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    Religion ist irrational und IrrationalitÀt ist dysfunktional?

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    Der Rational-Emotiven-Theorie (RET) von Albert Ellis zufolge sind irrationale Gedanken eine zentrale Ursache fĂŒr dysfunktionale psychopathologische ZustĂ€nde. Auch ReligiositĂ€t wird in diesem Sinne als irrational dargestellt. Hieraus wird abgeleitet, dass religiösere Menschen in höherer Weise zu dysfunktionalen irrationalen Gedanken neigen, die wiederum die Lebenszufriedenheit negativ beeinflussen. Zur HypothesenprĂŒfung beantworteten Probanden in einer Fragebogenstudie Skalen zur Erfassung verschiedener ReligiositĂ€tsaspekte (intrinsische und extrinsische ReligiositĂ€t, Durch-Gott-Mediierte Kontrolle) und klinisch validierte Skalen zu irrationalen Einstellungen sowie eine Frage zur Lebenszufriedenheit. Es zeigen sich signifikante ZusammenhĂ€nge zwischen den ReligiositĂ€tsskalen und IrrationalitĂ€tsskalen. Insbesondere die extrinsische ReligiositĂ€t, die als oberflĂ€chlicher Glaube zur bloßen Sicherung von sozialer Akzeptanz konzipiert ist, korreliert signifikant stĂ€rker mit klinischen IrrationalitĂ€tsskalen als die intrinsische ReligiositĂ€t, die als verinnerlichter, verantwortlich gelebter Glaube definiert ist. Die IrrationalitĂ€tsskalen wiederum korrelieren hypothesenkonform signifikant mit der Lebenszufriedenheit. Quasiexperimentelle Extremgruppenvergleiche zwischen schwach und stark religiösen Personen erbringen fĂŒr letztere signifikant erhöhte IrrationalitĂ€tswerte
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