12,347 research outputs found

    Dialects in contact: changes in transitional zones

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    Das Spannungsfeld von Hochsprache und Dialekt im arabischen Raum

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    In der arabischen Welt herrscht eine sehr alte und stabile Situation der Diglossie, d.h. des funktional geregelten Nebeneinanders von zwei historischen Entwicklungsstufen der gleichen Sprache. Das Moderne Hocharabisch ist eine konservierte Form des Klassischen Arabisch. Es genießt hohes Ansehen und dient als Schriftsprache, wird aber nicht muttersprachlich erworben, sondern durch Unterricht erlernt. Im mündlichen und informellen Bereich werden die jeweiligen Dialekte verwendet; sie sind die natürliche Muttersprache der Bevölkerung, genießen jedoch keinerlei Ansehen. Da die Hochsprache in ihrer äußeren Form nicht verändert werden darf, aber auch die Dialekte sich nicht zu modernen geschriebenen Volkssprachen entwickeln dürfen, scheint die Diglossiesituation für alle Zeit festgeschrieben. Dadurch ist das Überleben der Dialekte gesichert, obgleich sie sich untereinander stärker annähern. Die Geringschätzung der Dialekte in der arabischen Welt bedingt auch eine Ablehnung der Dialektologie. Deshalb war die arabische Dialektologie immer eine Domäne westlicher Forscher, doch nun deutet sich auch im Westen ihr Niedergang an

    South Arabian and Yemeni dialects

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    It has traditionally been assumed that with the Islamic conquests Arabic overwhelmed the original ancient languages of the Peninsula, leaving the language situation in the south-western Arabian Peninsula as one in which dialects of Arabic are tinged, to a greater or lesser degree, with substrate features of the ancient South Arabian languages. The ancient Arab grammarians had clear ideas concerning the difference between the non-Arabic languages of the Peninsula and Arabic, including the -t feminine nominal ending in all states and -n versus the -l definite article.. Today, however, we read about ‘Arabic’ dialects that exhibit large proportions of ‘non-Arabic’ features. Here I compare phonological, morphological, lexical and syntactic data from several contemporary varieties spoken within historical Yemen – within the borders of current Yemen into southern ‘Asīr – with data from Ancient South Arabian, Sabaean, and Modern South Arabian, Mehri, as spoken in the far east of Yemen. On the basis of these comparisons I suggest that Arabic may not have replaced all the ancient languages of the Peninsula, and that we may be witnessing the rediscovery of descendants of the ancient languages. The Yemeni and ‘Asīri dialects considered are: Yemen: Rāziḥīt, Minabbih, Xašir, San‘ani, Ġaylħabbān ‘Asīr: Rijāl Alma‛, Abha, Faif

    Pre-pausal devoicing and glottalisation in varieties of the south-western Arabian peninsula

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    A wide range of modern Arabic dialects exhibit devoicing in pre-pausal (utterance-final) position. These include Cairene [20], Gulf Arabic, San’ani [8], [18], Manaxah [19], Central Highland Yemeni dialects [1], Rijal Alma‘ (Asiri p.c.), Central Sudanese (Dickins p.c.), Çukurova [15], Kinderib [9], E. Fayyum [2]. In some dialects, pausal devoicing is reported to be accompanied by aspiration (e.g. Cairene, [19]), in others by glottalisation (e.g. Fayyum, [2]; Manaxah, [18]; San’ani, [8], [18]). As preliminary work to a study of pausal phenomena in the south-western Arabian Peninsula, we examine data from two Arabic dialects – San’ani (SA), spoken in the Old City of San’a, Yemen, and the Asiri dialect of Rijal Alma‘ (RA) – and from Mehriyōt, an eastern dialect of the modern south Arabian language, Mehri, spoken in Yemen. We begin by presenting a summary of pausal phenomena in SA. We then consider the behaviour of final oral stops – velar, coronal and labial – final coronal fricatives, final nasals and liquids, and final vowels. Initial comparison with data from RA and Mehriyōt indicates that utterance-final devoicing is more advanced in SA than in the other varieties, and involves a greater range of segment types. The first set of pausal examples were extracted from Watson’s recordings of spontaneous SA monologues on the Semitic Spracharchiv. The main speaker is a young semi educated woman.1 Those forms which exist as lexemes in RA, plus lexemes involving similar pre-pausal segments in comparable syllable types, were recorded utterance-finally by Yahya Asiri, a native speaker of RA. Pausal forms for Mehriyōt were extracted from the late Alexander Sima’s recordings of spontaneous speech on the Semitic sound archive [16]. The Mehriyōt speaker is a low- to semi-educated early middle-aged man. Data were analysed using the phonetic analysis programme PRAAT (www.praat.org)

    Dialekte im DaF-Unterricht? Ja, aber... Konturen eines Konzepts für den Aufbau einer rezeptiven Varietätenkompetenz

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    Sollen Dialekte im DaF-Unterricht berücksichtigt werden? Neuere Untersuchungen zu den Einstellungen gegenüber Varietäten des Deutschen bei DaF-Lehrenden und -Lernenden (z.B. Baßler / Spiekermann 2001) weisen darauf hin, dass bezüglich dieser Frage eine gewisse Verunsicherung besteht. Der vorliegende Beitrag reagiert auf diese Verunsicherung, indem er einen Orientierungsrahmen entwirft, der es erlaubt, den Dialekten im Unterricht positiv, aber reflektiert zu begegnen. Im Einzelnen werden folgende Fragen diskutiert: Wie lässt sich die Integration von Dialekten in den Unterricht begründen? Unter welchen Voraussetzungen und auf welchen Stufen ist es sinnvoll, Dialekte zu behandeln? Wie und in welchem Umfang könnte das erfolgen? Was genau könnte eine Dialektkompetenz beinhalten und welche sprachlichen Teilfertigkeiten sollten im Zentrum stehen? Welche (und wieviele) Dialekte sollten berücksichtigt werden? Welche Rolle spielt der Lernort? - Aus der Diskussion dieser Fragen resultiert ein Konzept für einen erweiterten Erwerb des Deutschen als Fremdsprache, zu dem an erster Stelle eine breitere Wahrnehmungstoleranz gegenüber Standardvarietäten des Deutschen gehört und der sich dann auch, im Bereich der soziokulturellen und rezeptiven Kompetenzen, auf Dialekte erstreckt. Der Beitrag ist aus einer Deutschschweizer Perspektive geschrieben, bietet aber Kriterien an, die auf verschiedene Lernsituationen im deutschsprachigen Inland und im Ausland bezogen werden können

    Arabic dialects in Turkey — towards a comparative typology

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    In a workshop devoted to Turkish dialects it is my pleasure to present a short survey of the dialectology of a language which is also spoken on the territory of Turkey and offers considerable dialect variation, namely Arabic

    Akzent auf die Standardsprachen: Regionale Spuren in

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    Durch ihren fremdsprachlichen Akzent gibt eine Sprecherin ihre Herkunft, ihre Muttersprache preis. So werden die meisten Deutschschweizer beim Sprechen einer Fremdsprache als solche erkannt. Kann aber aufgrund dieses "Deutschschweizer" Akzents auch erkannt werden, aus welchem Dialektgebiet ein Sprecher stammt? Der vorliegende Beitrag stellt eine empirische Studie zur Perzeption dialektaler Akzente vor. Er beschäftigt sich mit dialektalen Akzenten im Standarddeutschen und im Französischen und zeigt mit quantitativen Methoden auf, dass dialektal bedingte Akzentunterschiede von native speakers durchaus wahrgenommen und lokalisiert werden können. Darüber hinaus und als Basis für die Auswertung des empirischen Teils leistet die vorliegende Arbeit eine Beschreibung und Kategorisierung der dialektalen Lautlandschaft der Schweiz sowie einen Ansatz zur Beschreibung der Aussprache des Französischen durch Schweizer Dialektsprecher
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