Wenn Wissenschaftsakademien Politik und Gesellschaft zu gesellschaftlichen Herausforderungen beraten, beteiligen sie sich an komplexen Prozessen der öffentlichen Meinungsbildung und demokratischen Entscheidungsfindung. Im Zeitalter der Massenmedien und Sozialen Netzwerke müssen die Akademien solche Qualitätsmerkmale glaubhaft vermitteln, die ihre Analysen und Handlungsempfehlungen gegenüber konkurrierenden Beratungsangeboten auszeichnen. Dabei können sie auf traditionelle Stärken zurückgreifen, sollten diese aber selbstkritisch und experimentell weiterentwickeln. Welche Faktoren hierbei zu beachten sind, diskutierten im Rahmen des Symposiums „Wissenschaftsbasierte Politikberatung: ein wechselseitiger Lernprozess“ vier Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Politik, die sich über Jahrzehnte für die wissenschaftsbasierte Beratung durch Akademien eingesetzt haben: Prof. Dr. Ernst-Ludwig Winnacker ML (Präsident a. D. der Deutschen Forschungsgemeinschaft – DFG), Dr. h. c. Annette Schavan (Bundesministerin für Bildung und Forschung a. D.), Prof. Dr. Wim van Saarloos (Präsident des European Academies Science Advisory Council – EASAC) und Prof. Dr. Joachim von Braun ML (Präsident der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften). Das Gespräch moderierte Prof. Dr. Wilhelm Krull (ehemaliger Generalsekretär der VolkswagenStiftung)
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