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    Weltkommunikation und World Brain. Zur ArchÀologie der Informationsgesellschaft

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    Das infrastrukturelle Netzwerk der Telegraphenkommunikation wurde an jenen Punkten geknĂŒpft, die in geopolitischer wie in merkantiler Hinsicht am interessantesten waren: entlang der Handelsrouten, und bis 1900 mit London als Zentrum der kolonial gestalteten Welt. Durch diese Knotenpunkte fließen bis heute die Datenströme der modernen Lebensform, an ihnen wird verkehrs- und nachrichtentechnisch „eine Welt geknĂŒpft und zusammengezogen, die es vorher nicht gegeben hatte“ (Schlögel 2003, 75). Was bedeutet diese neue Infrastruktur fĂŒr das Denken? Diese Frage wurde ĂŒberraschenderweise schon im 19. Jahrhundert auch als eine philosophische Frage nach der neuen Technik gestellt. Es geht mir im folgenden also auch um eine ArchĂ€ologie der Medienphilosophie, und zwar in materialer Hinsicht, nicht als theoretische Begriffsde?nition. Denn bei Medien geht es wesentlich nicht um Begriffe oder um Diskurse, sondern um Anwendungen und Infrastrukturen, um Techniken und MaterialitĂ€ten. Hat die Philosophie des 20. Jahrhunderts die begrif?iche ReprĂ€sentation der Welt und die sprachliche Verfasstheit der Lebenswelt ins Zentrum gerĂŒckt (Linguistic Turn), so steht die Philosophie des 21. Jahrhunderts nun vor begriffslosen numerischen ReprĂ€sentationen auf Ober?Ă€chen, fĂŒr die eine platonische Anstrengung – die kritische Unterscheidung von Sein und Schein – nicht mehr so recht greifen mag. Dieser Medial Turn wird in der Folge eine neue Wahrnehmungstheorie verlangen, um der Sprache der neuen Medien habhaft zu werden (Manovich 2001), und eine post-typographische Erkenntnistheorie (Giesecke 2007), die es aber von den BildtheorieDiskursen zu unterscheiden gilt. Es ist relativ interessant zu beobachten, dass Medien und Netzwerke der Philosophie meist kein Thema sind, weil sie angeblich „bleibende“ philosophische Fragen nicht wirklich berĂŒhren und manchen daher als eine „vorĂŒbergehende Sache“ (Martin Seel) gelten. Aber der RĂŒckzug in die Sicherheit „re?exiver“ Textwelten genĂŒgt nicht – von Philosophen erwartet sich die Öffentlichkeit hoffentlich wenigstens einigen Widerspruchsgeist angesichts des allgegenwĂ€rtigen Netbusiness. Sie erwartet sich auch eine Diskussion, die auf Augenhöhe ihrer Zeit ist, die sich also vor einer Auseinandersetzung mit Medientechnologien nicht scheut (vgl. Debray 2003)

    The CMS all-silicon tracker - strategies to ensure a high quality and radiation hard silicon detector [online]

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    In December 1999, the CMS collaboration decided to use an all­silicon solution for the tracker. In total the CMS tracker implements 24328 silicon sensors covering an area of 206 mÂČ. To control a large system of this size and ensure its functionality after 10 years under LHC condition, CMS developed an elaborate design and a detailed quality assurance program

    Entwicklungsarbeit am Spurendetektor fĂŒr das CDF Experiment am Tevatron

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    A Shocking Solar Nebula?

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    It has been suggested that shock waves in the solar nebula formed the high temperature materials observed in meteorites and comets. It is shown that the temperatures at the inner rim of the solar nebula could have been high enough over a sufficient length of time to produce chondrules, CAIs, refractory dust grains and other high-temperature materials observed in comets and meteorites. The solar bipolar jet flow may have produced an enrichment of 16O in the solar nebula over time and the chondrule oxygen isotopic reservoirs are possibly due to temporal changes in the relative position of the inner edge of the solar nebula and the subsequent strength of the solar bipolar jet flow. As such, nebula heating models, such as the shock model, are not required to explain the formation of most high-temperature chondritic componentsComment: 19 pages, 5 figure

    Innovative Klimafolgenanpassung als Chance fĂŒr die mittelstĂ€ndische Wirtschaft

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    Mit seinen Herausforderungen in den Bereichen Klimaschutz und Klimafolgenanpassung ist der Klimawandel in den vergangenen Jahren weltweit immer mehr in den Fokus von Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit gerĂŒckt. Die bisherigen Arbeiten und Diskussionen haben zu zahlreichen Ergebnissen gefĂŒhrt, die von der AbschĂ€tzung von Klimafolgen fĂŒr einzelne Regionen bis hin zum Aufzeigen von geeigneten Anpassungsstrategien in den unterschiedlichen Anpassungsbereichen reichen. Zahlreiche Umsetzungsmaßnahmen auf Bundes- und Landesebene sind auf den Weg gebracht worden, um Regionen bei der BewĂ€ltigung dieser Prozesse zu unterstĂŒtzen. Was in der Forschung und in der umsetzungsorientierten Praxis bisher weitgehend unberĂŒcksichtigt geblieben ist, ist die Frage nach der Umsetzung der Anpassungsstrategien und -maßnahmen, die letztlich nur durch das Hervorbringen innovativer Leistungsangebote durch Unternehmen erfolgen kann. Damit ist auch eine gewisse Perspektiverweiterung verbunden, weg von der Betroffenheit einzelner Anpassungsbereiche hin zu der Frage, wie kleine und mittlere Unternehmen am Prozess der Klimafolgenanpassung partizipieren können, indem sie mit innovativen Leistungsangeboten ZukunftsmĂ€rkte und GeschĂ€ftsfelder entwickeln.Climate change with its challenges in the fields of protection and adaption has more and more become in the focus of science, policy and public during the last yearÂŽs world wide. Discussions and investigations up to now led to numerous results reaching from the assessment of climate impacts for single regions up to the showing of suitable adaption strategies in different adoption fields. Numerous implementation measures have been started in order to support regions in facing the processes of climate change. However, broadly unconsidered has been the question of transferring adoption strategies and measures in to innovative supplies by firms. With this to some extent a change in perspective is connected, away from concernment of different adoption fields towards to the question how small and medium sized firms can participate in the process of climate adaption developing innovative products and processes and herewith new markets and business segments
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