Einfluss der somatischen Komorbiditäten, Karyotypen, sozioökonomischen Faktoren und des Selbstwertgefühls auf die Prävalenz psychischer Erkrankungen bei Frauen mit Ullrich-Turner-Syndrom
In dieser Studie erfolgte die Untersuchung der Prävalenz psychischer Erkrankungen bei 281 Patientinnen mit Ullrich-Turner-Syndrom (UTS). Des Weiteren wurde der Einfluss somatischer Komorbiditäten, Karyotypen, sozioökonomischen Faktoren und des Selbstwertgefühls auf die Entwicklung psychischer Erkrankungen untersucht. Es konnte bei den Patientinnen mit UTS im Vergleich zur weiblichen Allgemeinbevölkerung eine signifikant höhere Prävalenz von chronischen Depressionen, Essstörungen, dem Burn-out-Syndrom und der Autismus-Spektrum-Störung nachgewiesen werden. Somatische Komorbiditäten, Karyotypen und sozioökonomische Faktoren erweisen sich als keine direkten Einflussfaktoren auf die Entwicklung psychischer Erkrankungen. Psychotherapeutische Unterstützung sollte den Patientinnen dennoch angeboten werden, da ein niedriges Selbstwertgefühl einen direkten Einfluss auf die Entstehung von Angst- und depressiven Störungen aufweist
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