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Klimaverhandlungen: Welche Erwartungen k\uf6nnen an den Klimagipfel in Paris gestellt werden?

By Philipp M. Richter and Hanna Brauers

Abstract

Kurz vor dem anstehenden Klimagipfel \ue4u\udfert sich Angela Merkel in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung wie folgt: "Zu Recht wird von Regierungen und Politikern erwartet, da\udf sie nicht l\ue4nger die Augen vor erdr\ufcckenden wissenschaftlichen Erkenntnissen verschlie\udfen, da\udf der Klimaschutz rasches und energisches Handeln erfordert." Frau Merkel stellt schlie\udflich eine klare Forderung an die Ergebnisse des Klimagipfels: "Die Treibhausgasemissionen m\ufcssen nicht nur stabilisiert, sondern m\uf6glichst rasch vermindert werden." Diese Aussagen sind heute noch aktuell, wurden jedoch tats\ue4chlich am 26. M\ue4rz 1995 ver\uf6ffentlicht (FAS, 1995); zu der Zeit also als Frau Merkel selbst noch das Amt der Bundesumweltministerin bekleidete und kurz darauf den ersten Klimagipfel als Pr\ue4sidentin er\uf6ffnete. Nach mehr als 20 Jahren der Klimadiplomatie im Rahmen der Vereinten Nationen liegt die Aufmerksamkeit nun auf dem 21. Klimagipfel (COP, Conference of the Parties), der vom 30. November bis zum 11. Dezember in Paris stattfinden wird. Diesem Gipfel wird allgemeinhin zugeschrieben, die letzte Chance f\ufcr eine rechtzeitige globale Einigung zur Vermeidung eines gef\ue4hrlichen Klimawandels zu sein. In diesem DIW Roundup beleuchten wir die anstehende COP21 und diskutieren sowohl den aktuellen Stand als auch kontroverse Punkte der anstehenden Verhandlungen. Zudem zeigen wir Meilensteine bisheriger Klimagipfel und erl\ue4utern die \uf6konomische Theorie hinter internationalen Umweltabkommen

Topics: ddc:330
Publisher: Berlin: Deutsches Institut f\ufcr Wirtschaftsforschung (DIW)
Year: 2015
OAI identifier: oai:econstor.eu:10419/123281
Provided by: EconStor

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