Das episodische Gedächtnis ermöglicht uns die Vergangenheit wieder zu erleben, indem wir Repräsentationen früherer Erfahrungen in unserem Gehirn bilden. Dysfunktionen des Gedächtnisses beeinflussen unsere mentale Gesundheit, sei es durch Gedächtnisverlust im Alter, oder, im vermeintlichen Gegensatz, durch zu häufige intrusive Erinnerungen an überwältigend-negative Erfahrungen, ein Hauptsymptom der posttraumatischen Belastungsstörung.
Diese Dissertation untersucht, wie Veränderungen in neuronalen Repräsentationen zu beiden Gedächtnisphänomenen beitragen. Altersbedingter Gedächtnisverlust hing mit der Dedifferenzierung neuronaler Repräsentationen im Alter zusammen. Intrusive Erinnerungen dagegen beruhen möglicherweise auf einem Zusammenspiel: Unabsichtliche Gedächtnisprozesse reaktivierten sensorisch-visuelle Repräsentation und trauma-analoge Filmszenen verstärkten die Enkodierung sensorischer Repräsentationen. Abschließend werden diese Befunde in bestehende Gedächtnistheorien integriert
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