399 research outputs found

    Die Finanz- und Wirtschaftskrise – Folgen fĂŒr die Arbeitswelt

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    Die ursprĂŒnglich von den USA ausgehende Finanz- und Wirtschaftskrise hat globale und weitreichende Konsequenzen fĂŒr die lohnabhĂ€ngig BeschĂ€ftigten und die Arbeitswelt. In den USA verlieren Arbeitnehmerhaushalte ihre Immobilien, weltweit steigenArbeitslosigkeit und prekĂ€re BeschĂ€ftigung. Die bereits vor der Krise zunehmende Ungleichheit in den EinkommensverhĂ€ltnissen wird durch weitere Umverteilungsprozesse verschĂ€rft und durch Massenarbeitslosigkeit beschleunigt, denn der Jobverlust in der Krise hat langfristige Folgen. Zudem drohen die Spaltungstendenzen in den Betrieben sich weiter zuzuspitzen. Die Vertrauenskultur in den Betrieben schwindet. Angst macht sich breit. Obwohl Deutschland im europĂ€ischen Vergleich glimpflich durch die Krise kommen könnte, lassen sich darĂŒber hinaus weitreichende Folgen fĂŒr die soziale Sicherung und die kollektive Interessenvertretung der Arbeitnehmerschaft feststellen. Zu befĂŒrchten ist, dass die menschliche Arbeit durch weitere Deregulierung und Flexibilisierung zum „Puffer“ der KrisenbewĂ€ltigung degradiert wird. Eine konzeptionelle Beseitigung der Ursachen fĂŒr die Finanz- und Wirtschaftskrise seitens der Politik ist derzeit nicht erkennbar. Dennoch hat in der Zivilgesellschaft verstĂ€rkt ein Nachdenken ĂŒber zukunftsfĂ€hige Lösungen angesichts der Krisen eingesetzt. Dreh- und Angelpunkt der „sozialen Fragen“ bleibt der Vorrang der Arbeit vor dem Kapital

    AGRICULTURAL MODERNIZATION IN MARKET AND PLANNED ECONOMIES: THE GERMAN EXPERIENCE

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    In this paper, views of large scale farm organization are traced from the 19th century to date. Then, the structures of East and West German industry and agriculture are described. Next the productivity of East and West German agricultural land and labor are compared for the period 1958-1969. The paper is concluded with general observations on the effects of collectivization. Implications are drawn for nations now evaluating alternative solutions to economic and social problems of agricultural development.International Development,

    DES - DEV

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    OnLine Card Catalogue drawer 0102 (DES - DEV). 1402 cards

    Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs 2017

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    This report provides the reader with empirical findings on junior researchers in Germany. The reconciliation of family and an academic career constitutes the central issue of the report. Other topics are work and employment conditions, qualification conditions during the doctoral phase, as well as career paths and perspectives, particularly during the post doctoral phase. Topics such as mobility behaviour and contributions to the research, teaching, and transfer of junior scientists as well as the educational returns of a doctoral degree are also addressed. The report is primarily based on data from official statistics and surveys conducted on a regular basis. At the same time, the paper examines the collected data with greater emphasis on the comparability and classification of the findings. In doing so, the report provides universities, research institutes, interest groups, funding agencies, and decision makers at federal and state level with essential knowledge on the topic

    Verbraucherpolitik fĂŒr die Energiewende

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    Heizen, duschen, kochen, waschen und kĂŒhlen: FĂŒr all das benötigen Privathaushalte Energie. Mehr als 600 Terawattstunden kamen so im Jahr 2014 zusammen, gut ein Viertel des gesamten Endenergieverbrauchs im Land. Da diese Energie ĂŒberwiegend aus fossilen Quellen stammt, trĂ€gt jeder Einzelne von uns durch sein Alltagsverhalten zum Ausstoß von Treibhausgasen bei. Um die politisch gesetzten Ziele zur CO2-Emissionsminderung zu erreichen, mĂŒssen auch Privathaushalte einen Beitrag leisten. Studien zeigen, dass Appelle an unsere Einsicht und unser Verantwortungsbewusstsein allein in der Regel jedoch nicht dazu fĂŒhren, dass wir im Alltag sparsamer mit Energie umgehen. Selbst rationale ErwĂ€gungen und das Wissen um Umwelt- und Klimafolgen des Konsums veranlassen die wenigsten zu nachhaltigen VerhaltensĂ€nderungen. In neurologischen und psychologischen Studien wurde auch herausgefunden, warum das so ist: Das menschliche Gehirn tendiert dazu, gewohnte Verhaltensmuster aufrechtzuerhalten. Die GrĂŒnde sind vielfĂ€ltig: zu viel oder zu wenig Information, Zeitmangel, die Neigung, sich genauso zu verhalten wie das eigene soziale Umfeld. Verhaltenswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler gehen deshalb der Frage nach, was man diesem menschlichen Beharrungsvermögen entgegensetzen könnte, ohne neue Regeln oder Sanktionen einzufĂŒhren und den individuellen Entscheidungsspielraum einzuschrĂ€nken. Zielgruppengerechte, leicht zugĂ€ngliche und gut verstĂ€ndliche Information und Beratung sind zentrale Elemente. Eine vor allem von Cass Sunstein, Jurist und ehemaliger Berater des frĂŒheren US-PrĂ€sidenten Barack Obama, geprĂ€gte Methode setzt eher auf sanfte „Stupser“ (englisch: Nudges) in die gewĂŒnschte Richtung. Dabei geht es darum, das Entscheidungsumfeld von Verbrauchern so zu gestalten, dass ihnen eine VerhaltensĂ€nderung besonders leicht fĂ€llt. Die Stellungnahme rĂŒckt BĂŒrgerinnen und BĂŒrger in ihrer Rolle als private Verbraucher im Kontext von Energiewende und Klimaschutz in den Mittelpunkt. Erarbeitet haben sie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen im Rahmen des Akademienprojekts „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS). FĂŒr ihr Engagement und ihre BeitrĂ€ge danken wir ihnen ebenso herzlich wie den Gutachterinnen und Gutachtern

    Was sind negative Emissionen, und warum brauchen wir sie? Akademienprojekt ‘Energiesysteme der Zukunft’ (ESYS)

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    Selbst mit ambitionierteren Maßnahmen zur Vermeidung von Emissionen lĂ€sst sich KlimaneutralitĂ€t und damit die Stabilisierung der Temperatur nicht mehr erreichen. Darauf weist der Weltklimarat in seinem sechsten Sachstandsbericht hin. ZusĂ€tzlich zu einer schnelleren Reduktion der Emissionen muss CO2 der AtmosphĂ€re entzogen und anschließend eingelagert werden, um nicht vermeidbare Restemissionen auszugleichen, etwa aus der Landwirtschaft. Sogenannte „negative Emissionen“ können zum Beispiel durch Aufforstung erzeugt werden. Es gibt aber eine Reihe weiterer natĂŒrlicher und technischer Verfahren, den entnommenen Kohlenstoff dauerhaft einzulagern und aus der AtmosphĂ€re fernzuhalten. In diesem „Kurz erklĂ€rt“ skizzieren Fachleute des Akademienprojekts ESYS den aktuellen Forschungsstand, erlĂ€utern Verfahren zur CO2-Entnahme und benennen deren jeweiligen Vor- und Nachteile
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