Führt eine erhöhte Lipoprotein(a)-Plasmakonzentration zu einer beschleunigten Degeneration und damit zu einer verkürzten Haltbarkeit von Aortenklappenbioprothesen?

Abstract

Eine erhöhte Konzentration des Lipoprotein(a) (Lp(a)) ist erwiesenermaßen mit der Degeneration nativer Aortenklappen assoziiert. Das lässt vermuten, dass ein erhöhter Lp(a)-Wert auch mit der Degeneration von Aortenklappenbioprothesen zusammenhängen könnte. Vor diesem Hintergrund wurden die Daten von 152 Patient*innen, bei denen eine Aortenklappenbioprothese degenerationsbedingt ersetzt wurde, retrospektiv analysiert und der Einfluss des Lp(a)-Wertes auf den Zeitraum zwischen Implantation und Ersatz der Prothese, also deren Haltbarkeit, untersucht. Es konnte kein Einfluss des Lp(a)-Wertes auf die Prothesenhaltbarkeit festgestellt werden. Zur genaueren Evaluation des Zusammenhangs bedarf es prospektiver Studien. Die Interaktion zwischen dem Lp(a) > 30 mg/dl und dem Diabetes mellitus führte jedoch zu einem signifikant früheren Prothesenersatz. Möglicherweise verstärkt eine diabetogene Stoffwechsellage die Pathogenität des Lp(a). Auch diese Hypothese gilt es, genauer zu untersuchen

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