Körper und Geist sind eng verwoben, und soziale Umwelten – sowohl risikobehaftete als auch unterstützende – können langfristige Spuren hinterlassen. Besonders aversive Erfahrungen in der Kindheit (ACE) stellen einen transdiagnostischen Risikofaktor dar. Gleichzeitig wachsen unsere Möglichkeiten, im therapeutischen Kontext gesundheitsfördernde Umgebungen zu schaffen. Die vorgestellte Arbeit trägt eine biologische und insbesondere molekulare Perspektive zur Untersuchung von (a) ACE- und stressassoziierten und (b) PTBS-Therapie-assoziierten Korrelaten bei. Analysen von DNA-Methylierung, Gen- und Proteinexpression in Monozyten mittels Einzel- und Multi-Omics-Ansätzen lieferten folgende Erkenntnisse:
• Stress- und Therapieeffekte werden auf der Ebene der Genexpression sichtbar
• ACE-Signaturen variieren je nach molekularer Ebene
• Mitochondrien erscheinen als sensitiv gegenüber ACE
• Multi-Omics-Analysen sind vielversprechend, aber nicht zwingend aussagekräftiger als Einzel-Omics-Analyse
Is data on this page outdated, violates copyrights or anything else? Report the problem now and we will take corresponding actions after reviewing your request.