41 research outputs found

    A matter of credibility: conventional and nuclear security commitments of the United States in Europe

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    US President Donald Trump has cast doubt on his country’s security commitments within NATO by his "America First" programme and his verbal attacks on the Alliance. This affects both conventional reassurance, i.e. pledges to allies backed by non-nuclear military means, and nuclear reassurance. Beyond the "Trump factor", the costs and risks associated with these security commitments have increased from Washington’s perspective. The reasons are the expansion of the Alliance territory through its eastern enlargement, the modernisation of the Russian military, and the end of the US’s undisputed military supremacy. Nevertheless, during the Trump administration, the US has not reduced but increased its financial and military contributions to the reassurance of its allies. Uncertainties about the US's role in NATO have led to deepening rifts in Europe. On one side are the European allies that are striving for a higher degree of "strategic autonomy" from Washington, and on the other those who want to lean even more on the US as a protecting power. From the perspective of many eastern NATO states, American security promises are more credible than potential European alternatives, even during the Trump administration. The credibility of American security commitments is a multifaceted issue that cannot be reduced to statements by the US President. European NATO states consider and weight the underlying factors differently. Political decision-makers, not least in Germany, must be alert to these differences for the sake of political cohesion in the EU and NATO. (Autorenreferat

    Quadrennial Defense Review 2014: trends in US defense policy and consequences for NATO

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    Every four years the Pentagon publishes a report on the central developments and trends in US defense policy. The Quadrennial Defense Review (QDR) released in early March 2014 is the first to include in more detail the consequences of the defense budget cuts passed since 2011. Otherwise, the so-called US rebalance to the Asia-Pacific region and the war-weariness of the American people are the principal factors shaping US defense policy. While not representing a watershed for transatlantic defense cooperation, the trends outlined in the QDR do contain risks and potential for conflict in the relationship with Europe. (Autorenreferat

    Rethinking strategic sovereignty: narratives and priorities for Europe after Russia's attack on Ukraine

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    The Russian war of aggression against Ukraine is forcing Europeans into a confron­tational security order. This also makes European strategic sovereignty - in defence policy, but also in economics, technology, energy policy, and institutional framework - a more significant goal for the European Union (EU). Until now, however, a central narrative has been that the EU must be able to act autonomously without the United States (US). In the new security environment, the primary aim of strategic sovereignty should be protecting EU member states and asserting common European interests. For the foreseeable future, however, the Union remains confronted with a fundamental dilemma that can only be attenuated but not fully resolved: In Europe's new con­frontational security order, its strategic dependence on the US is likely to grow, while America's long-term alliance commitments remain fraught with question marks. Stra­tegic sovereignty must therefore include the pursuit of Europe’s collective defence capability in close cooperation and coordination with the EU and the North Atlantic Treaty Organization (NATO). (author's abstract

    Die Global Posture Review der Biden-Administration: Washington will die US-Militärpräsenz im Indopazifik ausbauen, ohne Europa zu vernachlässigen

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    Ende November hat das US-amerikanische Verteidigungsministerium die Ergebnisse seiner Global Posture Review (GPR) vorgestellt. Die Posture gibt Aufschluss über die geplante Entwicklung der weltweiten Militärpräsenz der USA und hat daher auch eine hohe Relevanz für deren Bündnispartner. Die Biden-Administra­tion bekräftigt mit dieser GPR ihr Bekenntnis zur Stärkung der Nato. Zugleich lassen die bislang veröffentlichten Eckpunkte wichtige Fragen offen - insbesondere dazu, wie die Prio­ritäten zwischen Europa und Asien längerfristig gesetzt werden und ob neue land­gestützte Waffensysteme in europäischen Nato-Staaten stationiert werden sollen. (Autorenreferat

    The CSDP after the december summit: to rebalance, the EU should focus less on missions and more on security and defence cooperation

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    In December 2013 the heads of state and government for the first time in five years dedicated their European Council summit mainly to the Common Security and Defence Policy. In the run-up to the meeting there was no shortage of piecemeal proposals for enhancing the effectiveness of the CSDP and strengthening military capabilities and the European defence industry. What has been lacking is an overarching vision of where the CSDP should be heading and how individual reform initiatives should be prioritised. For sure, the European Council did not provide such a vision but instead decided on a number of follow-on processes. These now need to be exploited to the fullest possible extent in order to create a new foundation for the CSDP, which should be shifted away from crisis management towards European security and defence cooperation. (Autorenreferat

    Das Virus und die Weltmacht: mögliche Folgen der Corona-Pandemie für die US-amerikanische Sicherheits- und Verteidigungspolitik

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    Die Corona-Krise wird in den USA aller Voraussicht nach finanzielle Kürzungen im Bereich Sicherheit und Verteidigung nach sich ziehen. Einiges spricht dafür, dass diese Einschnitte zumindest mittelfristig -in den kommenden vier bis sechs Jahren- verhältnismäßig moderat ausfallen und die damit verbundenen Prioritätenverschiebungen eher graduell als grundlegend sein werden. Die politischen Beharrungskräfte in Washington zugunsten hoher Verteidigungsausgaben bleiben einflussreich. Zudem haben die USA viel mehr Spielraum als andere Länder, Schulden zu machen. Schließlich gibt es weiterhin einen breiten politischen Konsens in den USA, dass Amerika im Wettbewerb gegen China und andere Großmächte bestehen muss. Lang­fristig könnten die wirtschaftlichen Folgen der Covid-19-Pandemie allerdings die gesellschaft­liche Unter­stützung für kostspielige internationale Engagements weiter ero­dieren lassen. (Autorenreferat

    Quadrennial Defense Review 2014: Entwicklungstrends US-amerikanischer Verteidigungspolitik und Konsequenzen fĂĽr die Nato

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    Alle vier Jahre legt das Pentagon einen Bericht über die verteidigungspolitischen Entwicklungen und Prioritäten der USA vor. Die Anfang März 2014 veröffentlichte Quadrennial Defense Review (QDR) berücksichtigt erstmals im Detail die Folgen, die sich für das US-Militär aus den 2011 beschlossenen Kürzungen im Verteidigungshaushalt ergeben. Darüber hinaus prägen die Schwerpunktverlagerung – Rebalance – in den asiatisch-pazifischen Raum und die Kriegsmüdigkeit der amerikanischen Öffentlichkeit die weitere Entwicklung der US-Verteidigungspolitik. Die in der QDR skizzierten Trends bedeuten keine Zäsur für die transatlantische Verteidigungskooperation. Dennoch bergen sie Risiken und das Potential für Konflikte im Verhältnis zu Europa. (Autorenreferat

    Der neue US-Kongress und die europäische Sicherheit: auch für die Nato bedeutet der Führungsstreit bei den Republikanern nichts Gutes

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    Die Hängepartie bei der Wahl Kevin McCarthys zum neuen Sprecher des US-Repräsen­tantenhauses ist auch für Washingtons Sicherheits- und Verteidigungspolitik von Bedeutung. Sie verdeutlicht den Einfluss einer kleinen, aber doch zunehmend rele­vanten Gruppe republikanischer Politikerinnen und Politiker. Viele von ihnen lehnen nicht nur die Ukraine-Hilfen der USA ab, sondern blicken generell skeptisch auf das sicherheitspolitische und militärische Engagement Amerikas in Europa. Diese Vor­behalte zeigten sich bereits bei mehreren Abstimmungen in Senat und Repräsentantenhaus, als es nach dem russischen Überfall auf die Ukraine im Februar 2022 um Unterstützung für Kiew, um die Nato und um Sanktionen gegen Moskau ging. Lange Zeit konnten sich Amerikas Verbündete in der Allianz darauf verlassen, dass beide Häuser des US-Kongresses mit großen, überparteilichen Mehrheiten die sicherheitspolitische Führungsrolle Washingtons in Europa unterstützen. Doch an dieser ein­helligen Position zum Bündnis sind zuletzt Zweifel aufgekommen. (Autorenreferat

    Verteidigungskooperation und Regimesicherheit: Grenzen der US-amerikanischen Hegemonie am Persischen Golf

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    Die Entscheidung von US-Präsident Trump vom 13. Oktober 2017, die Atomvereinbarung mit dem Iran in Frage zu stellen, wirft auch ein Schlaglicht auf die Sicherheits- und Verteidigungspolitik der USA am Persischen Golf. Aus Sicht der Trump-Administration ist die negative Bewertung dieser Vereinbarung Teil einer grundsätzlichen Neuausrichtung der amerikanischen Politik in der Region. Der Kurswechsel läuft hinaus auf eine im Vergleich zur Präsidentschaft Barack Obamas stärkere Konfrontation mit Iran und eine größere Annäherung an Saudi-Arabien und andere arabische Golfstaaten. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass dem traditionellen Führungs- und Gestaltungsanspruch Amerikas am und um den Persischen Golf bereits vor dem Amtsantritt Trumps enge Grenzen gesetzt waren. Eine wesentliche Ursache dafür liegt in der größer werdenden Diskrepanz zwischen Angebot und Nachfrage in der Sicherheits- und Verteidigungskooperation der USA mit den arabischen Golfstaaten. Während das Angebot amerikanischer Sicherheitszusagen weiterhin in erster Linie auf Szenarien zwischenstaatlicher Bedrohungen ausgerichtet ist und mit militärischer Präsenz, der Raketenabwehr sowie der Lieferung von Rüstungsgütern unterfüttert wird, hat sich die Nachfrage der arabischen Golfstaaten nach Sicherheit seit den Umbrüchen von 2011 in Richtung innere, das heißt Regimesicherheit verschoben. Das Vorhaben Trumps, den Einfluss Irans umfassend zurückzudrängen, könnte dazu führen, dass die USA wieder verstärkt in regionale Konflikte hineingezogen werden, ohne dabei gleichzeitig mehr Möglichkeiten der Einwirkung auf die Politik der arabischen Golfstaaten zu gewinnen. Eine solche Entwicklung hätte auch sicherheitspolitische Auswirkungen auf Deutschland und Europa. (Autorenreferat

    Zivil-militärisches Zusammenwirken in der Sicherheits- und Verteidigungspolitik der EU: operative Erfahrungen, Defizite, Entwicklungsmöglichkeiten

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    'Mit der Entwicklung der Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik (ESVP) hat die EU den Anspruch verbunden, gewaltsame Krisen und deren Folgen auf ganzheitliche Weise zu bewältigen. Der Verfasser der vorliegenden Studie geht der Frage nach, inwiefern es der Europäischen Union gelungen ist, die zivilen und militärischen Instrumente im Zusammenhang mit ESVP-Missionen kohärent und effektiv zum Einsatz zu bringen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Erfahrungen in Bosnien-Herzegowina und der Demokratischen Republik Kongo. Die Analyse verdeutlicht, dass die Union weiterhin große Schwierigkeiten hat, ihrem Anspruch gerecht zu werden, als zivil-militärischer Akteur zu handeln. Dabei treten zwei zentrale Problembereiche zutage. Erstens ist die Zusammenarbeit zwischen Polizei und Militär im Krisenmanagement und beim Aufbau des Sicherheitssektors in Nachkriegssituationen eine große Herausforderung. Zweitens kann das EU-Handeln nicht langfristig wirken, solange Rat und Europäische Kommission bei militärischen ESVP-Mandaten und -Aufgaben nur kurzfristig oder gar nicht kooperieren. Mit einer mutigen Umsetzung der im Lissabonner Vertrag angelegten Reformen lassen sich die festgestellten Defizite teilweise abbauen. Dennoch sind die Probleme in ihrem Kern politischer und nicht institutioneller Natur. Soll etwa der Sicherheitssektor in Nachkriegsgesellschaften gemäß dem ganzheitlichen Ansatz aufgebaut werden, müssen die EU und ihre Mitgliedstaaten den politischen Willen aufbringen, die Zusammenarbeit zwischen Rat und Kommission auch bei den militärischen Aspekten der ESVP-Einsätze auf eine dauerhaftere Grundlage zu stellen.' (Autorenreferat
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