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Green Shipping

By Hella Engerer

Abstract

Der Seeweg ist der f\ufcr den internationalen Handel wichtigste Transportweg. \udcber 80 Prozent der Frachtmengen werden global per Schiff transportiert. Der Seeverkehr verursacht vielf\ue4ltige Umweltbelastungen: Dazu geh\uf6rt neben Havarien und Leckagen, der Einleitung von Abw\ue4ssern und der M\ufcllentsorgung vor allem auch die Emission von Luftschadstoffen. Die Verminderung dieser Umweltbelastungen und grunds\ue4tzlich die Verbesserung des Umweltschutzes in der Schifffahrt wird als "Green Shipping" bezeichnet. In j\ufcngerer Zeit steht dabei die Verminderung der Treibhausgasemissionen im Vordergrund. Weltweit sind etwa 2,5 Prozent der Treibhausgasemissionen auf den Seetransport zur\ufcckzuf\ufchren. Um die Emissionen zu senken, wurden unter anderem in bestimmten Seefahrtgebieten versch\ue4rfte Grenzwerte eingef\ufchrt. So ist seit Anfang 2015 f\ufcr Fahrten in der Nord- und Ostsee sowie im \uc4rmelkanal der Schwefelgehalt im Kraftstoff auf 0,1 Prozent limitiert. Damit die Grenzwerte eingehalten werden, muss die bestehende Schiffsflotte umger\ufcstet werden. So kann ein Schiff mit Filteranlagen nachger\ufcstet oder mit einem schadstoff\ue4rmeren Kraftstoff als dem in der Seefahrt \ufcberwiegend verwendeten, stark schwefelhaltigen Schwer\uf6l betrieben werden. F\ufcr die Zukunft ist eine weitere Zunahme des Seetransports und der durch ihn verursachten Luftschadstoffe zu erwarten. Die bislang auf EU-Ebene sowie weltweit getroffenen \udcbereink\ufcnfte reichen indes nicht aus, um die durch die Schifffahrt verursachten Treibhausgasemissionen nachhaltig zu senken

Topics: ddc:330
Publisher: Berlin: Deutsches Institut f\ufcr Wirtschaftsforschung (DIW)
Year: 2015
OAI identifier: oai:econstor.eu:10419/121394
Provided by: EconStor

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