Für Multiple Sklerose (MS) fehlen spezifische Therapien in Bezug auf neurodegenerative Prozesse. Diese Arbeit untersucht Cladribins potenziell neuroprotektive Wirkung in einem ex-vivo Modell mit patientenspezifischen primären Neuronen. Aus renalen Epithelzellen wurden induzierte primäre Neurone differenziert. Cladribintherapie steigerte die Viabilität und das Wachstum der Neuriten sowie die mitochondriale Beweglichkeit und ATP-Produktion. Nach experimenteller Schädigung verbesserte Cladribin die Regeneration. Genanalysen zeigten eine Aktivierung von Signalwegen wie oxidativer Phosphorylierung, mTOR und eIF2. Proteomanalysen erbrachten keine signifikanten Unterschiede. Die Ergebnisse deuten auf direkte Effekte Cladribins auf Neuronen hin und liefern eine Grundlage für weitere Forschung zu neuroprotektiven Eigenschaften
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