134 research outputs found

    Die kondyläre Metastasierung: Literaturrecherche und ein Fallbericht

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    Zusammenfassung: Hintergrund: Kondyläre Metastasen sind eine Rarität. In der Literaturrecherche entsprachen nur 23 der insgesamt 69 gefundenen Fälle den Kriterien von Meyer u. Shklar. Fallbericht: Bei einem 48-jährigen Mann mit Schmerzen im linken Kiefergelenk wurde im linken Kondylus eine solitäre Metastase eines kurz zuvor operierten Lungenkarzinoms gefunden. Aufgrund der ausgedehnten Umgebungsinfiltration erfolgte eine kurative Radiatio. Im Verlauf traten weitere Skelettmetastasen auf. Diskussion: Kieferköpfchenmetastasen unterscheiden sich bezüglich ihres Verlaufs kaum von den Metastasen des extraartikulären Kieferbereiches. Unter den metastasierenden Tumoren rangiert das Mammakarzinom als Primärtumor an erster Stelle, gefolgt vom Lungenkarzinom. Klinisch und radiologisch können keine spezifischen Parameter für eine Diagnosestellung angegeben werden. Bei der Differenzialdiagnostik der Gelenkserkrankungen sollte jedoch insbesondere bei Patienten mit bekannten Primärtumoren und Gelenksbeschwerden sowie radiologischen Auffälligkeiten eine mögliche Metastasierung berücksichtigt werden. Die Diagnose sollte für eine entsprechende Therapieplanung histologisch gesichert werden. Das therapeutische Vorgehen ist in der Regel palliativ, da die Grunderkrankung bei Diagnosestellung einer Kieferköpfchenmetastase zumeist weit fortgeschritten is

    Computerassistierte Chirurgie der Nasennebenhöhlen und der vorderen Schädelbasis

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    Zusammenfassung: Endoskopische oder mikroskopische Eingriffe bei chronischen Nasennebenhöhlenentzündungen mit oder ohne Polyposis sind in der täglichen Praxis häufig. Da es sich um delikate und schwierige minimal-invasive Eingriffe bei engem Raum, Tunnelblick von 4-mm-Endoskopen und häufig leicht blutendem Gewebe bei chronisch entzündlichen Erkrankungen handelt, ist die Orientierung in diesem "Labyrinth" oft schwierig. Bei Rezidiven von Nasenpolypen oder Tumoren sind oft die normalen anatomischen Landmarken, welche dem Chirurgen als Orientierung dienen, nicht mehr vorhanden. Die Navigation zusammen mit den Bildgebungsverfahren wie CT und MRT hilft bei unübersichtlichen Verhältnissen dem Chirurgen, sich im Raum zu orientieren und die Operation umso sicherer und z.T. auch schneller durchzuführen. Zusätzlich hat die Navigation ein großes Potenzial für Ausbildungszweck

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