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Interactive Transformation Path Generation in Enterprise Architecture Planning

By Philipp Immanuel Diefenthaler

Abstract

Nowadays, business and information technology (IT) of an enterprise need to co-evolve with an increasing pace in order to stay competitive. New markets and competitor shifts force enterprises to react quickly to changes and realize adequate support through the IT. However, the application landscapes of enterprises are heterogeneous, technically outdated and hardly cope with the desired speed of change of the business. Enterprise architecture management and its respective planning discipline provides a holistic approach for improving the accompanied change of business and IT in favor for both domains. Through the creation of a model of the current enterprise architecture, current architecture for short, a common understanding of the interrelationships between stakeholders of the business and IT domain and their respective domain artifacts is established. Different target enterprise architectures, target architecture for short, allow to develop different possible future states of the enterprise and its business and IT. Afterwards, it is possible to decide for one of the different transformation paths to realize the target architecture in a purposeful way, as those changes are prone to resource bottlenecks. Many approaches provide solutions for (meta-)modeling and methodological aspects. However, decision support of enterprise architects by sophisticated means from decision theory, automatic model exploration and ranking mechanisms is still scarce. Therefore, the thesis at hand develops an interactive approach for the generation of transformation paths to assist enterprise architects in their activities through a combination of a multi-criteria decision making technique, a graph formalism based automated planner and a formalization of the possible changes. We call the latter transformation actions. The approach is based on three pillars that we will briefly present in the following. Firstly, we introduce the necessary underlying formalisms and model fragments to allow an automated planner to discover possible future target architectures. Furthermore, we present requirements that are to be considered by our approach and a mechanism to abstract from modeled situations to a common pattern. We call the latter transformation patterns. Secondly, we present our approach for decision support in target architecture selection in the first phase of the planning effort. Additionally, we provide the transformation actions and means to rank them that allow an enterprise architect to interactively select them. Thirdly, we introduce the approach for the actual decision upon the sequence in which the changes are to be realized in the second phase. We allow for a reuse of results from our former phase. Besides, we decouple the phases by just postulating necessary information to start the second phase without limiting the approach for the first phase to ours. Furthermore, we present the transformation actions and how the foundations for the creation of a roadmap are set to allow for a decision upon changes and their enactment.Um in der heutigen Zeit wettbewerbsfähig zu bleiben, muss das Geschäftsmodell und die Informationstechnologie im Unternehmen gemeinsam weiterentwickelt werden. Neue Märkte und Veränderungen der Wettbewerbssituation verlangen von Unternehmen ein schnelle Reaktion auf diese Veränderungen und eine angemessene Unterstützung durch die IT. Heutige Anwendungslandschaften in Unternehmen sind zumeist heterogen, technisch veraltet und werden den Anforderungen an die Umsetzungszeit der Veränderungen nur selten gerecht. Unternehmensarchitekturmanagement und seine zugehörige Planungsdisziplin bietet einen ganzheitlichen Ansatz zur gleichzeitigen Verbesserung des Geschäftsmodells und der IT im Rahmen von Veränderungen. Mit Hilfe eines Modells der Ist-Unternehmensarchitektur wird ein gemeinsames Verständnis zu den Zusammenhängen, zwischen den Interessensgruppen der Geschäfts- und IT-Welt, sowie die für diese Domänen relevanten Artefakte, gewonnen. Unterschiedliche Soll-Unternehmensarchitekturen erlauben die Entwicklung unterschiedlicher, möglicher Zustände des Unternehmens, sowie seiner Geschäfts- und IT-Welt. Danach ist es möglich, sich zu entscheiden, welchen Transformationspfad man zur Erreichung der Soll-Architektur sinnvollerweise wählt, da die Veränderungen anfällig für Ressourcenengpässe sind. Viele Ansätze bieten Lösungen für die (Meta-)Modellierung und methodische Themen. Die Entscheidungsunterstützung für Unternehmensarchitekten mit Hilfe von weitreichenderen Lösungen, die sich aus der Entscheidungstheorie, der automatischen Modellfindung und Mechanismen zur Bewertung zusammensetzen ist jedoch immer noch selten. Deshalb widmet sich die vorliegende Arbeit einem interaktiven Ansatz für die Erstellung von Transformationspfaden die Unternehmensarchitekten bei ihren Aufgaben mittels einer multikriteriellen Entscheidungstechnik, einem graphbasierten automatischen Planer und der Formalisierung möglicher Veränderungen unterstützt. Letztere nennen wir Transformationsaktionen. Der Ansatz basiert auf drei Säulen, die wir im folgenden kurz ausführen. Zuerst stellen wir die notwendigen unterliegenden Formalismen und Modellfragmente vor, die es dem automatischen Planer erlauben, mögliche zukünftige Soll-Architekturen zu entdecken. Des Weiteren stellen wir Anforderungen vor, die von unserem Ansatz erfüllt werden müssen und einem Mechanismus, der es uns erlaubt, von unterschiedlich modellierten Situation ein gemeinsames Muster abzuleiten. Letztere nennen wir Transformationsmuster. Als zweites stellen wir den Ansatz zur Entscheidungsunterstützung bei der Auswahl einer Soll-Architektur in der ersten Planungsphase vor. Zusätzlich stellen wir die Transformationsaktionen und deren Bewertungsmechanismus vor, der es Unternehmensarchitekten erlaubt, diese interaktiv auszuwählen. Drittens stellen wir unseren Ansatz für die zweite Planungsphase vor, mit dessen Hilfe die tatsächliche Auswahl der Abfolge in der die Veränderungen ausgeführt werden sollen, bestimmt wird. Wir erlauben die Wiederverwendung der Ergebnisse aus der vorhergehenden Planungsphase. Trotzdem sind beide Phasen entkoppelt, indem notwendige Informationen für die zweite Phase gekennzeichnet sind, ohne sich dabei auf unseren Ansatz aus der ersten Phase zu beschränken. Außerdem präsentieren wir die notwendigen Transformationsaktionen und zeigen, wie die Grundlagen zur Erstellung einer Roadmap geschaffen werden, die dann die Umsetzung der Veränderungen festlegt

Topics: Semantic Web, Attributierte Graph-Grammatik, Unternehmensarchitektur, Graphersetzungssystem, Multiattributive Entscheidung, ddc:004
Year: 2016
OAI identifier: oai:uni-augsburg.opus-bayern.de:3686
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