Differentiated instruction in distance learning. A quantitative study on the frequency of the implementation of inclusive practices and supportive predictors

Abstract

Lehrkräfte sind verpflichtet, Bildung für alle Schüler*innen zu ermöglichen, und dies in jeder Unterrichtsform. Auf heterogene Bedürfnisse können Lehrkräfte eingehen, indem sie ihren Unterricht durch die Implementation von binnendifferenzierenden und individualisierenden Maßnahmen differenziert und damit inklusiv gestalten. Die Ergebnisse dieser Studie zeigen, dass Lehrkräfte im pandemiebedingten Distanzunterricht insgesamt weniger differenzierende Maßnahmen eingesetzt haben als im Präsenzunterricht und dass die am häufigsten eingesetzten Maßnahmen die zur Öffnung des Unterrichts bzw. zur Autonomiegewährung waren, genauso wie der Einsatz von abgestuften Aufgaben und Materialien. Den Einsatz differenzierender Maßnahmen flankieren das Alter, das Lernsetting, eine hohe Lehrkräfteselbstwirksamkeitserwartung, die Kollaboration mit Kolleg*innen bei der Planung differenzierten Unterrichts sowie die wahrgenommene Notwendigkeit von Differenzierung. (DIPF/Orig.)Teachers must ensure education for all students by using inclusive practices. The study’s results reveal that teachers used fewer inclusive practices in the COVID-19-related distance teaching compared to pre-pandemic classroom learning and indicate that the most frequently used measures were those from the category open education and the use of tiered assignments. Moreover, teachers’ inclusive practice can be predicted by factors such as age, the learning setting, collaboration, the value teachers see in using DI, and their self-efficacy. (DIPF/Orig.

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