich weiterhin auf einem hohem Niveau: 2013 betrug der Anteil der erwerbslosen Jugendlichen an allen Jugendlichen in der EU (EU-28) rund zehn Prozent. Die in der Öffentlichkeit häufig zitierte Erwerbslosenquote Jugendlicher lag 2013 bei 23 Prozent. Bei der Berechnung der Erwerbslosenquote werden allerdings Jugendliche, die zum Beispiel in der Schule oder im Studium sind oder aus sonstigen Gründen dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen, nicht berücksichtigt. Zu beachten ist, dass die Erwerbslosenquote deshalb nicht den Anteil der erwerbslosen Jugendlichen an den Jugendlichen insgesamt angibt. Die Rezession seit 2008/09 hat in Europa deutliche Spuren auf dem Arbeitsmarkt für Jugendliche hinterlassen. Mit Ausnahme von Deutschland hat die Jugenderwerbslosigkeit in fast allen EU-Staaten deutlich zugenommen. Auch im Jahr 2013 verbesserte sich die Lage in vielen europäischen Staaten noch nicht. Vor allem in den süd- und osteuropäischen Ländern bewegt sich das Erwerbslosigkeitsrisiko nach wie vor auf einem hohen Niveau. Während das Risiko, erwerbslos zu sein, bei Jugendlichen in Vergleich zu Erwachsenen deutlich höher ist, ist die durchschnittliche Erwerbslosigkeitsdauer kürzer. Gleichwohl hat im Verlauf der jüngsten Jahre auch bei Jugendlichen die durchschnittlich beobachtete Dauer von Erwerbslosigkeit in den meisten europäischen Ländern deutlich zugenommen. Im Vergleich zu den anderen europäischen Ländern weist Deutschland sehr niedrige Erwerbslosenquoten Jugendlicher auf. Gleichzeitig nahm die durchschnittliche Erwerbslosigkeitsdauer Jugendlicher ab. Sie bewegt sich jedoch noch immer eher im europäischen Mittelfeld

    Bildungsbeteiligung der Jugendlichen hat in Ostdeutschland 1995 Westniveau erreicht

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    Auf der Grundlage der Bildungsgesamtrechnung des IAB, die auf amtlichen Statistiken basiert, wird gezeigt, daß sich die Bildungs- und Erwerbsbeteiligung Jugendlicher in Ost und West zwischen 1991 und 1995 angeglichen hat: Die Bildungsbeteiligung ostdeutscher Jugendlicher im Alter zwischen 15 und 24 Jahren nahm von 40 % auf 60 % deutlich zu und lag 1995 erstmals leicht über Westniveau. Nahezu im gleichen Umfang sank die Beschäftigung Jugendlicher. Damit wurde der Arbeitsmarkt in Ostdeutschland seit 1991 um rund 380 000 Personen entlastet. Auch 1995 lag der Anteil arbeitsloser Jugendlicher in Ostdeutschland höher als in Westdeutschland. Öffentliche Ausbildungsangebote trugen aber dazu bei, daß bei schlechter Arbeitsmarktlage die Arbeitslosigkeit Jugendlicher leicht zurückging. Damit waren 1995 prozentual mehr ost- als westdeutsche Jugendliche in Ausbildung oder Beschäftigung. In den nächsten Jahren wird aus demographischen Gründen die Zahl der Jugendlichen wachsen. Bereits deswegen wird deren Nachfrage nach Ausbildungs- und Arbeitsplätzen steigen. Außerdem werden aber auch all die Jugendlichen auf den Arbeitsmarkt drängen, die in den letzten Jahren vermehrt im Bildungssystem untergekommen sind

    Wider die blanke Ohnmacht der Lehrer : was tun mit Schülern, die als nicht schulfähig gelten?

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    Rezension zu: Thomas von Freyberg, Angelika Wolff (Hrsg.) : Störer und Gestörte – Konfliktgeschichten nicht beschulbarer Jugendlicher Band 1, Verlag Brandes & Apsel, Frankfurt 2005, ISBN 3-86099-813-7, 317 Seiten, 24,90 Euro

    At the museum

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    Multimodal ways of eliciting students' voice.

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    For some time researchers have been exploring how students might best be supported to express their ideas, opinions and feelings and to demonstrate what they know and can do. In this paper, we discuss some of the implications of sociocultural view of learning for how classroom research is conducted and describe some of the approaches we have used to generate information on student classroom experiences. Over the course of our work we have found that the use of multiple and multimodal data generation methods allows student with different interests and abilities to take an active part in research. We then detail some of the challenges and rewards involved in working with students in these ways as part of a research agenda focused on enhancing teaching and learning

    Unordentliche Jugendliche an ordentlichen Orten? Raumkonstruktion im Spannungsfeld städtischer Politik, Raumaneignungen Jugendlicher und Bedürfnissen Anwohnende

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    This paper focuses on processes of attribution by others to young people as well as processes of self-attribution by the latter. It first examines the attribution by others by looking at Zurich’s youth-policy and its underlying conception of public space. In a second step, it zooms in on an urban square where a conflict of interests has to be solved within the framework of the civic policy, i.e. as a process of negotiation. It thereby examines the relation between the attribution by others to young people and the meaning attributed to the square. The analysis reveals considerable differences regarding the perception of conflicts about the use of the square, the meaning attributed to it, the attributions to young people, as well as differences between scales (city vs. square). It is argued that a concept of a relational space helps to grasp the complexity of conflicts about the use of space, since it allows examining different perspectives simultaneously

    Musikalische Sozialisation Jugendlicher –untersucht am Beispiel von Schülern der Sekundarstufe 1

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    Die Annahme, dass Musik im Leben von Jugendlichen eine bedeutsame Rolle spielt, ist heute weitestgehend anerkannt. Den faktischen Beweis hierfür liefern nicht nur die empirischen Untersuchungen der Musikindustrie, die den Anteil junger Leute am öffentlichen Musikkonsum (Kauf von Tonträgern, Besuch populärkultureller Musikveranstaltungen etc.) auf mehr als 40 Prozent beziffern, sondern auch die Jugendlichen selbst, die uns auf der Straße mit I-Pod, MP3-Player und Kopfhörern ausgestattet begegnen. Die durchschnittliche tägliche Hördauer eines Jugendlichen liegt heutzutage bei etwa vier Stunden – nicht eingerechnet die Situationen, in denen das Individuum musikalischen Einflüssen ausgesetzt ist, ohne dies gewünscht zu haben, bzw. bewusst zu registrieren (Musik in Geschäften, Gaststätten, öffentlichen Verkehrsmitteln etc.). Genau an diesem Punkt setzt eine der vielen Fragen an, denen in der Auseinandersetzung mit dem Phänomen musikalischer (Selbst-)Sozialisation nachgegangen werden sollte: Lässt sich die von Adorno bereits in den 1960er Jahren aufgestellte „Vermassungshypothese“,die das Individuum als passiven Kulturkonsument und Opfer des medialgesteuerten Versuchs der Geschmacksmanipulation betrachtet (Adorno 1962) in Bezug auf die heutige Jugend bestätigen – oder vollzieht sich die Entwicklung musikalischer Vorlieben und Umgangsweisen im Individuum selbst, also losgelöstvon jeglichen strategischen Absichten der Musikindustrie? Und welche Rolle spielen andere soziale Bedingungsvariablen wie Geschlecht, Bildungsgrad und soziales Milieu für die musikalische Entwicklung eines Kindes? Wie viele öffentliche Diskurse ist auch der über das Musikverhalten Jugendlicher geprägt von Stereotypen und Vorurteilen. Das allgemein vorherrschende Bild des jugendlichen Musikrezipienten ist noch immer das des erlebnishungrigen, vergnügungssüchtigen männlichen Musikhörers, der Musik in voller Lautstärke auf sich eindröhnen lässt, resp. das des kreischenden,hysterisch-verliebten weiblichen Teenie-Fans. Weitergehende Betrachtungen wie die, aus welcher Motivation heraus Jugendliche tatsächlich auf Musik zurückgreifen, bzw. in welchen Situationen sie dies tun und welche Wirkungen sie sich davon erhoffen, bleiben dabei unberücksichtigt. Genau diesen Fragen aber soll in der vorliegenden Arbeit nachgegangen werden. Der Schwerpunkt der Forschung wird dabei auf der Fragestellung liegen, inwiefern die Auseinandersetzung mit Musik die Identitätskonstruktion Jugendlicher beeinflusst. Zu diesem Zweck werden zunächst die musikalischen Präferenzen von Jugendlichen ermittelt und Kriterien für die Bewertung musikalischer Stile genauer erforscht. In einem zweiten Schritt erfolgt die Untersuchung jugendlicher Toleranzbereitschaft gegenüber anderen Musikrichtungen und deren Anhängern. Der Einfluss des Elternhauses und der peer-group auf die musikalische Geschmacksbildung Jugendlicher wird dabei ebenso in den Blick genommen wie die Orte, an denen junge Leute musikkulturellen Angeboten begegnen und sich diese aneignen. Im Mittelpunkt der empirischen Untersuchung steht die Frage nach den Funktionen, die Musik generell, aber auch in spezifischen Situationen erfüllt. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei der Frage, ob die Herausbildung eines eigenen Musikgeschmacks der Abgrenzung gegenüber den Eltern und anderen Musikszenen dient und inwiefern die selbstgewählte musikkulturelle Bezugsgruppe dem Individuum eine Identifikationsfläche bietet. Weitere Fragen widmen sich dem Stellenwert, den Musik im Leben junger Leute - auch im Vergleich mit anderen Freizeitbeschäftigungen - einnimmt, der täglichen Hördauer, dem situationellen Rahmen, in dem Musik rezipiert wird und den Umgangsweisen mit Musik. Zwei Gruppen werden in der Erhebung gesondert befragt: Dies sind zum einen diejenigen Schüler, die sich selbst als Fan eines bestimmten Musikstils resp. einer Musikgruppe oder eines Musikers bezeichnen und nach den Merkmalen ihres Fantums genauer befragt werden und zum anderen jene Jugendliche, die selbst ein oder mehrere Instrumente spielen und Fragen zur Musizierpraxis (Unterricht, Übeverhalten, Teilnahme an Ensembles etc.) sowie zu individuellen Beweggründen für das eigene Musizieren beantworten

    Bedeutung von Geschlecht und Ort beim Alkoholkonsum Jugendlicher

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    Holiday Snapshots

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