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IWH-Industrieumfrage zum Jahresauftakt 2013: Nach schwachem Jahresabschluss verhaltener Optimismus

By Cornelia Lang

Abstract

Im Verarbeitenden Gewerbe Ostdeutschlands liefen die Gesch\ue4fte im Jahr 2012 schleppender als im Jahr zuvor. Die vom IWH regelm\ue4\udfig befragten Unternehmen signalisierten in den ersten Monaten noch eine Gesch\ue4fts-t\ue4tigkeit auf hohem Niveau. Im Jahresverlauf tr\ufcbte sich die Stimmung jedoch ein, und zum Ende 2012 befand sich die ostdeutsche Industrie auf Talfahrt. Anders als in den Vorjahren zeigt sich diesmal bei gro\udfen Unter-nehmen mit 250 und mehr Besch\ue4ftigten die st\ue4rkste Abk\ufchlung des Gesch\ue4ftsklimas. Die Meldungen der Unter-nehmen zur Ertragslage lassen erkennen, dass 2012 dennoch ein gutes Jahr war. Knapp drei Viertel der Be-fragten erwirtschafteten Gewinne, im Investitionsg\ufctergewerbe sogar acht von zehn Unternehmen. Nur jedes zehnte Industrieunternehmen war in der Verlustzone. Wie schon im Jahr davor konnten sich die befragten Un-ternehmen auch 2012 im Schnitt \ufcber positive Entwicklungen beim Umsatz freuen. 44% erzielten mehr Umsatz als 2011, 15% genauso viel und 41% weniger. Der Aufwuchs beim Umsatz blieb allerdings sowohl hinter den Werten des Vorjahres als auch hinter den damals f\ufcr das Jahr 2012 ge\ue4u\udferten Erwartungen zur\ufcck. F\ufcr das Jahr 2013 gehen die Unternehmen von einer etwas dynamischeren Umsatzentwicklung aus. Die Be-sch\ue4ftigungspl\ue4ne der Unternehmen sind per saldo im Plus. 27% der Befragten wollen im Jahr 2013 Personal einstellen und 60% ihren Personalbestand halten

Topics: L60, ddc:330, Ostdeutschland, Industrie, Konjunktur
Publisher: Halle (Saale): Leibniz-Institut f\ufcr Wirtschaftsforschung Halle (IWH)
Year: 2013
OAI identifier: oai:econstor.eu:10419/140942
Provided by: EconStor

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