902 research outputs found

    Filariasis of the Axilla in a Patient Returning from Travel Abroad: A Case Report

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    Background: The term filariasis comprises a group of parasitic infections caused by helminths belonging to different genera in the superfamily Filaroidea. The human parasites occur mainly in tropical and subtropical regions, but filariae are also found in temperate climates, where they can infect wild and domestic animals. Humans are rarely infected by these zoonotic parasites. Patients and Methods: A 55-year-old patient presented with a new-onset, subcutaneous, non-tender palpable mass in the right axilla. Ultrasonography showed a 1.3-cm, solid, singular encapsulated node. Sonography of the breast on both sides, axilla and lymphatic drainage on the left side, lymphatic drainage on the right side, and mammography on both sides were without pathological findings. The node was excised under local anesthesia as the patient refused minimal invasive biopsy. Results: On histopathological examination, the tail of a parasite of the group of filariae was found. The patient revealed that she had stayed in Africa and Malaysia for professional reasons. 6 months before the time of diagnosis, she had also suffered from a fever and poor general condition after a trip abroad. The patient was referred for further treatment to the Institute for Tropical Medicine at the University of Dusseldorf, where a treatment with ivermectin was conducted on the basis of positive staining with antibodies against filariae. Conclusion: Our case demonstrates the importance of interdisciplinary collaboration between breast center, pathology, and other specialties such as microbiology and tropical medicine

    Diagnostik von Parasiteninfektionen: Stellenwert der Serologie

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    Zusammenfassung: Die Attraktivität tropischer und subtropischer Feriendestinationen für europäische Touristen und der anhaltende Zustrom von Immigranten aus solchen Gebieten führen in der ärztlichen Praxis immer öfter zur Differenzialdiagnose einer Parasiteninfektion. Neben den klassischen mikroskopischen Untersuchungen für den Direktnachweis hat die Serologie ihren Stellenwert vor allem beim Nachweis von Gewebeparasiten, in der Präpatenz bis zur Nachweisbarkeit von Vermehrungsprodukten und als Suchtest bei einer Bluteosinophilie nach bekanntem Expositionsrisiko. Der vorliegende Beitrag zeigt mögliche Abklärungsstrategien unter besonderer Berücksichtigung des Stellenwerts der Serologie au

    Zum Morbiditätsrisiko von Hochgebirgstieren in Zoos

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    Das Morbiditätsrisiko bei Hochgebirgstieren im Münchner Tierpark Hellabrunn im Verlauf der letzten 20 Jahre wurde im Hinblick auf alstersspezifische Dispositionen hin untersucht. In der praematuren Altersklasse dominierten Erkrankungen des Intestinaltraktes (E. coli, Endoparasiten). Während der Reproduktionsphase von 2.- 12. Lebensjahr traten vornehmlich Erkrankungen durch Anaerobier, Paratuberkulose und Traumata auf. Degenerationserscheinungen des Kau- und Bewegungsapparates sowie Tumoren charakterisieren die postreproduktive/senile Altersklasse

    Infektiöser Durchfall

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    Durchfall ist ein häufiges und komplexes Problem mit vielfältigen infektiösen und nicht-infektiösen Ursachen. Eine sorgfältige klinische und epidemiologische Evaluation des Durchfalls ist entscheidend für die weitere Abklärung und Therapie. Der akute Durchfall wird überwiegend durch virale und bakterielle Infektionen verursacht und ist meist selbstlimitierend. Bei persistierendem oder chronischem Durchfall muss eine parasitäre oder nicht infektiöse Ursache in Betracht gezogen werden. Stuhluntersuchungen müssen gezielt erfolgen. Die wichtigste Therapie ist die Flüssigkeitssubstitution. Eine empirische Antibiotikatherapie ist bei schweren Verläufen, persistierendem oder chronischem Durchfall sowie bei spezieller Epidemiologie und Risikofaktoren indiziert. In diesem Aufsatz werden die grundlegenden Überlegungen für einen rationalen Zugang zum infektiösen Durchfall diskutiert

    Parasitäre Erkrankungen

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    Sonderforschungsbereich 535 "Invasionsmechanismen und Replikationsstrategien von Krankheitserregern"

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    Parasiten als Ursache von Urtikaria: Helminthen und Protozooen als Auslöser der Nesselsucht?

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    Zusammenfassung: Die Urtikaria ist eine der häufigsten Erkrankungen im dermatologischen Alltag. Die Beschwerden sind für die Betroffenen oft sehr einschränkend. Es gibt deutliche pathophysiologische und epidemiologische Hinweise, dass Helminthen und Protozoen zwar seltene, aber behandelbare Auslöser von akuter und chronischer Urtikaria sein können. Oftmals fehlt allerdings das Bewusstsein, dass Parasitosen auch in der industrialisierten Gesellschaft, bedingt durch einen steilen Anstieg von Migration und weltweiter Reisetätigkeit, mit zunehmender Prävalenz vorkommen. Der vorliegende Beitrag stellt die häufigsten parasitären Ursachen von Urtikaria vor und erläutert wichtige Aspekte von Anamnese, Klinik, Diagnostik und Therapi

    Autochthonous European dirofilariasis of the lung

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    Two intrapulmonary round nodules were identified by x-ray examination in a 45-year old German woman during an examination conducted before her employment who had been complaining of pain in the right side of the thorax and of mild coughing irritation and tiredness for several months prior to the health check. Since the intraoperative frozen section did not show any malignancy, and atypical resection of the two involved segments was performed. Histological processing of the surgical specimens showed two spherical ischemic necroses surrounded by a connective tissue border with inflammatory infiltration. In the centre of the larger of the two necrotic lesions a parasite was seen intravascularly, which because of morphological and serological findings, was identified as a Dirofilaria. It must be assumed that the infection of this patient occurred during a stay in Corsica where these nematodes are endemic in several mammal hosts. The patient was therefore suffering from an autochthonous European dirofilariasis of the lung. Only two cases of this infection acquired in Europe have been reported so far

    Untersuchungen zu genetisch bedingten Unterschieden in der Parasitenresistenz von Legehennen – Testung unter den Bedingungen einer Stations- und Feldprüfung

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    Die in der ökologischen Geflügelhaltung genutzten genetischen Herkünfte eignen sich aus verschiedenen Gründen in unterschiedlichen Maß für diese Verfahren. Die Bewertung der Eignung reduziert sich bisher im Wesentlichen auf Aspekte der Leistung (u.a. Eizahl, Eigewicht, Futterverwertung) sowie in gewissem Maße des Verhaltens (u.a. Kannibalismus). Aspekte der Tiergesundheit werden häufig auf Mortatiltätsraten reduziert, so dass u.a. subklinisch verlaufende Erkrankungen unberücksichtigt bleiben. In ökologischen Haltungsverfahren für Legehennen zählen die Parasitosen, insbesondere die Helminthosen, vor allem verursacht durch Ascaridia galli, Capillaria-Arten und Heterakis gallinarum, zu den bedeutendsten Erkrankungen (KAUFMANN und GAULY, 2009). Der notwendige Medikamenteneinsatz verursacht Kosten, führt zu Wirkstoffresistenzen, bedingt Rückstandsprobleme und belastet die Umwelt, was den elementaren Zielsetzungen ökologischer Tierhaltung widerspricht. In der Nutzung genetisch bedingter Unterschiede in der Parasitenresistenz kann ein erfolgsversprechender Ansatz zur Reduktion der Problematik gesehen werden. Es wurden bereits züchterisch nutzbare Resistenzen gegenüber Endoparasiteninfektionen bei verschiedenen Tierarten und Rassen beschrieben (ISRAEL, 1975; GAULY et al., 2002). Die Arbeiten beziehen sich allerdings bisher ausschließlich auf künstliche Infektionen mit nur einem Innenparasit (Monoinfektion) und wurden darüber hinaus nur an wenige Genotypen durchgeführt. Entsprechend ist die Einbeziehung weiterer im ökologischen Landbau eingesetzter Herkünfte notwendig. In einem zusätzlichen Schritt muss auch die Schätzung der Resistenz unter Feldbedingungen, d.h. unter der Situation von Mischinfektionen erfolgen. Möglicherweise lassen sich daraus unterschiedliche Empfehlungen ableiten. Das Gesamtziel des Projekts ist es, genetisch bedingte Unterschiede in der Resistenz gegenüber Wurminfektionen an Legehennen verschiedener genetischer Herkünfte auf der Basis einer experimentellen (Stationsprüfung) und anschliessend einer natürlichen Infektion (Feldprüfung) darzustellen und damit deren Eignung für die Bedingungen der Boden- bzw. Freilandhaltung zu bewerten. Die daraus resultierenden Ergebnisse sollen praktischen Landwirten des ökologischen Landbaus als Entscheidungshilfe bei der Genotypenwahl dienen und Zuchtunternehmen mögliche Perspektiven der Gestaltung von Zuchtprogrammen aufzeigen
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