551,813 research outputs found

    Formen digitaler Literatur

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    Seit ca. 20 Jahren wird das digitale Medium als Träger für literarische Texte verwendet. Als Pioniertat wird häufig der Hyperroman afternoon (1987) von Michael Joyce genannt. Am Anfang wurde ein für heutige Begriffe primitives Programm namens Storyspace verwendet, das nur auf Apple-Computern verwendbar war. Eastgate, ein kalifornischer Verlag, brachte dieses Programm und die ersten Hypertexte auf den Markt, und zwar auf den heute wegen ihrer geringen Speicherkapazität schon fast ausgestorbenen floppy disks, später auf CD-ROMs. Entwickelt wurde Storyspace von Mark Bernstein, dem Chef von Eastgate, zusammen mit J. David Bolter, einem Hypertexttheoretiker, und dem Autor Michael Joyce. Heute kann man einfache Hypertexte mit jeder Textverarbeitung oder mit einem Programm zur Erstellung von Webseiten erzeugen. Besonders nützlich sind allerdings die in Storyspace leicht zu generierenden maps, das sind Übersichten über die einzelnen Textblöcke und ihre Verlinkungen. Diese Baupläne sind auch für die Analyse von Hypertexten äußerst wertvoll. Ganz allgemein hat sich die Technik seit den Anfängen der digitalen Literatur, sowohl was Hardware als auch was Software betrifft, rapide weiter entwickelt und verschiedenste Formen der Nutzung des Mediums ermöglicht. Noch immer werden digitale Texte kommerziell auf CD-ROMs vertrieben, aber die überwiegende Mehrzahl digitaler Literatur kann man online lesen. Bei Eastgate sind momentan ca. 30 Werke lieferbar, was im Vergleich zur online verfügbaren Literatur nur eine verschwindend geringe Zahl ist. Man hat mit Recht die auf CD-ROMs vertriebenen Hypertexte als Laborprodukte bezeichnet, weil sie künstlich abgegrenzt sind. Der wahre Ort für Hypertexte - und selbst ein einziger gigantischer Hypertext - ist natürlich das World Wide Web

    Creativity in the Philosophy Class. Concrete Research

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    The issue of creativity among teachers and pupils in terms of the dialogical praxis represented a real challenge concerning the research that we have done in high school classes in which philosophy is being taught. We have come to the conclusion that there is a direct linking between the diversity of the dialogical forms which pupils and teachers use and the forms of expression of creativity that are used during philosophy classes. Philosophical themes seem more attractive and interesting if the working methods in classes are modified and if pupils have to evaluate critically their own knowledge. (DIPF/Orig.)Die Kreativität der Schüler und Lehrer in der Methode dialogischer Praxis während des Philosophieunterrichts von Oberschulklassen stellte im Kontext dieser repräsentativen Untersuchung eine Herausforderung dar. Unsere Feststellungen zeigen die direkte Verknüpfung zwischen der Vielfalt dialogischer Formen, welche die Schüler und Lehrer übernommen haben und den Formen und Ebenen der Kreativität der Schüler während des Philosophieunterrichts. Philosophische Themen gewinnen an Attraktivität, wenn die Arbeitsmethoden in der Klasse dahin gehend geändert werden, dass die Schüler gefordert sind, ihre Kenntnisse kritisch zu bewerten und ihre Position aus einem philosphischen Blickwinkel zu überprüfen. (DIPF/Orig.

    Language, Culture and Symbolic Forms

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    As Ernst Cassierer introduced in his “Philosophie der symbolischen Formen” in 1923, he specifically mentioned “language” as well as a way of symbolic forms. In 1991, the self declared “researcher on human sciences”, Norbert Elias, published his work called “The Symbol Theory” where he mainly writes about language as an application of symbolic forms and symbols. Elias does not make any reference to Cassirer at all, but states that languages are a part of a civilization process and part of cultur

    Wer ist Opfer, wer Täter, wenn es um Gewalt bei jugendlichen Paaren geht?

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    Eine Befragung unter Jugendlichen zeigt, dass verschiedene Formen der Gewalt in Paarbeziehungen z. T. weit verbreitet sind und dass sich Jungen und Mädchen bei einigen Formen kaum unterscheiden. Sind Jugendliche heute unfähig, gewaltlose Beziehungen zu führen

    Sprechaktbedingungen und bedingte Sprechakte : pragmatische Konditionalsätze im Deutschen

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    Gespräche sind komplexe Formen sprachlichen Handelns, das sich unter bestimmten Bedingungen vollzieht und häufig von den Sprecher/inne/n auch kommentiert wird. Diese metakommunikativen Kommentare treten in sehr unterschiedliche Formen und Funktionen auf. In diesem Aufsatz werden Kommentare in der Form von Konditionalsätzen untersucht, mit denen die Sprecher/innen die Voraussetzungen unterschiedlicher Aspekte ihrer Äußerungen kommentieren

    Entwicklungen und Strukturmerkmale der atypisch Beschäftigten in Deutschland bis 2010

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    Das Diskussionspapier gibt im Kern einen Überblick über den Stand der atypischen Beschäftigungsverhältnisse in der Bundesrepublik in 2010 - dazu zählen befristete Beschäftigung, Teilzeitbeschäftigung, geringfügige Beschäftigung und Leiharbeit. Die Ergebnisse basieren auf Daten des Mikrozensus und des Sozio-oekonomischen Panels. Das Papier behandelt zunächst die Entwicklung der Formen atypischer Beschäftigung bis 2010. Anschließend werden die Formen nach ausgewählten Strukturmerkmalen der atypisch Beschäftigten (wie z. B. Geschlecht, Einkommen, Branche, Betriebsgröße) näher analysiert

    59. Satzmodus

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