27 research outputs found

    Insolvency in selected OECD countries: Outcomes and regulations

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    Insolvenzrecht, Konkursverwaltung, OECD-Staaten, Vergleich, Bankruptcy law, Receivership, OECD countries, Comparison

    Insolvenzen in ausgewählten OECD-Ländern - Umfang, Tendenzen, Gesetze

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    Betrachtet man Umfang und Entwicklungstendenzen von Unternehmens- und Privatinsolvenzen in ausgewählten OECD-Ländern, so weisen die beiden Arten von Insolvenzen eine unterschiedliche Dynamik auf. In Deutschland haben sich die Unternehmensinsolvenzen nicht nur seit 1990, also nach der Wiedervereinigung, kontinuierlich und schnell nach oben entwickelt - im Gegensatz dazu kam es z.B. in Kanada oder den USA zu einem klaren Abwärtstrend bei der Zahl der Unternehmensinsolvenzen -, sondern auch nach der Insolvenzreform von 1999. Gegenwärtig liegt das Niveau der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland an dritter Stelle hinter Schweden und Frankreich. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten der individuellen Insolvenzen sind beträchtlich höher als die der Insolvenzen insgesamt. Deutschland und die Niederlande führen die Liste der individuellen Insolvenzen mit zweistelligen Wachstumsraten an - in Deutschland liegt die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate der Privatinsolvenzen im Zeitraum 1999-2005 bei mehr als 40% -, während auch hier die USA und Kanada auf niedrigeren Wachstumsrängen liegen. Es ist anzunehmen, dass die im Ländervergleich recht unterschiedliche Ausgestaltung der Insolvenzgesetzgebung einen Teil der zu beobachtenden Unterschiede bei den Insolvenzen in Umfang und Dynamik erklärt. So hat beispielsweise die Reform des Insolvenzverfahrens in Deutschland im Jahr 1999 auch die Möglichkeit einer Schuldenstreichung für insolvente private Haushalte geschaffen. Darauf haben die Insolvenzzahlen sehr schnell reagiert und sich innerhalb von zwei Jahren verdoppelt. Eine weitere Beschleunigung trat ein, nachdem das neue Gesetz zwei Jahre später reformiert wurde.Zahlungsunfähigkeit, Vergleich, Insolvenzrecht, Unternehmen, Privater Haushalt, OECD-Staaten

    Reform des deutschen Gesundheitswesens: Bürgerversicherung oder Pauschalbeiträge?

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    Während die Arbeit der Rürup-Kommission über die Zukunft der deutschen Sozialversicherungssysteme, speziell über die der Krankenversicherung, in ihre entscheidende Phase trat, veranstalteten die Akademie für Politische Bildung, Tutzing, und das ifo Institut Ende März eine dreitägige Fachkonferenz über »Reformoptionen im deutschen Gesundheitswesen«. Die Stellungnahmen der Gesundheitsexperten aus Politik und Wirtschaftswissenschaft sowie der Verbandsvertreter beleuchteten die vielfältigen Aspekte der Problematik und lösten lebhafte Diskussionen aus. Eine zentrale und besonders kontrovers diskutierte Frage war dabei, ob die Reformen in die Richtung einer Bürgerversicherung gehen oder vielmehr Pauschalbeiträge anstreben sollten. Auf der Tagung wurden die entsprechenden Positionen von Karl Lauterbach und einem Vertreter des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung vorgestellt. Wie sich bald darauf zeigte, hat sich auch die Rürup-Kommission in dieser Frage nicht einigen können. In diesem Beitrag sind die wichtigsten Argumente pro und contra dargelegt.Gesundheitspolitik, Gesetzliche Krankenversicherung, Finanzierung, Bevölkerungsstruktur, Deutschland

    What Does the Institutions Climate Index for OECD Countries Tell us about Institutional Change and Economic Policy Reforms?

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    Institutionalismus, Entwicklung, Wirtschaftspolitik, Wirtschaftsreform, OECD-Staaten, Institutional economics, Economic development, Economic policy, Economic reform, OECD countries

    Warten auf Operationen - ein internationaler Vergleich

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    In etlichen europäischen und außereuropäischen Ländern ist es im Rahmen des öffentlichen Gesundheitswesens nicht möglich, eine nicht lebensnotwendige Operation ohne lange Wartezeiten durchführen zu lassen. In Deutschland und manchen anderen Industrieländern sind derartige Wartezeiten dagegen noch unbekannt. Der Artikel stellt zunächst das Ausmaß der Wartezeiten im internationalen Vergleich dar und untersucht deren Ursachen. Er kommt zu dem Ergebnis, dass permanente und erhebliche Wartezeiten eine effektive, aber volkswirtschaftlich ineffiziente Methode der Einschränkung der Nachfrage nach Gesundheitsdienstleistungen sind. Bei einer Reform des Gesundheitswesens sollte man sich deshalb vorzugsweise des Lenkungsinstruments der Preise (differenzierte Zuzahlungen für im Prinzip alle Leistungen oder Zuzahlungen für einen Zusatzkatalog von Leistungen) bedienen.Öffentliche Dienstleistung, Vergleich

    Haushaltsdefizite in den Euro-Ländern - konjunkturpolitisch geboten?

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    Anhand der Daten der Euro-Ländern (mit Ausnahme Luxemburgs) wird der Frage nachgegangen, welche Auswirklungen die Einführung des Euro und der Stabilitäts- und Wachstumspakt auf die Finanzpolitik dieser Länder hatte und ob der durch diese Budgetgestaltung ausgelöste konjunkturelle Impuls Wachstumsschwankungen gemildert oder verstärkt hat.Haushaltsdefizit, Konjunkturpolitik, Finanzpolitik, EU-Staaten

    Being on Sick Leave – Possible Explanations for Differences of Sick-leave Days AcrossCountries Privatization

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    Sick-leave days differ widely among industrialised countries. For the US it is 5, for Sweden 20 and for Poland 26 days per year and per employee. The possible causes for these differences have apparently not been systematically analysed. Two groups of contributing factors are considered: (1) natural causes, like the general health situation, employment of women and older persons, and (2) behavioural reactions (a) to macroeconomic conditions,like unemployment or the possibility to work outside the official labour market, and (b) to the design of institutions, like the generosity of granting sick leave. On the basis of 20 countries it is econometrically shown that the main explanatory factors are: generosity of granting sick leave, opportunity costs due to income differentials with neighbouring states, and employment of older people. The unemployment rate – contrary to the result of some single-country studies – and the employment of women do not contribute to theexplanation of sick-leave differences between countries.

    Frühe und späte Reformer: Langfristige Trends der öffentlichen Ausgaben in 21 OECD-Ländern

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    In den betrachteten 21 OECD-Ländern gibt es langfristige Trends der Entwicklung der öffentlichen Ausgaben als Anteil am BSP. Diese langfristigen Trends zeigen einen Umbruch von steigenden zu sinkenden Werten, der erfolgte in den meisten Ländern entweder in den frühen 1980er Jahren oder im Zeitraum 1993 - 1995.Öffentliche Ausgaben, OECD-Staaten

    Steuerliche VergĂĽnstigungen fĂĽr Eigenheime in Europa

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    Preise von Vermögenstiteln und dauerhaften Gütern, wie z.B. Häusern, fluktuieren stärker als Preise von nicht dauerhaften Gütern. Der Grund liegt vor allem darin, dass eine schwankende Nachfrage nach dauerhaften Gütern auf ein unelastisches Angebot trifft, das auf die Nachfrage- und Preis-Anreize nur langsam reagieren kann. Generell gilt, dass die Preisreaktionen auf Nachfrageänderungen umso ausgeprägter sind, je geringer die Preiselastizität der Nachfrage ist. Dieser Zusammenhang ist relevant für das Verständnis der Wirkung einer steuerlichen Vorzugsbehandlung für den Kauf dauerhafter Güter, z.B. eines Hauses. Die Steuervergünstigung reduziert nämlich nicht nur die Netto- (nach-Steuer-) Kosten, sondern auch die Preiselastizität der Nachfrage nach Häusern und erhöht somit indirekt das Ausmaß der Preisschwankungen auf diesem Markt. In diesem Beitrag wird ein Überblick über die in der EU gewährten Steuervergünstigungen für den Bau bzw. Erwerb von Eigenheimen gegeben.Wohneigentum, Steuerbegünstigung, EU-Staaten
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