„Hackbacks“ im Lichte der internationalen Menschenrechte: zivile intrusive Cyberoperationen als Herausforderung für das Völkerrecht

Abstract

Cyberangriffe fordern Staat und Gesellschaft immer stärker heraus. Die Suche nach adäqua-ten Schutzmechanismen ist in vollem Gange. Zu dem Arsenal denkbarer Instrumente gehö-ren auch sog. Hackbacks, also staatliche intrusive Cyberoperationen, die in fremde IT-Syste-me eingreifen. Doch diese sind sehr sensibel: Sie können nicht nur das Menschenrecht auf Datenschutz und Datensicherheit tangieren, sondern auch sicherheits- und außenpolitisch erheblichen Kollateralschaden anrichten. Regelmäßig ist es bei Cyberangriffen insbesondere sehr schwierig, den Urheber treffsicher auszumachen. Ein Gegenangriff kann unkontrollier-bare Kettenreaktionen auslösen. Um Cyberbedrohungen zu begegnen, sind präventive Maß-nahmen, einschließlich der Stärkung der IT-Sicherheit, daher vorzugswürdig. Intrusive Cyber-operationen eignen sich allenfalls als letztes Mittel gegen schwerwiegende Cyberangriffe

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Last time updated on 21/11/2025

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