133,485 research outputs found
Recommended from our members
Paradigmen Kultureller Differenz und Hybriditaet
About the book:
Zwar ist in den letzten Jahren der Konsens gewachsen, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist, aber der Blick auf Migranten hat sich dadurch nicht wesentlich geändert. Auf der Basis des Paradigmas kultureller Differenz gelten sie nach wie vor als die Anderen, die Fremden. Doch die Fremdheit der Migranten als eine Prämisse der Debatte über Einwanderung in Deutschland verstellt den Blick für eine sehr vielfältige und gar nicht unbedingt fremde Lebenswirklichkeit. Die Beiträge dieses Bandes nun stellen diese Prämisse in Frage. Sie untersuchen, wie in den Diskursen von Gesellschaft, Politik und Wissenschaft die kulturelle Differenz vor allem der Einwanderer aus der Türkei immer wieder festgeschrieben wird und diskutieren anhand neuer theoretischer Zugänge alternative Perspektiven. Damit bereichert der Band die gegenwärtige Diskussion um Migration um notwendige innovative Positionen
Kulturelle Vielfalt und Homogenisierung
Im plurikulturellen Verständnis ist Differenz oder Andersheit ein Konstituens der Kultur und nicht ein Systemwiderspruch. Im adversialen Verständnis von Kultur stört die Differenz, oder sie wird in den Bereich des "Interessanten" gerückt. Deshalb werden Abgrenzungen vorgenommen, kulturelle Monaden werden konstruiert und zivilisatorische Hierarchien werden behauptet. Im günstigsten Falle kann es zu einer macht- und majoritätsgeschützten protektionistischen Toleranz kommen, die vom 'Wohlwollen' der Majorität abhängig ist. Sonst ist die Marginalisierung oder gar Ausmerzung der Differenz im politischen Prozess eher üblich
'In-side-out' the Canon. Zur Verortung und Perspektivierung von postkolonialen Theorien & Gendertheorien in der germanistischen Literaturwissenschaft
Ausgehend von der These, dass die Frage der kulturellen Differenz nicht losgelöst von jener der sexuellen Differenz betrachtet werden kann, geht es in diesem Text darum, die Verschränkungen von gendertheoretischen und postkolonialen Theoriemodellen darzulegen. Es zeigt sich, dass beide Ansätze - besonders in ihrer Verwobenheit - innerhalb der germanistischen Literaturwissenschaft ein besonderes Instrumentarium für die Bearbeitung des sog. 'kulturell Fremden', des 'Anderen' sowie des mutmaßlich 'Eigenen' liefern. Diese Begriffe spielen neben anderen wie Hybridität, "dritter Raum", Zentrum/Periphere eine Schlüsselrolle innerhalb des verhandelten Fragehorizonts
Gleicher als gleich? Anders als die Anderen?
Rezension zu: Ariane Bürgin: Endliches Subjekt. Gleichheit und der Ort der Differenz bei Hobbes und Rousseau.München: Wilhelm Fink Verlag 2008. 188 Seiten, ISBN 978-3-7705-4581-0, € 24,90
Abstract: Die Idee der Gleichheit bei den beiden Klassikern der politischen Philosophie Hobbes und Rousseau soll vor dem Hintergrund der neueren feministischen Debatten um Gleichheit und Differenz betrachtet werden. Doch die Ausführungen verlaufen stark entlang der bloßen Wiedergabe der Originalliteratur und deren Rezeptionsgeschichte – unter besonderer Berücksichtigung von Lacan. Die vielfältigen und großen Diskussionen in der feministischen Theorie finden dabei viel zu wenig Beachtung
«Medienerziehung» – Statement zu einem Begriff
In dem Beitrag wird die Frage nach der Relevanz des Ausdrucks «Medienerziehung» in zwei Abschnitten bearbeitet:
- In einem ersten Abschnitt («Disziplinäre Differenz») wird die Verwendung dieses Ausdrucks im Hinblick auf eine wissenschaftsstrategische Etikettierung verfolgt. In diesem Zusammenhang wird auch auf die aus der Sicht des Autors in gleicher Weise zu verstehende Verwendungen eines anderen Ausdrucks, nämlich «Mediendidaktik», hingewiesen.
- In einem zweiten Schritt («Terminologische Differenz») geht der Autor den begrifflichen Konnotationen dieses Ausdrucks Medienerziehung nach, d.h., hier wird es nötig sein, die deutschsprachige Abgrenzung der «Erziehung» von der «Bildung» in Erinnerung zu rufen und «Erziehung» in Bezug zum anderen Teil des Kompositums Medienerziehung zu spezifizieren und gegen mehrere andere Begriffe kurz abzugrenzen
Sein als Grund und Ab-Grund zugleich
Zentraler Gegenstand des Beitrags ist die These, dass es Heidegger erst durch die konsequente Herausarbeitung der Doppelbestimmung des Seins als „Grund und Ab-Grund zugleich“ im Spätwerk gelingt, ein ‚positives Denken‘ jenseits eines verrechnenden Vernunftdenkens zu begründen. Nur wenn sich das Denken der Erfahrung stellt, dass das Sein selbst grundlos ist, kann es sich für den Sachverhalt öffnen, dass sich Sein ‚dennoch‘ zeit-räumlich „ereignet“ hat. Eine Sprache, die dies zum Ausdruck zu bringen versucht, transzendiert so notwendigerweise die beiden Komponenten der ontologischen Differenz und ermöglicht es, einen ereignenden „Stifter“ dieser Differenz fassbar zu machen, der sich auch mit dem Theorem vom „Geviert“ in Verbindung bringen lässt
The possibility for a practical view of ethics: Husserl and Heidegger on the philosophy of law
This contribution centres on the practical view of ethics and its connection with the philosophy of law as it is portrayed in the works of Edmund Husserl and Martin Heidegger. According to these two philosophers, ethics determines both the expectations for human behaviour, as well as their obligations to society. In carrying out this analysis, I consider the function of law and then its regulated function among individuals and the state. Thus, I show how the individual’s orientation in the context of society makes an ethical statement, determined by humans’ actions throughout their existence
Zur Differenz zwischen Religion und Religiosität bei jungen Menschen. Ein Problemaufriss
Streib H. Zur Differenz zwischen Religion und Religiosität bei jungen Menschen. Ein Problemaufriss. In: Meier U, Kropac U, König K, eds. Zwischen Religion und Religiosität. Regensburg: Pustet; 2015: 27-40
- …
