Ungesunde Ernährung als Folge sozialer Ungleichheit

Abstract

Empirische Daten zeigen, dass Personen mit einem geringen Einkommen häufiger einen schlechten Gesundheitszustand aufweisen. In diesem Zusammenhang wird bereits seit Längerem kritisiert, dass eine gesunde Ernährung beim Bezug von Bürgergeld nicht möglich ist. Dies steht im Spannungsverhältnis zu den menschenrechtlichen Vorgaben des UN-Sozialpakts sowie zum verfassungsrechtlich verankerten Recht auf ein menschenwürdiges Existenzminimum und ist ein Ausdruck sozialer Ungleichheit. Notwendig sind daher eine Reform des Berechnungsverfahrens des Regelbedarfs, eine stärkere Orientierung an den realen Kosten einer gesunden Ernährung sowie Maßnahmen zur Förderung der Ernährungskompetenz, um den völker- und verfassungsrechtlichen Vorgaben gerecht zu werden

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Last time updated on 25/09/2025

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