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Energy Policy / A review of determining reliability standards for electricity supply via value of lost load and cost of new entry in the EU
TiRuP / VwGH 6.3.2025, Ra 2023/02/0203 : Doppelbestrafungs-/-verfolgungsverbot
Ein wesentlicher Unterschied zwischen § 222 Abs 1 Z 1 StGB und einem Delikt iSd TSchG besteht darin, dass zur Erfüllung des gerichtlichen Straftatbestandes (subjektiv) Vorsatz erforderlich ist, während das Verwaltungsdelikt schon bei Fahrlässigkeit strafbar ist. Eine Sanktionierung des Fahrlässigkeitsdelikts, das es im gegebenen Zusammenhang nur im Verwaltungsstrafrecht, nicht aber im gerichtlichen Strafrecht gibt, wird durch die Subsidiaritätsklausel des § 38 Abs 7 TSchG aber nicht ausgeschlossen
Der Europäische Haftbefehl: Auswirkungen auf die Grundrechte und die Justizkooperation innerhalb der EU
Eingereicht von Cosima FischerDiplomarbeit Johannes Kepler Universität Linz 202
Evaluating xLSTM for EEG seizure classification
Reliable seizure classification from electroencephalography (EEG) remains a challenging problem due to noisy clinical data, various recording conditions, and the need to capture complex temporal–spatial dependencies. This thesis investigates whether the recently proposed Extended Long Short-Term Memory (xLSTM) architecture offers advantages over established biosignal sequence models, particularly the Biosignal Transformer (BIOT), for EEG seizure classification. Using a clinically relevant dataset and a controlled evaluation framework, both architectures are benchmarked across multiple temporal window configurations and training regimes.
We evaluate four architectures (Linear Transformer baseline, Matrix Long Short-Term Memory (mLSTM), Scalar Long Short-Term Memory (sLSTM), and their combination) on the Temple University EEG Event Corpus (TUEV) dataset using multiple temporal window configurations. The experimental protocol maintains consistency with the original Biosignal Transformer (BIOT) evaluation framework, replacing only sequence processing components while preserving the tokenization and projection layers.
Results demonstrate window-dependent performance patterns with only modest improvements. sLSTM performs best at longer windows, mLSTM at intermediate lengths, while the combined architecture offers stability without achieving peak performance. However, statistical testing reveals that most improvements do not reach statistical significance, with only isolated metrics reaching statistical thresholds. The architectural variants introduce substantial computational overhead without consistent gains across evaluation metrics.
This work presents a systematic comparison of Extended Long Short-Term Memory (xLSTM) architectures for clinical Electroencephalogram (EEG) seizure classification. Our findings demonstrate that xLSTM architectures provide limited practical advantages over Linear Transformers in imbalanced biosignal tasks, where dataset characteristics impose fundamental constraints on achievable performance. The results emphasize the importance of rigorous statistical validation beyond numerical comparisons and highlight practical trade-offs between architectural complexity and clinical utility.Zuverlässige Anfallsklassifikation aus Elektroenzephalographie (EEG) bleibt aufgrund verrauschter klinischer Daten, unterschiedlicher Aufnahmebedingungen und der Notwendigkeit, komplexe temporale Abhängigkeiten zu erfassen, eine herausfordernde Aufgabe. Diese Arbeit untersucht, ob die kürzlich vorgestellte Extended Long Short-Term Memory (xLSTM)-Architektur Vorteile gegenüber etablierten Sequenzmodellen für Biosignale bietet, insbesondere dem Biosignal Transformer (BIOT). Unter Verwendung eines klinisch relevanten Datensatzes und eines kontrollierten Evaluierungsrahmens werden beide Architekturen über mehrere Konfigurationen hinweg verglichen.
Es werden vier Architekturen (Linear Transformer Baseline, mLSTM, sLSTM und deren Kombination) auf dem TUEV-Datensatz unter Verwendung mehrerer temporaler Fensterkonfigurationen evaluiert. Das experimentelle Protokoll behält die Konsistenz mit dem ursprünglichen BIOT-Evaluierungsrahmen bei und ersetzt nur die Sequenzverarbeitungskomponenten, während die Tokenisierungs- und Projektionsschichten erhalten bleiben.
Die Ergebnisse zeigen fensterabhängige Leistungsmuster mit nur moderaten Verbesserungen. sLSTM performt am besten bei längeren Fenstern, mLSTM bei mittleren Längen, während die kombinierte Architektur Stabilität ohne Spitzenleistung bietet. Statistische Tests zeigen jedoch, dass die meisten Verbesserungen keine statistische Signifikanz aufweisen, wobei nur vereinzelte Metriken statistische Schwellenwerte erreichen. Die xLSTM Varianten führen zu erheblichem rechnerischem Overhead ohne konsistente Gewinne über alle Evaluierungsmetriken hinweg.
Diese Arbeit präsentiert einen systematischen Vergleich von xLSTM-Architekturen für klinische EEG-Anfallsklassifikation. Die Ergebnisse zeigen begrenzte praktische Vorteile gegenüber Linear Transformern bei unausgeglichenen Biosignalaufgaben, wo Datensatzeigenschaften fundamentale Einschränkungen der erreichbaren Leistung auferlegen. Die Resultate betonen die Wichtigkeit rigoroser statistischer Validierung über numerische Vergleiche hinaus und heben praktische Trade-offs zwischen architektonischer Komplexität und klinischem Nutzen hervor.Author Andreas Oberdammer,Masterarbeit Johannes Kepler Universität Linz 202
Labormedizinische und klinische Prädiktoren von schlaganfallassoziierten epileptischen Frühanfällen und Post-Stroke Epilepsie (PSE): eine explorative retrospektive monozentrische Datenanalyse
Hintergrund: Eine häufige Komplikation nach einem zerebrovaskulären Ereignis ist das Auftreten von epileptischen Anfällen. Treten diese innerhalb der ersten 7 Tage nach dem Schlaganfall auf, werden sie als epileptische Frühanfälle bezeichnet. Anfälle, die erst nach 7 Tagen auftreten, heißen epileptische Spätanfälle und erfüllen gemäß aktuellen Leitlinien die Kriterien zur Diagnose von Poststroke Epilepsie (PSE). Es existieren bislang nur wenige Studien, welche sich mit klinischen oder laborchemischen Faktoren zum Zeitpunkt eines Schlaganfalls auseinandersetzen, die das spätere Auftreten von epileptischen Früh- und Spätanfällen wahrscheinlicher machen. Aus diesem Grund behandelt diese Masterarbeitsstudie genau dieses Thema und setzt sich mit dem Risiko für Frühanfälle beziehungsweise PSE bei Vorhandensein gewisser klinischer oder laborchemischer Parameterkonstellationen auseinander. Die konkret untersuchten Merkmale umfassen inflammatorische, metabolische und klinische Parameter.
Methode: In dieser explorativen retrospektiven monozentrischen Datenanalyse wurden potenzielle Risikofaktoren für das Auftreten von epileptischen Anfällen bei Patienten/-innen mit Schlaganfällen bei Großgefäßverschluss, welche einer mechanischen Thrombektomie unterzogen wurden, ausgewertet und anschließend auf Zusammenhänge mit dem Auftreten von epileptischen Früh- und Spätanfällen untersucht. Letztere stellen gleichzeitig die Hauptzielvariablen der Studie dar. Die Patienten/-innen wurden allesamt im Zeitraum 2011-2017 am Kepler Universitätsklinikum (Neuromed Campus) behandelt.
Ergebnisse: In die Studie wurden schließlich 123 Patienten/-innen eingeschlossen, das mediane Alter betrug 64.0 Jahre und 52.8% wären männlich. Von diesen 123 Patienten/-innen entwickelten 4 Individuen (3.3%) epileptische Frühanfälle und 13 (10.6%) epileptische Spätanfälle (PSE). Für beide Hauptzielvariablen waren ein jüngeres Alter und ein männliches Geschlecht prädisponierende Faktoren. Höhere NIH-SS-Scores (15.5 zu 13 Punkte) waren assoziiert mit symptomatischen Frühanfällen, jedoch nicht mit PSE. Patienten/-innen mit PSE wiesen weitaus seltener die vaskulären Risikofaktoren Vorhofflimmern (15.4% zu 35.5%) und Diabetes mellitus (0% zu 15.5%) auf als Patienten/-innen der Vergleichsgruppe. Bei den laborchemischen Parametern fanden sich weniger eindeutige Unterschiede.
Diskussion: Ein jüngeres Alter sowie ein männliches Geschlecht waren unterscheidende Merkmale für das Auftreten von epileptischen Früh- und Spätanfällen. Patienten/-innen mit Frühanfällen korrelierten mit höheren NIH-SS Werten. Die vaskulären Risikofaktoren Vorhofflimmern und Diabetes mellitus standen in inverser Wechselbeziehung mit einer späteren PSE-Diagnose. Der explorative Charakter und die Limitationen der Studie ließen jedoch keine statistisch signifikanten Ergebnisse bei den festgestellten Unterschieden zu, sodass dieser Umstand bei der Interpretation der Ergebnisse beachtet werden muss.Background: A common complication following a cerebrovascular event is the occurrence of epileptic seizures. Seizures that occur within the first seven days after a stroke are classified as early seizures, while those appearing after seven days are referred to as late seizures and, according to current guidelines, fulfill the diagnostic criteria for post-stroke epilepsy (PSE). To date, only few studies have investigated clinical or laboratory parameters present at the time of stroke that may increase the likelihood of developing early or late seizures. Therefore, this master’s thesis focuses precisely on this topic and examines the risk of early seizures and PSE in relation to specific constellations of clinical and laboratory parameters. The investigated characteristics include inflammatory, metabolic, and clinical parameters.
Methods: In this exploratory, retrospective, single-center data analysis, potential risk factors for the occurrence of epileptic seizures in patients with large vessel occlusion stroke who underwent mechanical thrombectomy were evaluated and subsequently analyzed for associations with the occurrence of early and late post-stroke seizures. These represent the primary outcome variables of the study. All patients were treated between 2011 and 2017 at Kepler University Hospital (Neuromed Campus).
Results: A total of 123 patients were included in the study; the median age was 64.0 years, and 52.8% were male. Of these 123 patients, 4 individuals (3.3%) developed early post-stroke seizures and 13 (10.6%) developed late post-stroke seizures (PSE). For both primary outcome variables, younger age and male sex were identified as predisposing factors. Higher NIHSS scores (15.5 vs. 13 points) were associated with symptomatic early seizures but not with PSE. Patients with PSE showed a markedly lower prevalence of the vascular risk factors atrial fibrillation (15.4% vs. 35.5%) and diabetes mellitus (0% vs. 15.5%) compared with patients in the control group. Laboratory parameters showed less distinct differences.
Discussion: Younger age and male sex were distinguishing characteristics for the occurrence of both early and late post-stroke seizures. Patients with early seizures were associated with higher NIHSS scores. The vascular risk factors atrial fibrillation and diabetes mellitus showed an inverse association with a subsequent diagnosis of PSE. However, due to the exploratory nature and limitations of the study, the observed differences did not reach statistical significance, which must be taken into account when interpreting the results.Eingereicht von Paul Schmidt, BSc.Masterarbeit Johannes Kepler Universität Linz 202
Entwicklung eines Roboter-Exoskelett-Prototyps zur Gangrehabilitation bei Mobilitätseinschränkungen
Robotische Systeme werden in der Medizin zunehmend relevant. Exoskelette haben sich bei der Behandlung von Mobilitätseinschränkungen als Unterstützungsmöglichkeit in der Rehabilitation und im täglichen Leben etabliert.
Im Rahmen dieser Masterarbeit wurde an einem robotischen System gearbeitet, das aus einem Roboter-Exoskelett-Verbund besteht und gezielt Menschen mit Einschränkungen der Gehfähigkeit während der Rehabilitation unterstützen soll. Die Rehabilitation erfolgt durch Gangbewegungen auf einem Laufband. Dabei werden Beckenbewegungen von einem 6-Achs-Roboter ausgeführt, während sich der Patient in einem Exoskelett befindet, das die Beinbewegungen unterstützt und am Endeffektor des Roboters angebracht ist. Dadurch soll eine Stimulation der betroffenen Muskeln und Nerven ermöglicht werden, um einen beschleunigten Heilungsprozess bzw. eine Verzögerung der voranschreitenden Grunderkrankung zu erreichen.
Die ersten Schritte sind die mathematische Modellbildung eines Unterkörpermodells, sowohl kinematisch als auch dynamisch, welche die Grundlage für die Simulation und die modellbasierten Methoden, die am Hardwareaufbau verwendet werden, darstellen. Darauf folgt die Bahnplanung für die Becken- und Beinbewegungen, die auf einer Dissertation aufbaut, welche am Institut für Robotik der Johannes Kepler Universität Linz verfasst wurde. Zur Visualisierung der Bewegungsabläufe dient die Gaming-Entwicklungsplattform Unity, welche die 3D-Modelle des Roboters und des Unterkörpermodells in Echtzeit mit den berechneten Gelenkwinkeln aus der Bahnplanung abbildet. Der nächste Schritt ist die Umsetzung der Bahnen auf dem Hardwareaufbau. Zuletzt ist eine Ermittlung der Patienteneigenaktivität vorgesehen, um die Therapie individuell je nach möglicher Eigenleistung der Patienten anpassen zu können.Robotic systems are becoming increasingly relevant in medicine. Exoskeletons have proven to be an effective means of support for the treatment of mobility impairments, both in rehabilitation and in daily life.
This master's thesis focused on a robotic system consisting of a robot-exoskeleton combination designed to specifically support individuals with gait impairments during rehabilitation. Rehabilitation is achieved through gait training on a treadmill. Pelvis movements are performed by a 6-axis robot while the patient is positioned within an exoskeleton that supports leg movements and is attached to the robot's end effector. This aims to stimulate the affected muscles and nerves, thereby accelerating the healing process or slowing the progression of the underlying condition.
The initial steps involve the mathematical modeling of a lower-body model, both kinematically and dynamically, which forms the basis for the simulation and model-based methods used on the hardware setup. This is followed by trajectory planning for the pelvic and leg movements, based on a dissertation completed at the Institute of Robotics at Johannes Kepler University Linz. For visualization of the movements, the game development platform Unity is used, which renders the 3D models of the robot and the leg model in real time according to the calculated joint angles from the trajectory planning. The next step is the implementation of the planned trajectories on the hardware setup. Finally, patient activity is measured to adapt the therapy individually according to the patient’s potential for active contribution.Eingereicht von Florian ÜbellackerMasterarbeit Johannes Kepler Universität Linz 202
Die österreichische Sommerschule und der Berufseinstieg als Lehrperson: Entwicklungsaufgaben und potenzielle Lerngelegenheiten
Diese Diplomarbeit untersucht die Erfahrungen von Studierenden, die in österreichischen Sommerschulen noch während ihrer universitären Ausbildung eigenständig unterrichten. Die Schwerpunkte liegen auf der Bearbeitung von Entwicklungsaufgaben und der Wahrnehmung potenzieller Lerngelegenheiten. Der Berufseinstieg als Lehrperson wird beleuchtet, um einen Vergleich der Anforderungen zu ermöglichen. Auf Basis einer qualitativen Inhaltsanalyse von acht leit-fadengestützten Interviews folgte ein deduktiv-induktives Vorgehen, um die Kernaspekte zu kategorisieren. Die Analyse zeigt, dass die Sommerschule Lerngelegenheiten zur Professionalisierung bereitstellt. Studierende können erstmals und eigenständig die Verantwortung über eine Lerngruppe übernehmen. Sie lernen selbständig mit führungs-, beziehungs- und vermittlungsbezogenen Herausforderungen umzugehen. Die Untersuchungsergebnisse weisen darauf hin, dass die Sommerschule im Vergleich zu Praktika prägende Entwicklungsgelegenheiten ermöglicht.This thesis examines the experiences of students who teach independently at Austrian summer schools, while pursuing their university education. The main focus is on handling with developmental tasks and the perception of potential learning opportunities. The thesis highlights the career entry as a teacher in order to enable a comparison of relevant requirements. Based on a qualitative content analysis of eight guided interviews, a deductive-inductive approach was used to categorise the major aspects. The analysis shows that summer schools offer learning opportunities for further professionalisation. Students are able to take on responsibility in an independent manner for real learning groups for the first time. In summer school classes, they learn how to deal with challenges related to leadership, relationships and concrete teacher skills. The findings indicate that summer schools offer more beneficial development opportunities than internships.Eingereicht von Michael LüftingerDiplomarbeit Johannes Kepler Universität Linz 202
Der gemeinsame Irrtum
Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem strittigen ungeschriebenen vierten Irrtumsanfechtungsgrund des gemeinsamen Irrtums. Unterliegen beide Vertragspartner demselben Irrtum, so soll nach der Rechtsprechung eine Anfechtung unabhängig von den Voraussetzungen des § 871 ABGB möglich sein, und das, obwohl der gemeinsame Irrtum im Gesetz nicht besonders geregelt ist. Die ständige Rechtsprechung des OGH zum gemeinsamen Irrtum reicht beinahe 100 Jahre zurück und wird bis heute noch aufrechterhalten. Das Ziel dieser Arbeit ist es, methodisch zu untersuchen, ob bzw inwieweit diese Analogie eine Rechtfertigung besitzt.Eingereicht von Gabriel LeitgöbDiplomarbeit Johannes Kepler Universität Linz 202
Aquacultural Engineering / Sustainable aquaculture: An Iot-integrated system for real-time water quality monitoring featuring advanced do and ammonia sensors
Die Klimaklage auf europäischer Ebene
Eingereicht von Daniela EnzlbergerDiplomarbeit Johannes Kepler Universität Linz 202