Die vorliegende Dissertation setzt sich mit dem Medienkompetenzwert des öffentlichen Rundfunks auseinander. Der theoretische Rahmen hierfür liefert der Public-Value-Ansatz. Auf dessen Grundlagen untersucht die Arbeit die Bewertungsprozesse in einer erweiterten Autorisierungsumgebung und hebt konkrete meritorische Bedürfnisse hervor, die verschiedene Stakeholder mit dem Auftrag des öffentlichen Rundfunks verbinden.
Der empirische Fokus der Arbeit liegt auf ZDFs Online-Angebot für Kinder und Jugendliche mit einem Hauptaugenmerk auf die Bewertungsprozesse, die seine Autorisierungsebenen prägen. Die deliberative Aufarbeitung solcher reflektierter Bewertungsprozesse – so die normative Schussfolgerung der Arbeit - ermöglicht eine dynamische Erfassung vom Medienkompetenzwert öffentlich-rechtlicher Online-Angebote, und bietet eine demokratisch belastbare Legitimationsgrundlage für die Auftragskonkretisierung des öffentlichen Rundfunks in einer post-digitalen Gesellschaft
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