13 research outputs found

    Innovationsatlas 2017: Die Innovationskraft deutscher Wirtschaftsräume im Vergleich

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    Auf regionaler Ebene existiert in Deutschland ein enger Wirkungszusammenhang von FuE-Aufwendungen über MINT-intensive Beschäftigungsstrukturen bis hin zu Patenterfolgen. Bei sämtlichen Indikatoren der Innovationskraft herrschen jeweils ein starkes Süd-Nord-, West-Ost- sowie Stadt-Land-Gefälle. Der große Vorsprung der südlichen Flächenländer bleibt selbst dann sehr ausgeprägt, wenn um siedlungsstrukturelle Unterschiede korrigiert wird. Auf der Ebene von Wirtschaftsräumen dominieren wenige hochinnovative Regionen wie jene rund um München, Stuttgart oder Wolfsburg. Diese von der Automobilindustrie geprägten Spitzencluster haben es ermöglicht, dass Deutschland das im Jahr 2000 gesetzte Ziel erreicht hat, 3 Prozent seiner Wirtschaftsleistung in Forschung und Entwicklung zu investieren. Drei von vier Wirtschaftsräumen hierzulande verfehlen dieses Ziel jedoch weiterhin. Positive Ausnahmen von der flächendeckenden Innovationsschwäche Ostdeutschlands bilden die Wirtschaftsräume rund um Dresden und Jena. Die große Herausforderung für Deutschland besteht darin, in einem immer intensiver werdenden Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationswettlauf weiter zur internationalen Spitze aufzuschließen. Um dieses Ziel zu erreichen, sind die Rahmenbedingungen so zu verbessern, dass sie speziell den bislang noch innovationsschwachen ländlichen sowie ostdeutschen Wirtschaftsräumen deutliche Fortschritte bei der Innovationskraft ermöglichen.In Germany, there is a close link between R & D expenditures and employment of STEM graduates to successful patent applications. This chain of effects can be shown to exist both at the federal and regional level. Furthermore, virtually every indicator of innovation-related power exhibits a considerable southnorth, west-east, and urban-rural divide. The huge lead maintained by the southern German states (Laender) remains very pronounced even after adjusting for the degree of agglomeration. Of the 85 economic areas defined by far the most innovative are the few centred on Munich, Stuttgart and Wolfsburg. These automotive-driven top clusters have enabled Germany to achieve the goal set in the year 2000 of investing 3 per cent of its economic output in R & D. However, three in four economic areas still fall short of this target. Those around Dresden and Jena are the only positive exceptions to a general innovation weakness in eastern Germany. The major challenge for Germany is to continue catching up with the global leaders in an increasingly intense research, development and innovation race. To achieve this goal, policymakers must improve the business environment so as to enable significant progress in the field of innovation, particularly in rural and eastern German economic areas

    Diplom-PädagogInnen: Bilanz einer 20jährigen Akademisierungsgeschichte

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    Auf der Basis vorliegender empirischer Befunde bilanziert der Autor die Ausbildungs- und Beschäftigungssituation von Diplom-PädagogInnen seit der Einführung des Diplomstudiengangs Erziehungswissenschaft. Er geht auf das Qualifikationsmodell ein, auf die quantitative Expansion des Studiengangs, auf Berufseinmündung und berufliche Plazierung, auf die Erosion der Normalarbeitsverhältnisse. "Der Diplom-Pädagoge als neues Qualifikationsprofil, dieser ehemals neue Prototyp auf einem besonderen Arbeitsmarktsegment ist inzwischen kein Sonderfall mehr, den man völlig überfixiert und ständig allein auf den Prüfstand zu legen hat. Der Diplom-Pädagoge als neuer Akademikerberuf hat sich etabliert und gehört inzwischen zum selbstverständlichen beruflichen Inventar, wie sich am Beispiel der Jugendhilfe zeigen läßt. Das war vor 10 Jahren noch keineswegs so klar. Und dies heißt: Bei allen Belastungen und Enttäuschungen, bei allen zusätzlichen Hindernissen und Unwägbarkeiten ist er dennoch zu einem gewöhnlichen Beruf der heutigen Zeit geworden. Nur vielleicht etwas deutlicher und früher mit den Besonderheiten konfrontiert, mit denen sich inzwischen auch so manch anderer akademischer Beruf herumschlagen muß." (IAB

    ZUFRIEDENHEIT AM ARBEITSPLATZ UND ZEITEINTEILUNG IM ARBEITSPLAN DER ZAGREBER UNIVERSITATSLEHRKRAFTE

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    Cilj ovog istraživanja bio je utvrditi motive koji su potaknuli nastavnike zagrebačkog Sveučilišta da se opredijele za ovu profesiju, alokaciju vremena na različite poslove kojim se bave, ocjenu značenja pojedinih čimbenika za izbor zvanja kojim se bave i zadovoljstvo koje crpu iz svog posla. Za postizanje postavljenih ciljeva pr,pveli smo osobnu anketu sa 207 nastavnika na devetnaest fakulteta na zagrebačkom Sveučilištu. Prioriteti ciljeva koje su ispitanici naveli bili su dani sljedećim redoslijedom: 1. promaknuće studentskog znanja, 2. promaknuće vlastitog znanja, 3. promaknuće institucije, 4. promaknuće spoznaja akademskog svijeta i 5. promaknuće menadžerskih vještina. Raspodjela vremena nastavnika unutar različitih obveza izvršena je na sljedeći način: predavanja - 45%, istraživanja - 25%, konzalting - 14% i administrativne obaveze - 16%. Ako ove rezultate usporedimo s pojedinim SVjetskim regijama, možemo zaključiti da se sveučilišni profesori u RH nalaze na prvom mjestu po alokaciji vremena na predavanja, a na posljednjem po vremenu provedenom na istraživanjima. Za ukupnu ocjenu posla kojim se bave koristili smo zbirne stavove preko pitanja: biste li ponovno odabrali isti posao? Pozitivno je odgovorilo 64% anketiranih (podaci grupe komparativnih zemalja - 74%). Izrazito nepovoljno stajalište dobiveno je na tvrdnju: "Bez oklijevanja bih preporučio ovaj posao mlađem kolegi", s kojim se u cijelosti složilo svega 9%, a djelomično složilo 18% (ukupan pozitivan stav 27%). Nezadovoljstvo nastavnika proizlazi iz stajališta da je postignuće u karijeri više rezultat vanjskih čimbenika na koje pojedinac ne može utjecati nego vlastitih sposobnosti i rada profesora. Ovaj stav je pojačan neodgovarajućim društvenim vrednovanjem posla kojim se nastavnici bave i općenito pozicijom u društvu.The aim of this research was to determine the motives that had prompted professors of Zagreb University to choose their profession, the allocation of time for different jobs they perform, the evaluation of significanee of certain factors in choosing their profession and the satisfaction they get from their work. In order to achieve the aims we set before us, we conducted a personal survey with 207 professors at 19 faculties of Zagreb University. Priority objectives were given by the examinees in the following order: 1. advancement of students\u27 knowledge, 2. improvement of their own knowledge, 3. promotion of the institution, 4. advancement of the academic world\u27s knowledge and 5. promotion of managerial skills. The distribution of the professors\u27 time into various obligations was as follows: lectures - 45%, research - 25%, consulting - 14% and administrative engagements - 16%. If these findings are compared with those of certain regions of the world, we can conclude that, in terms of time allocation, university professors in Croatia are the first regarding time spent on lectures, and the last with regard to time spent on research. For a comprehensive evaluation of their work we used collective attitudes through the question:"Would you choose the same job, again?". 64% of the examinees answered positively (comparative countries group data - 74%). A decisively unfavorable attitude was obtained with the statement"l would recommend this job to a younger colleague without hesitation". Only 9% agreed with the statement, 18% agreed partly (total positive attitude - 27%). The professors\u27 discontent stems from the viewpoint that career achievement is more a result of external factors upon which no influence can be exerted, than of their own abilities and work. This attitude is enhanced by inadequate social evaluation of the work the professors are engaged in and their place in society in general.Zi el der vorliegenden Untersuchung war, die Motive zu ermitteln, welche die Lehrkrafte der Zagreber Universitat zu ihrer Berufswahl bewogen, ferner die Zuwendung ihrer Zeit an verschiedene Aktivitaten, die Bewertung ausschlaggebender Faktoren bei der Berufswahl und die Zufriedenheit mit der Arbeit als Hochschullehrkraft. Zu diesem Zweck wurde eine Umfrage unter 207 Professoren an zwolt Fakultaten der Zagreber Universitat durchgefOhrt. Die von den Befragten genannten Ziele waren in folgender Reihenfolge angefOhrt: 1. Vertiefung der Kenntnisse der Studenten, 2. Vertiefung der eigen en Kenntnisse, 3. Fčrderung der Institution, 4. Bewur..tseinserweiterung der akademische n Kreise und 5. Forderung der Managerfahigkeiten. Die auf die verschiedenen Pflichten zurOckgehende Zeiteinteilung im Arbeitsleben der Lehrkrafte wurde folgendermar..en bestimmt: Vorlesungen - 45%, Forschung - 25%, Consulting - 14% und administrative Verpflichtungen - 16%. Vergleicht man diese Resultate mit Befunden in den einzelnen Weltregionen, so schliefšt man, dar.. hinsichtlich der mit Vorlesungen verbrachten Zeit die kroatischen Universitatsprofessoren an erster Stelle stehen, hinsichtiich der fOr die Forschungstatigkeit aufgewandten Zeit wiederum an letzter. Zur Gesamtbewertung der eigenen Arbeit dienten gemeinsame Stellungnahmen. Es wurde etwa die Frage gestelIt: "WOrden Sie denselben Beruf noch einmal wahlen?" 64% der Befragten antworteten positiv (in der\u27 Gruppe der komparativen Lander waren es 74%). Eine ausnehmend ungOnstige Einstellung folgte auf die These: "Ich wOrde diesen Beruf ohne Z6gern einem jOngeren Kollegen empfehlen." Nur 9% der Befragten stimmten rOckhaitlos mit dieser These Oberein, 18% wiederum teilweise (positive Einstellung insgesamt bei 27%). Die Unzufriedenheit der l.ehrkrafte geht aus der Einstellung hervor, dar.. das in der Karriere Erreichte eher auf ausere Umstande, die autšerhalb des Wirkungsbereichs des einzelnen liegen, zuruckgeht als auf die eigenen Fahigkeiten und die erbrachte Leistung. Diese Einstellung bekraftigen die mangeinde Wertschatzung, welche die Gesellschaft dem Akademikerberuf entgegenbringt, und die gesellschaftliche Lage allgemein

    Unipress 03/1993: Zeitschrift der Universität Augsburg

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    Freiheit und Regulierung, dargestellt am Beispiel zahnärztlicher Standespolitik im Wandel. Eine sozialphilosophische und systemtheoretische Untersuchung.

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    Dissertation zur Erlangung des Grades des Doktors der Philosophie an der Internationalen Akademie für Philosophie im Fürstentum Liechtenstein, im Herbstsemester 2017 vorgelegt von Henning Richter, Köln

    Freiheit und Regulierung, dargestellt am Beispiel zahnärztlicher Standespolitik im Wandel. Eine sozialphilosophische und systemtheoretische Untersuchung.

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    Dissertation zur Erlangung des Grades des Doktors der Philosophie an der Internationalen Akademie für Philosophie im Fürstentum Liechtenstein, im Herbstsemester 2017 vorgelegt von Henning Richter, Köln

    Freiheit und Regulierung, dargestellt am Beispiel zahnärztlicher Standespolitik im Wandel. Eine sozialphilosophische und systemtheoretische Untersuchung.

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    Dissertation zur Erlangung des Grades des Doktors der Philosophie an der Internationalen Akademie für Philosophie im Fürstentum Liechtenstein, im Herbstsemester 2017 vorgelegt von Henning Richter, Köln

    Die satirische Kurzprosa Heinrich Bölls

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    This work is a structural analysis of Böll's short satirical prose, which is generally acclaimed as his most successful fiction. The author shows how Böll shifted the form and structure of his satirical writing over time in response to changing political and social conditions, focusing on Böll's changing conception of satire from the early 1950s to the 1970s, his use of satirical conventions, and his personal, unmistakable signature as a satirist. The investigation is rounded out by synoptic chapters on the proto-satirical texts of the late forties, on the lines of separation between satirical and parabolic texts, and on the longer satirical narratives

    Wissenschaft und Organisation

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    Der Anspruch, originelle Forschung zu betreiben, ruft das Bild des "einsamen Genies" in seiner Gelehrtenkammer hervor. Tatsächlich aber ist Wissenschaft von jeher ein kollektives Unterfangen. Der Organisationsgrad solcher wissenschaftlichen Kollektive variiert dabei von informellen, netzwerkartigen Kommunikationsgemeinschaften einzelner Spezialgebiete bis hin zu formalen Wissenschaftsorganisationen. Zu letzteren gehören nicht nur Universitäten und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, sondern auch Wissenschaftsverlage, Wissenschaftsvereine oder die Forschungs- und Entwicklungseinheiten von Unternehmen. Organisationssoziologie und Wissenschaftssoziologie teilen einen gemeinsamen Gegenstand: die Wissenschaftsorganisation. Die Organisationssoziologie hat vor allem Universitäten als besondere Form der Organisation in den Blick genommen, dabei aber kaum systematisch Erkenntnisse der Wissenschaftssoziologie zur sozialen und kognitiven Ordnung wissenschaftlicher Gemeinschaften, zu den Prinzipien wissenschaftlicher Arbeit und den Logiken wissenschaftlicher Kommunikation einbezogen. Die Wissenschaftssoziologie wiederum findet in ihren beiden Hauptströmungen, der institutionalistischen Schule nach Robert K. Merton und der konstruktivistisch geprägten Soziologie wissenschaftlichen Wissens, keinen rechten Platz für die Betrachtung der Rolle formaler Organisationen in der Wissenschaft. Hier liegt der Analyseschwerpunkt einerseits auf der Herstellung sozialer Ordnung in wissenschaftlichen Gemeinschaften oder andererseits auf den konkreten Produktionsbedingungen wissenschaftlichen Wissens. Das Verhältnis von Forschungsorganisationen und Wissenschaftsgemeinschaft gerät dabei fast aus dem Blick. Die vorliegende Servicepublikation aus der Reihe "Recherche Spezial" unternimmt den Versuch, den aktuellen Bestand organisations- und wissenschaftssoziologischer Beiträge zum Thema Wissenschaftsorganisationen zu erfassen und aus mehreren Perspektiven darzustellen. Anliegen der Publikation ist es, den Forschungsstand im Bereich des Feldes Organisationen und Wissenschaft in seiner Bandbreite abzubilden um dadurch bestehende Schwerpunktsetzungen, aber vielleicht auch (Forschungs-)Lücken deutlich zu machen
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