Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur
Doi
Abstract
Die Evaluierung des Förderthemas „Digitale Technologien“ untersucht sämtliche diesbezügliche vom Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) und der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) im Zeitraum 2018–2024 umgesetzten Fördermaßnahmen. Ziel war es, Wirkungen, Zielerreichung und Effizienz der Programme systematisch zu bewerten und Handlungsempfehlungen für deren Weiterentwicklung abzuleiten. Die Ergebnisse zeigen eine insgesamt hohe Relevanz und Zielorientierung der Förderung: Strategische Zielsetzungen werden weitgehend erreicht, die Programme adressieren zentrale technologische und gesellschaftliche Herausforderungen und schaffen vielfältige Kooperationen im Innovationsökosystem. Im Wirkungsfeld Netzwerkbildung zeigt sich ein stark wachsendes Kooperationsgefüge mit hoher Einbindung von KMU und Bedarfsträgern sowie einem deutlichen Ausbau des nationalen KI‑Ökosystems. Im Bereich Nachhaltigkeit leisten die Vorhaben substanzielle Beiträge zu Energiewende, Mobilitätswende und Kreislaufwirtschaft, die im Themenfeld Digitale Technologien deutlich zugenommen haben. Technologische Souveränität wird vor allem durch starke Beiträge in den Schlüsseltechnologien KI und Mikroelektronik adressiert, während Quantentechnologien eine geringere Rolle spielen. Als gesellschaftliche Herausforderungen werden vor allem die gesellschaftliche Resilienz und der demografische Wandel in den geförderten Projekten adressiert. Hinsichtlich der Wettbewerbsfähigkeit österreichischer Unternehmen tragen die Vorhaben vor allem indirekt über Themenerschließung, Kompetenzaufbau und Vernetzung zur Stärkung innovativer Kapazitäten bei, während unmittelbare wirtschaftliche Effekte erwartungsgemäß begrenzt bleiben. Die Evaluierung zeigt, dass eine stärkere Beteiligung von Frauen, eine ausgewogenere Mittelverteilung zugunsten von KMU, eine weitergehende Einbindung von Bedarfsträgern außerhalb von Wirtschaft und Wissenschaft, eine gestärkte Verwertungsausrichtung sowie eine weiter präzisierte Wirkungslogik und verbessertes Monitoring zentrale Ansatzpunkte für die zukünftige Weiterentwicklung des Förderansatzes bilden
Is data on this page outdated, violates copyrights or anything else? Report the problem now and we will take corresponding actions after reviewing your request.