Mitarbeiterkapitalbeteiligung und Mitarbeiterleistung: Wie sich Kapitalbeteiligung auf die individuelle Leistung auswirkt

Abstract

Existing research demonstrates that employee stock ownership (ESO) can increase firm performance. This is argued to occur due to enhanced individual employee performance that aggregates to the firm. However, ESO research on actual work behavior remains scarce and lacks theory on how and why employees respond to ESO, especially when there is no clear line of sight between their individual behavior and firm stock performance. Since ESO can confound incentive and benefit effects, I draw on and compare agency theory and social exchange theory to investigate the relationship between ESO and individual employee performance. Using five-year panel data of 156,051 employees, I find ESO to be related to both, employee performance quantity and quality. The results indicate that higher individual employee performance results from receiving the benefit of discounted stocks rather than a financial incentive effect. Hence, I contribute to ESO and compensation research by challenging the dominant financial incentive perspective highlighted in agency theory and providing evidence for a social exchange based understanding of ESO. I also extend pay, ESO and social exchange research through showing that small financial benefits, such as discounted ESO plans can drive individual employee performance, and show how this result changes over time.Bisherige Studien zeigen, dass Mitarbeiterkapitalbeteiligung (ESO) die Profitabilität von Unternehmen fördern kann. Die zu Grunde liegende Argumentation basiert häufig darauf, dass dieser Zusammenhang auf eine verbesserte Arbeitnehmerleistung zurückzuführen ist. ESO-Forschung die sich mit tatsächlichem Mitarbeiterverhalten auseinandersetzt und dabei versucht theoretisch zu beantworten wie und warum Mitarbeiter positiv auf ESO reagieren, ist jedoch nach wie vor rar. Insbesondere für Mitarbeitergruppen die keinen unmittelbaren Zusammenhang zwischen ihrer individuellen Leistung und dem Unternehmenserfolg sehen, liefern bestehende Theorien nur lückenhafte Erklärungen für potentielle Effekte von ESO auf Mitarbeiterverhalten. Da ESO gleichzeitig finanzielles Anreizsystem als auch Nebenleistung (Benefit) darstellt, nutze ich Agency Theory und Social Exchange Theory um den konkreten Zusammenhang zwischen ESO und der Arbeitsleistung einzelner Mitarbeiter zu erklären und empirisch zu untersuchen. Die Auswertung eines Längsschnitt-Datensatzes (5 Jahre) von 156.051 Mitarbeitern zeigt, dass ESO sowohl mit der Quantität als auch mit der Qualität der Mitarbeiterleistung zusammenhängt. Darüber hinaus zeigt sich, dass gesteigerte Arbeitsleistung eher reziprokes Verhalten in einer Arbeitnehmer-Arbeitgeber Beziehung als die Konsequenz einer finanziellen Incentivierung darstellt. Die Arbeit leistet außerdem einen Beitrag zur Vergütungs- und Nebenleistungsforschung, gibt Hinweise, dass selbst kleine finanzielle Entgegenkommen durch Nebenleistungen die Leistung einzelner Mitarbeiter steigern können und gewährt Einblicke in den Zeitverlauf dieses Zusammenhangs

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Last time updated on 18/11/2024

This paper was published in mediaTUM (Technische Univ. München).

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