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    »Herr Fischer, wie tief ist das Wasser?« Inter- und transmediale Perspektiven auf Kinder- und Jugendmedien des Exils

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    Nach 1933 hat sich die Lebenswelt für Kinder und Jugendliche in Deutschland radikal verändert. Dieser Wandel hat vielfach dazu geführt, dass sie ins Exil gehen mussten. Ebenfalls exilierte Künstler:innen und Schriftsteller:innen haben sich den Perspektiven dieser Kinder und Jugendlichen gewidmet. Unter den verschiedenen Produktionsbedingungen der jeweiligen Exilländer entstanden Texte und andere mediale Auseinandersetzungen, die sich an diese Altersgruppe richten oder die aus ihrer Perspektive erzählen. Dieser Sammelband ist interdisziplinär angelegt und rückt Kinder- und Jugendmedien des Exils in den Blick. Den Schwerpunkt bilden inter- und transmediale Perspektiven im historischen Wandel. Die Autor:innen untersuchen Romane und Bilderbücher, Hörspiele, Graphic Novels, Dramentexte und Inszenierungen. Zudem erkunden sie mediale Vermittlungsperspektiven. Die Beiträge thematisieren die künstlerische und literarische Produktion, die Netzwerke sowie die kinderliterarische Rezeption von Exilen bis in die heutige Zeit

    The ECB during the Euro Crisis and its Future Role in Global Disruption With an appendix of recent articles

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    As part of the “Hildesheimer Finanz-, Wirtschafts- und Währungsgespräche” (Hildesheim Financial, Economic and Monetary Talks), Jean-Claude Trichet will answer questions on topics including personal reviews, the euro crisis and its lessons, as well as the future of the euro

    Verständlichkeitsoptimierte Gesundheitsinformationen für Menschen im erhöhten Lebensalter Akzeptabilität und Akzeptanz von Texten in Einfacher und Leichter Sprache

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    Die vorliegende Studie ist als Dissertationsschrift an der Universität Hildesheim entstanden und behandelt die Frage, wie Gesundheitsinformationstexte beschaffen sein müssen, damit Menschen ab 65 Jahren diese als akzeptabel empfinden. Ausgehend von der Forschungslage wird angenommen, dass Leichte Sprache den Anforderungen der Zielgruppe an die Verständlichkeit entspricht, dass sie aber nicht für diese akzeptabel ist. Entsprechend werden Befindlichkeiten älterer Rezipient(inn)en in Bezug auf Gesundheitsinformationstexte in den Varietäten Standardsprache, Leichte Sprache Plus und Leichte Sprache untersucht. Im Rahmen der Untersuchung bietet die Arbeit einen selektiven Zugriff auf das Konzept der (digitalen) Gesundheitskompetenz, zum Gesundheitsinformationsverhalten, zu verständlicher und akzeptabler Kommunikation sowie zu Stigmatisierung und diskursiver Asymmetrie und beleuchtet Besonderheiten der Lebensphase Alter. Förderliche und hinderliche Faktoren bei der Rezeption von Gesundheitsinformationen werden anhand von qualitativen Interviewdaten dargestellt. Als zentrale Faktoren bei der Rezeption von Gesundheitsinformationen stellen sich die Angemessenheit von Texteigenschaften wie Textlänge, Layout und Informationsdichte sowie die Vermeidung von Anstrengung heraus. Optimierungen in Bezug auf die Verständlichkeit werden von der Zielgruppe begrüßt. Anstrengung und damit einhergehend die Erschwerung der Rezeption werden von älteren Menschen insbesondere mit zu kleiner Schrift, mit Überladung von Informationen oder mit als unangemessen empfundenen Formulierungen, Adressierung oder Aufmachung assoziiert

    Who are the innovators? Understanding individual differences in problem-solving behaviour in wild house mice

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    Animals often face challenges that require them to come up with solutions to novel problems or to find new solutions to existing ones; i.e., they need to innovate. However, not all individuals in a population are equally likely to solve novel problems, and it is unclear which individual characteristics make a successful innovator. Theoretical frameworks suggest the importance of intrinsic (e.g., individual characteristics) and extrinsic (e.g., environmental conditions) factors on innovation. Understanding the mechanisms behind these differences is essential for advancing our knowledge of animal cognition. As innovation is shaped by multiple factors, it is paramount to understand its ontogeny, the barriers individuals face when encountering novel opportunities, and the evolutionary mechanisms that maintain individual differences in innovative behaviour. Innovation happens in multiple steps, as individuals must first discover new opportunities, assess their safety and value, and then attempt to exploit them. These steps present distinct barriers, influenced by each individual’s space use, personality, motivation and persistence, leading to trade-offs with other life-history traits. Individuals vary in their innovation propensity depending on their ecological and social contexts, which highlights the importance of both intrinsic and extrinsic factors that shape innovation. This thesis contributes to the study of animal innovation by providing novel experimental evidence on the fundamental causes of individual variation in innovative behaviour. It examines proximate factors of innovation, such as the effects of personality, ontogeny, and reproductive decisions, as well as ultimate factors, by exploring the evolutionary forces that maintain variation in innovation. Individual differences in innovation propensity emerge early in life and solidify during adolescence. Behavioural traits and reproductive strategies influence how individuals allocate their time, with more active individuals exploring their environment more extensively and engaging more frequently with novel problems. On a broader evolutionary scale, sexual selection can maintain this variation in innovative performance through mate choice. While innovation can offer advantages, such as increased resource acquisition and reproductive success, it also involves trade-offs, including greater exposure to risk and time investment. In a world where environmental change accelerates due to human activity, understanding the role of innovation in species adaptation is increasingly critical. Investigating how motivation, persistence, and ecological pressures interact to shape innovation will be key to predicting species’ responses to rapid environmental changes

    Innovative Hochschullehre auf dem digitalen Campus Konzepte, Methoden und Anwendungen

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    Im Bereich der digitalen Hochschullehre hat die Universität Hildesheim seit 2020 besondere Innovationskraft bewiesen. Im Drittmittelprojekt „Digital C@MPUS-le@rning“ und in seiner direkten Nachbarschaft wurden hochinnovative digitale Lehr-Lern-Szenarien entwickelt, erprobt und verstetigt. Im Fokus dieses Sammelbands stehen didaktische Konzepte, praxisnahe Einsatzszenarien und empirische Erfahrungen. Die Beiträge bieten somit wertvolle Einblicke in den nachhaltigen Wandel universitärer Lehre im digitalen Zeitalter. Der Band lädt dazu ein, digitale Lehr-Lernformate mit unterschiedlichen Schwerpunkten – individuell, sozial, immersiv, hybrid – kennenzulernen, weiterzuentwickeln und als Inspiration für weitere Lehrinnovationen zu nutzen

    Zwischen Nationalflaggen und Regenbogenflagge: Inszenierung der LGBT+ Repräsentationen beim Eurovision Song Contest in den 2000'er Jahren

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    Seit den 2000er Jahren sind Darstellungen von LGBT-Personen in analogen und digitalen Medien sichtbarer geworden. Insbesondere die Anerkennung der LGBT-Rechte durch die Europäische Union und das Europäische Parlament im Rahmen der Menschenrechte und deren rechtlicher Schutz haben dazu geführt, dass diese Darstellungen ihren Platz im Mainstream gefunden haben. In diesem Sinne werden LGBT-Darstellungen beim Eurovision Song Contest (ESC) als Träger der Werte der Europäischen Union präsentiert (Rehberg 2007; Ehardt & (Hg_innen), 2015; Baker, 2017). In den letzten zwei Jahrzehnten hat der Eurovision Song Contest (ESC) als Instrument europäischer Werte eine ästhetische Möglichkeit signalisiert (Baker 2017, S. 99). Diese ästhetische Möglichkeit ist mit der Ausweitung der Sichtbarkeit und Repräsentation von LGBT verbunden (ebd.). Und doch wird diese ästhetische Möglichkeit immer noch im übergeordneten Rahmen nationaler und europäischer Identität definiert (Rehberg 2007). Diese Möglichkeit analysiere ich in meiner Dissertation aus einer Queer-Perspektive. Queer ist deshalb eine Methode der Kritik, die den Zusammenhang zwischen geschlechtsspezifischen Repräsentationen und Macht offenlegt (Butler 1990). Während die Inszenierung nationale Symbole, Codes und Bilder, Nationalflaggen, hymnische Eröffnungsmusiken und mainstream-kompatible ästhetische Vorlieben beinhaltet, enthält sie auf der anderen Seite ästhetische Elemente der LGBT-Ästhetik wie Drag Queen, Parodie, Butch und Regenbogenflagge. Ziel meiner Doktorarbeit ist es, durch eine Inszenierungsanalyse zu verstehen, wie LGBT-Darstellungen in den letzten zwanzig Jahren beim ESC als Teil europäischer und nationaler Identität inszeniert wurden. Anhand von fünf Aufführungen, in denen das Thema LGBT in den letzten zwanzig Jahren „inszeniert“ wurde, werden szenische Elemente wie Raum, Bühne, Publikum, Choreographie, Figur, Kostüm, Maske und Frisur, Beleuchtung und Text analysiert. Ich untersuche, ob diese Aufführungen, die Teil der Populärkultur sind, eine „queere ästhetische Möglichkeit“ in sich tragen. Der ESC kann eine queere Möglichkeit sein, aber nicht immer. Deshalb analysiere ich diese 5 Beispiele, in denen der ESC keine queere Möglichkeit in sich trägt. Meine Hauptthese ist, dass queer keine Kategorie der Identität ist. Alle Definitionen von Identität, die dem Kolonialismus innewohnen, werden auf der Grundlage nationaler Identitätsdoktrinen produziert. Insofern reproduziert der ESC die europäische Identität innerhalb des Diskurses der nationalen Identität. Daher sind LGBT-Darstellungen nur dann repräsentativ, wenn sie innerhalb dieses Rahmens definiert werden. Deshalb behaupte ich, dass eine queere Möglichkeit in diesen Inszenierungen versäumt wird. In dieser Hinsicht lautet meine Hauptfrage in meiner Dissertation: Wie werden LGBT-Personen Teil der europäischen/nationalen Identitätskonstruktion beim ESC? Lässt sich der Begriff Queer als eine Möglichkeit zur Befreiung von Identitätskategorien auf der Bühne erkennen/lesen? Können diese Darstellungen eine neue ästhetische Repräsentation ermöglichen? Schlüsselwörter: Eurovision Song Contest, LGBT-Personen, Queer-Theorie, Liveness, Inszenierungsanalyse, Poststrukturalismus, szenische Elemente, Identität, Fankultu

    Psychologische Erkenntnisse zur Gestaltung von Hochschullehre Forschungsbeispiele und praktische Anwendungen

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    Die psychologische Lehr-Lern-Forschung liefert zahlreiche empirisch gestützte Ansätze zur evidenzbasierten Gestaltung von Hochschullehre. Die vorliegende kumulative Habilitationsschrift untersucht, wie psychologische Erkenntnisse zur Weiterentwicklung der Hochschullehre und -didaktik beitragen können. Grundlage bilden sechzehn Publikationen, die drei zentrale Themenfelder adressieren: (1) selbstreguliertes Lernen und Lernstrategien, (2) formatives Assessment mit geschlossenen Fragen sowie (3) die Gestaltung (digitaler) Lernumgebungen. Die empirischen Studien umfassen Interventions- und Querschnittsuntersuchungen mit Studierenden der Psychologie und der Lehramtsausbildung; systematische Literaturreviews ergänzen die Befunde. Anwendungsbeispiele aus den Bereichen Lerntagebücher, Fragenstellen und -beantworten sowie digitale Selbstlerneinheiten illustrieren die praktische Umsetzung psychologischer Konzepte. Die Arbeiten zeigen auf, dass psychologische Theorien und empirische Befunde die evidenzbasierte Planung, Durchführung und Reflexion von Hochschullehre unterstützen, praxisrelevante Handlungsspielräume eröffnen und im Kontext des Scholarship of Teaching and Learning eine Brücke zwischen Lehre und Forschung schaffen

    Über Kunst Zur Ausstellung „Unter kommenden Tagen“ mit Christoph Girardet, Alexander Janz, Christian Retschlag und Anette Ziss

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    Alle Textbeiträge in dieser Publikation wurden anlässlich der Ausstellung „Unter kommenden Tagen“ im Kunstverein Hildesheim verfasst. Das Textbuch ist verbunden mit dem Ausstellungskatalog „Unter kommenden Tagen“ (Verlag Humourless Books, 2025). Die Schreibwerkstatt punktweise wird geleitet von Dr. Myriam Naumann. Das Seminar „Über Kunst“ am Institut für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft stand unter der Leitung von Dr. Torsten Scheid

    Neuverortung in der Stadtgesellschaft? Strukturwandel der Kulturnachfrage als Auslöser von Innovations- und Anpassungsmechanismen an öffentlich geförderten Theatern in Deutschland

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    Öffentlich geförderte Theater galten lange als kulturelle Leitinstitutionen in Deutschland. Doch in einer sich wandelnden Gesellschaft steht ihre Rolle zunehmend zur Diskussion. Sinkende Besuchszahlen, gesellschaftliche Heterogenisierung und wiederkehrende öffentliche Einsparungen werfen die Frage auf: Ist das Theater noch in der Stadtgesellschaft verankert und wenn ja, wie? Diese Dissertationsschrift nimmt die aktuelle Legitimitätsdebatte zum Anlass, um tiefgreifend zu untersuchen, wie sich der Strukturwandel der Kulturnachfrage auf Stadt-, Staats- und Landestheater auswirkt. Im Zentrum stehen dabei, inwiefern sich die Nachfrage nach Theater verändert und was diese Veränderung für die Verortung der Theater in der Stadt bedeutet. Weiterhin schaut die Schrift auf die internen Strukturen der Theaterhäuser und fragt, welche Reformen entstehen und wo Anpassungen bloß „add ons“ bleiben, ohne die Strukturen der Theater wirklich zu verändern. Mithilfe des Neo-Institutionalismus werden isomorphe Angleichungen, Entkopplungsstrategien und erste Ansätze eines tiefgreifenden Wandels sichtbar

    Translating the Visual: An Interdisciplinary Approach to Accessible Photography through Intersemiotic Translation Intersemiotic Translation and Visual Accessibility in Iconic War Photography

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    Despite advancements in accessibility for public spaces and digital environments, complex visual media, such as photography, still remain largely inaccessible to visually impaired individuals. This dissertation investigates how photography can be made more accessible through the use of extended textual descriptions (ETID) by employing an interdisciplinary approach rooted in semiotics and intersemiotic translation. By analyzing photographs from this perspective, the study explores how visual meaning is constructed and how it can be rearticulated into verbal narratives that preserve symbolic and connotative meaning. The research focuses on a corpus of war photographs that have attained iconic status through historical and cultural processes and applies intersemiotic translation to create detailed textual descriptions. Through case studies, the study demonstrates how these descriptions render visual meaning accessible while preserving layers of symbolism and historical context. The methodology integrates semiotic analysis, translation theory, and practical case studies to ensure both theoretical thoroughness and real-world applicability. The final discussion considers the ethical and communicative implications of translating visual content for visually impaired persons. It argues the importance of developing inclusive, human-centered strategies that integrate artificial intelligence with theoretical and ethical sensitivity. This work contributes to ongoing conversations about accessibility as both a technical challenge and a cultural responsibility.Trotz Fortschritten in der Barrierefreiheit öffentlicher Räume und digitaler Umgebungen bleiben komplexe visuelle Medien wie die Fotografie für sehbeeinträchtigte Menschen weitgehend unzugänglich. Diese Dissertation untersucht, wie Fotografie durch den Einsatz erweiterter Bildbeschreibungen zugänglicher gemacht werden kann und verfolgt dabei einen interdisziplinären Ansatz, der auf der Semiotik und der intersemiotischen Übersetzung basiert. Durch die Analyse von Fotografien aus dieser Perspektive wird erforscht, wie visuelle Bedeutung konstruiert wird und wie sie in verbale Erzählungen überführt werden kann, die symbolische und konnotative Bedeutungen bewahren. Die Untersuchung konzentriert sich auf ein Korpus von Kriegsfotografien, die durch historische und kulturelle Prozesse ikonischen Status erlangt haben, und wendet intersemiotische Übersetzung an, um detaillierte textuelle Beschreibungen zu erstellen. Anhand von Fallstudien wird gezeigt, wie diese Beschreibungen visuelle Bedeutungen zugänglich machen, ohne die Ebenen von Symbolik und historischem Kontext zu verlieren. Die Methodologie verbindet semiotische Analyse, Übersetzungstheorie und praktische Fallbeispiele, um sowohl theoretische Fundierung als auch Anwendbarkeit in realen Kontexten sicherzustellen. Die abschließende Diskussion behandelt die ethischen und kommunikativen Implikationen der Übersetzung visueller Inhalte für sehbeeinträchtigte Menschen. Sie betont die Bedeutung der Entwicklung inklusiver, menschenzentrierter Strategien, die künstliche Intelligenz mit theoretischer und ethischer Sensibilität verbinden. Diese Arbeit leistet einen Beitrag zu aktuellen Debatten über Barrierefreiheit als technische Herausforderung und kulturelle Verantwortung

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