Diese Dissertation stellt einen neuartigen Kelvinsonden-basierten Ansatz zur Analyse von mit mit ultradünnen Wasserfilmen bedeckten Elektrodenoberflächen. Basierend auf dem Konzept der „trockenen“ Wasserstoffelektrode auf Palladium unter Stickstoffatmosphäre wird gezeigt, dass elektrochemische Untersuchungen bei Monolagenbedeckung möglich sind. Eine stabile Ag/AgCl-Referenz (250 mV vs SHE) wurde entwickelt, die gegenüber Feuchtigkeit und Wasserstoff inert ist. Alle untersuchten Edelmetalle außer Au zeigten erwartungsgemäße Wasserstoffaktivität; bei Au trat Polarisationshemmung auf. Pt, Pd und Ir reagierten stark auf gasförmigen Wasserstoff, Ir zeigte eine Abhängigkeit von der relativen Feuchte. Die Emersionsmethode bei konstantem Potential erhöhte die Wasseradsorption und verbesserte die Bildung der Wasserstoffelektrode auf Ir und Au. Die Ergebnisse eröffnen neuartige Einblicke in die elektrochemische Grenzfläche und dienen als Basis für die Entwicklung "trockener" Elektrodenkonzepte
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