Eine zentrale Zielstellung der Kreislaufwirtschaft ist die Substitution von Primärrohstoffen durch Recyclingmaterial, aus ganz verschiedenen Gründen: Zum einen sind Rezyklate in der Herstellung deutlich weniger CO2-intensiv als Primärmaterial - für PE geben Material Economics (2022) Einsparungen von etwa 80 Prozent an. Neben den ökologischen Vorteilen betont beispielsweise der Clean Industrial Deal der Europäischen Kommission die Bedeutung der Unabhängigkeit von Rohstoff-Importen und volatilen Preisentwicklungen sowie die möglichen Beiträge zur Wettbewerbsfähigkeit, wenn Rohstoffe nicht zu Abfall werden, sondern möglichst lange in der Wertschöpfungskette verbleiben. Am Beispiel Kunststoff zeigt sich jedoch, dass die Industrie aus unterschiedlichen Gründen noch ganz überwiegend auf primäre (erdöl-basierte) Materialien setzt - so beträgt der Rezyklatanteil in Deutschland nur ca. 16 Prozent
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