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Die Bedeutung des Euro fuer Europa und die Weltwirtschaft

By Ralf Peppernick and Sankt Augustin (Germany) Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

Abstract

'Die Europaeer haben einen Jahrhunderte alten Traum getraeumt: die Schaffung einer einheitlichen Waehrung. So wie man heute in New York oder in Miami, in Los Angeles oder in San Francisco mit einer einzigen Waehrung, dem Dollar, bezahlen kann, sollte gleiches fuer Europa gelten. Egal ob Paris, Rom, Madrid oder Berlin - ueberall wollten die Menschen in Europa mit ein und derselben Waehrung bezahlen, dem Euro. Dieser Traum ist inzwischen Wirklichkeit geworden. Eine neue Weltwaehrung wurde geschaffen, die zweitgroesste nach dem US-Dollar. Der Euro ist inzwischen in zwoelf Laendern Europas fuer ueber 300 Millionen Menschen alleiniges Zahlungsmittel geworden, naemlich in: Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Oesterreich, Portugal und Spanien. Ab dem 1. Januar 2002 kann man ueberall in 'Euroland' - und noch weit darueber hinaus - mit dem Euro kaufen und bezahlen. Ein in der Wirtschaftsgeschichte der Menschen einmaliges Experiment wurde durchgefuehrt. Zwoelf europaeische Staaten uebertrugen ihre nationalen Souveraenitaets-Rechte der Geldpolitik auf eine supranationale Institution, die neu geschaffene, von Weisungen der Regierungen unabhaengige Europaeische Zentralbank (EZB) mit Sitz in Frankfurt. Diesem Verlust an nationaler Souveraenitaet stand, bisher oft uebersehen, ein ungleich groesserer Gewinn an wirtschaftlichem und politischem Gewicht der ganzen Eurozone gegenueber. Europa hat heute eine wahrgenommene Stimme in der Weltwirtschaft und in der globalisierten Welt. 'Sowohl die Akzeptanz des Euros seitens der Verbraucher wie auch das Erreichen der logistischen Meilensteile haben alle Erwartungen uebertroffen.' Waehrend z.B. im Dezember 2001 nur 33 Prozent der Deutschen den Euro befuerworteten, sprang die Zahl der Befuerworter nach Einfuehrung der Euro-Noten und Euro-Muenzen auf sensationelle 61 Prozent. Ein aehnlicher Stimmungsumschwung war hinsichtlich der erwarteten Stabilitaet der neuen Waehrung zu beobachten. Im Dezember 2001 hatten nur 25 Prozent der Deutschen einen stabilen Euro erwartet, nur wenige Tage spaeter - im Januar 2002 -dagegen 54 Prozent. Schon heute zeichnet sich ab, dass der Euro auch fuer viele Menschen und Regionen ausserhalb des Eurogebietes von Bedeutung sein wird.' (Textauszug)Available from <a href=http://www.konrad-adenauer-stiftung.de/db target=NewWindow>http://www.konrad-adenauer-stiftung.de/db</a> files/dokumente/zukunftsforum politik/7 dokument dok pdf 368.pdf / FIZ - Fachinformationszzentrum Karlsruhe / TIB - Technische InformationsbibliothekSIGLEDEGerman

Topics: 05D - Economics, economic theory, 05J - Political science, public administration, EU, EURO, MONETARY UNION, ECONOMIC EFFECTS, WORLD ECONOMY, RATE OF EXCHANGE, MODIFICATION, INFLATION, PUBLIC BUDGET, CONSOLIDATION OF THE BUDGET, FOREIGN TRADE, STRUCTURE, WORLD TRADE, POLITICAL INTEGRATION, EUROPEAN INTEGRATION, POLITICAL IMPACT
Year: 2002
OAI identifier:
Provided by: OpenGrey Repository
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