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Einlagensicherungssysteme erh\uf6hen das moralische Risiko von Banken

By A. Bacher and Felix Noth

Abstract

Einlagensicherungsmechanismen sind Bestandteil vieler Finanzsysteme und sollen in Krisenzeiten einen Ansturm der Sparer auf Banken und daraus resultierende Ansteckungseffekte verhindern. Jedoch bergen Sicherungssysteme zus\ue4tzliche Risikoanreize f\ufcr Kreditinstitute, da eine solche Versicherung die \udcberwachungsanreize der Einlagengeber reduziert. Im Zuge der Finanzkrise von 2007 bis 2009 ist es in vielen L\ue4ndern zu Reformen hinsichtlich der Einlagensicherungssysteme gekommen. Dieser Artikel diskutiert die j\ufcngste Anhebung der Einlagensicherungsgrenze in den USA von 100 000 auf 250 000 US-Dollar aus dem Jahr 2008 vor dem Hintergrund eines aktuellen Forschungsbeitrags. Dieser zeigt deutlich, dass durch die Erh\uf6hung der Einlagensicherung in den USA das Risiko der Banken, die von der Erh\uf6hung besonders profitierten, deutlich gestiegen ist, und gibt damit Hinweise auf den bekannten Zielkonflikt von Einlagensicherungssystemen: kurzfristige Stabilisierung w\ue4hrend einer Krise gegen\ufcber langfristigen Risikoanreizen f\ufcr Banken

Topics: G21, G28, G32, ddc:330
Publisher: Halle (Saale): Leibniz-Institut f\ufcr Wirtschaftsforschung Halle (IWH)
Year: 2015
OAI identifier: oai:econstor.eu:10419/144114
Provided by: EconStor

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