Der Einfluss der Tumorlokalisation auf neuroplastische Prozesse bei Patienten mit Hirntumoren in sprachkritischen und sprachunkritischen Arealen des Frontal -und Temporallappens
In dieser Arbeit wurde der Effekt der Lokalisation von Gehirntumoren im Bezug auf neuroplastische Prozesse in sprachrelevanten Arealen mittels funktioneller Magnetresonanztomographie untersucht. Im Zuge dessen wurden 97 Patienten mit Gliomen in der linken Hemisphäre in oder nahe den Sprachzentren analysiert. Die Tumorpatienten wurden in eine frontale, präzentrale, anterior-temporale, temporal-mediale und posterior-temporale Gruppe kategorisiert. Die sprachbezogene Aktivität während dreier Sprachparadigmen wurde innerhalb der fünf Tumorgruppen untereinander sowie mit einer gesunden Kontrollgruppe mittels whole brain Analyse, ROI-Analyse und Analyse der Lateralisierungsindizes verglichen. Es zeigten sich v.a. bei Patienten mit Tumoren in links posterior-temporalen Arealen signifikante Unterschiede im Vergleich zur gesunden Kontrollgruppe. Auch zeigte sich, verglich man die Tumorgruppen untereinander, eine vermehrte rechtsseitige Aktivität bei links posterior-temporalen Tumoren im Vergleich zu links frontalen. Zudem ergaben sich in der posterioren Tumorgruppe Hinweise auf eine hemispherielle Verlagerung der Sprachaktivität in homologe rechte Areale
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