4,368 research outputs found
Vietnamese Contract Workers in the East German Republic
This paper will analyze the historical and cultural conditions that affected how the German Democratic Republic treated one of its largest minority groups, the Vietnamese. During the height of the Cold War and as Decolonization reached its peak phase in the 1960s and 70s, these two factors pushed the GDR and Vietnam closer, which resulted in an exchange in workers. Contract Workers were brought to the GDR to work in an environment united in socialist solidarity. However, despite this rhetoric, age-old racism, xenophobia, and Orientalism still infiltrated the so called Socialist Paradise, as the GDR was often called by its own press
Partizipatives Forschen im Kontext der Organisation Polizei: Ethisches Forschen mit vulnerablen Gruppen am Beispiel der Schubhaft
In diesem Artikel reflektieren wir ethische Implikationen eines partizipativen Sicherheitsforschungsprojekts zu Polizeianhaltezentren in Österreich, also zu jenen Haftanstalten, die im Gegensatz zur Justizhaft von Polizist/inn/en geleitet werden. In diesem Projekt arbeiteten wir mit sogenannten "Schubhäftlingen" zusammen, das sind Asylwerber/innen mit negativem Asylbescheid, die im Zuge einer bevorstehenden Abschiebung in Polizeianhaltezentren inhaftiert sind. Schubhäftlinge erlebten wir in ihrer spezifischen Situation als besonders vulnerabel. Gleichzeitig forschten wir mit der Partnerin Polizei, die als die Haft umsetzende Organisation in der Beziehung zu den Häftlingen machtvoll ist. Die partizipative Forschung mit zwei Partner/inne/n in derartiger Machtungleichheit wirft ethische Fragen auf: So stellte sich etwa die Frage nach der Möglichkeit, "frei" an der Forschung teilzunehmen angesichts bestehender Abhängigkeitsverhältnisse in Haft. Ebenso reflektieren wir, wie eine ermächtigende partizipative Forschung in dieser Konstellation gelingen kann. Unser Lösungsvorschlag bezieht sich auf das Forschungsdesign und beinhaltet das Verfahren einer vignettenbasierten Fokusgruppe
Amtliches Mitteilungsblatt der BTU Cottbus - Senftenberg, 2016,18 (28.09.2016)
Satzung über den Hochschulzugang für Studienbewerberinnen und -bewerber, die fluchtbedingt den Nachweis der im Heimatland erworbenen Hochschulzugangsberechtigung nicht erbringen können vom 27. September 2016
(s. Änderungen dazu AMbl 08/2018
Die neuste Rechtsprechung des EGMR und des EuGH zu Fragen des Migrationsrechts sowie zu Schengen und Dublin
Beziehung zwischen Tektonik und Zementation in den Nördlichen Kalkalpen und ausgewählten Gebieten im Mittel- und Unterostalpin
Untersuchungen von Karbonatzementen in tektonischen Störungen sowie assoziierten Klüften in den Nördlichen Kalkalpen und im Mittel- und Unterostalpin geben Auskunft über die zeitliche Einordung von tektonischen Bewegungen und Zementation im Zeitraum Trias bis Miozän. Grundlage ist eine Zementationsabfolge in den Ost- bzw. Südalpen mit zwei Satteldolomitzementen und drei Blockcalcitzementen, die alle jeweils überregional auftreten und damit auf einen einheitlichen Porenwasserstrom über große Distanzen weisen
Institutionelle Grundlagen zum Asylrecht und zur Integration von Flüchtlingen in Deutschland
Der Beitrag gibt einen Überblick über die Regulierungen zum Asyl und über die Wege der Integration anhand zweier Fragen: Wer hat in Deutschland Anspruch auf Asyl, und wie werden die Flüchtlinge in die Gesellschaft integriert
EU-Morocco Negotiations on a Readmission Agreement: Obstacles to a Successful Conclusion. College of Europe EU diplomacy 07/2019
The European Union (EU) has increasingly sought to tackle irregular migration through cooperation with third countries. One of the key instruments in this regard have been EU readmission agreements (EURAs), which commit non-EU countries to take back irregular migrants. The European Commission obtained a mandate to negotiate an EURA with Morocco already in 2000, but negotiations have thus far remained inconclusive. This paper aims to shed light on the reasons for this failure. It argues that an EURA could not be concluded because the incentives offered by the EU have been insufficient, for instance in the case of legal migration and mobility, or they were granted despite the lack of cooperation. Considerable funding and the symbolically important ‘advanced status’ under the European Neighbourhood Policy were allocated to Morocco anyway because the EU is dependent on Morocco for migration control. This dependency puts the EU in a weak bargaining position as it cannot credibly withhold benefits in case of Morocco’s non-compliance. The credibility of the EU’s conditionality is further undermined by inconsistencies within its multilevel system of governance. The existence of bilateral alternatives to an EURA is particularly problematic in this regard. Based on these findings, the paper suggests that the EU should (1) conclude more readmission agreements with countries of origin to take some pressure off Morocco; (2) link the allocation of funding and the conclusion of new agreements to progress in the EURA negotiations; (3) lower its dependence on Morocco by enhancing its own border control capabilities; (4) relaunch the negotiations for a visa facilitation agreement and broaden their scope; and (5) increase coherence in order to present a united front to Morocco
Die Migrationspolitiken in ausgewählten Industriestaaten. Ein synoptischer Vergleich: Deutschland - Frankreich - Italien - Spanien - Kanada
Die Migrationspolitiken in ausgewählten Industriestaaten: Ein synoptischer Vergleich ; Deutschland - Frankreich - Italien - Spanien - Kanada
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Kosovo : Bericht zur Lebenssituation von aus Deutschland abgeschobenen Roma, Ashkali und Angehörigen der Ägypter-Minderheit im Kosovo
Anlass dieses Berichts: Im Frühjahr 2009 ergingen Rundschreiben zahlreicher deutscher Innenministerien an die zuständigen Ausländerbehörden, noch in Deutschland lebenden Personen aus dem Kosovo, die über keinen gesicherten Aufenthaltsstatus verfügen, die freiwillige Ausreise nahe zu legen und die Abschiebung anzudrohen. Am 15.09.2009 erfolgte von Karlsruhe/Baden Baden die erste Charterabschiebung, die zahlreiche Roma-Angehörige betraf, am 28.09.2009 eine zweite von Düsseldorf. Und dies, obwohl der UN Hochkommissar für Flüchtlinge in seinem noch immer gültigen Bericht von 2006 von Abschiebungen von Roma-Angehörigen in den Kosovo eindringlich abrät. Dies legt die Vermutung nahe, dass nicht die – weitgehend unveränderte – Lage im Kosovo, sondern allein die Möglichkeit, die nunmehr zuständige kosovarische Regierung zur Zustimmung zu Abschiebungen nun auch von Roma zu bewegen, ausschlaggebend ist für die derzeitige Praxis verstärkter Abschiebungen. Unter solchen Umständen war es ein Anliegen von PRO ASYL, die Situation von Abgeschobenen genauer zu recherchieren und zu dokumentieren. Es existiert eine Vielzahl von Berichten zur allgemeinen, politischen, sozialen und ökonomischen Situation im Kosovo. Sie sind umfassend und aktuell. Allerdings sagen diese Beschreibungen wenig aus über die Potentiale Abgeschobener, unter meist widrigen Umständen eine relative (in manchen Fällen brutale) Gewalterfahrung und einen abrupten Bruch mit ihrem vorherigen Leben zu verarbeiten. Eine Bestandsaufnahme der Lebenssituation und Chancen Abgeschobener versprach Einsichten in die Möglichkeiten Abgeschobener, ein Leben unter menschenwürdigen Bedingungen zu führen
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