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    « L’Ɠil du travailleur » : photographie ouvriĂšre et Ă©ducation politique en Allemagne (1926-1933)

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    Éduquer le regard du travailleur par la pratique photographique : tel Ă©tait l’objectif des associations de photographie ouvriĂšre fĂ©dĂ©rĂ©es en Allemagne par Willi MĂŒnzenberg entre 1926 et 1933. Mais comment ce discours sur l’éducation se distingue-t-il de son prĂ©cĂ©dent libĂ©ral, l’enseignement artistique fondĂ© sur l’idĂ©al de Bildung ? C’est qu’un pas fut franchi entre le triomphe de l’individu dans l’expression artistique prĂŽnĂ© dans la pĂ©riode wilhelminienne et l’Erziehung communiste, qui visait moins l’épanouissement de chacun que l’intĂ©riorisation par tous d’un habitus visuel de la classe ouvriĂšre.Educating the worker’s eye by the practice of photography: this was the objective of the workers’ photography associations that Willi MĂŒnzenberg federated in Germany between 1926 and 1933. But how did this educational discourse distinguish itself from its liberal predecessor, the artistic teaching that centered on the Bildung ideal? By moving beyond the artistic triumph of the individual promoted in the Wilhelmine period and towards communist Erziehung, which aimed less at personal realization than at the internalization of a working class visual habitus

    GESCHLECHTERKONSTRUKTIONEN IN DER FRANZÖSISCHEN PRESSE: Korpusuntersuchung zu französischen Personenbezeichnungen und zur medialen ReprĂ€sentation von Geschlecht am Beispiel französischer Politiker_innen

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    Thema der Arbeit ist die Konstruktion von Geschlecht in der informationsbetonten französischen Presse, die durch unterschiedliche sprachliche Mittel realisiert wird. Hierzu zĂ€hlen Personenbezeichnungen, Verwendungsformen von Namen oder Personencharakterisierungen und -beschreibungen. Die Untersuchung konzentriert sich im ersten Teil auf Personenbezeichnungen, speziell auf ausgewĂ€hlte Berufsbezeichnungen. Die französischen Berufs-, Funktions- und Amtsbezeichnungen sind seit lĂ€ngerem im Fokus gesellschaftlicher und politischer Diskussionen im Zusammenhang mit dem Ziel, eine nicht-sexistische französische Sprache zu schaffen. Die französische Politik hat hierzu seit den 1980er Jahren einerseits interne Verordnungen und andererseits Empfehlungen an die Sprachgemeinschaft herausgegeben, die die sogenannte „Feminisierung“ der Sprache, und das heißt v. a. der Berufsbezeichnungen, forcieren sollen. Die Untersuchung zielt darauf ab, anhand vergleichsweise aktueller Daten zu ĂŒberprĂŒfen, inwieweit sich dieser gesellschaftspolitisch gewollte Normwandelprozess im alltĂ€glichen Sprachgebrauch, wie er etwa in Zeitungen und Magazinen reprĂ€sentiert ist, in jĂŒngerer Zeit niederschlĂ€gt. Im zweiten Teil schließt die Untersuchung an sprach- und medienwissenschaftliche Erkenntnisse dazu an, wie Geschlecht(-er), d. h. in der Regel MĂ€nner und Frauen, in Medien dargestellt werden und welche Rolle dem Geschlecht dabei zugewiesen wird. Die Untersuchung zielt darauf ab, anhand des Gebrauchs von Personenbezeichnungen und Namen sowie von Aussagen ĂŒber die Personen, zum Beispiel zu ihrer Kompetenz oder ihrer Persönlichkeit, herauszuarbeiten, inwieweit in Pressetexten Geschlechterdifferenzierungen relevant gesetzt werden, sowohl im Allgemeinen als auch speziell bei der Charakterisierung ausgewĂ€hlter Politiker_innen. Dabei soll auch herausgearbeitet werden, ob das unter Rekurs auf Geschlechterstereotype geschieht. Die Arbeit schließt an unterschiedliche wissenschaftliche und gesellschaftspolitische Diskurse an, die in der Darstellung und dem Untersuchungsdesign zusammengefĂŒhrt werden. Das sind: die feministische Sprach- und Medienkritik der Zweiten Frauenbewegung, die feministische Sprachwissenschaft, die sozialwissenschaftlichen Gender Studies, die linguistische Debatte ĂŒber das Genus und seine Semantik, Sprachpolitische und Sprachpflegerische Diskurse ĂŒber nicht-sexistische Sprache sowie Medienwissenschaftliche Diskurse zur ReprĂ€sentation von Geschlecht in Medien, jeweils mit dem Fokus auf Frankreich und die französische Sprache. Die Arbeit integriert sprach- und medienwissenschaftliche Herangehensweisen in einem diskurslinguistischen Forschungsdesign. Die Untersuchungen beruhen auf der korpuslinguistischen und inhaltsanalytischen Auswertung von französischen Pressetexten (Tageszeitungen, Nachrichtenmagazine).:1 EINLEITUNG: INTERESSEN UND PRÄMISSEN 1 2 GESCHLECHT – GESELLSCHAFT – SPRACHE – MEDIEN 4 2.1 Geschlecht und Gesellschaft 5 2.1.1 Frauenbewegungen in Frankreich 5 2.1.2 Zum Begriff des Feminismus 10 2.1.3 Französischer Feminismus 12 2.1.4 Aktuelle GeschlechterverhĂ€ltnisse in der französischen Gesellschaft und Politik 16 2.2 Geschlecht und Wissenschaft 22 2.2.1 Gender Studies/Études de genre 22 2.2.2 Geschlecht und Gender 26 2.2.3 Geschlecht bzw. Gender in dieser Arbeit 33 2.3 Geschlecht und Sprache 36 2.3.1 Genus und Sexus 40 2.3.1.1 Genus und Semantik 41 2.3.1.2 Das System der Personenbezeichnungen im Französischen 44 2.3.1.3 Das geschlechtsĂŒbergreifend intendierte Maskulinum 47 2.3.2 Feministische Analyse und Kritik der französischen Sprache 49 2.3.3 Zur FĂ©minisation des noms de mĂ©tier, titre, grade et fonction 55 2.3.3.1 Sprachpolitik und nicht-sexistische Sprache in den 1980er Jahren 56 2.3.3.2 HĂŒrden fĂŒr die „Feminisierung“ 59 2.3.3.3 Sprachpolitik und nicht-sexistische Sprache ab 1998 66 2.3.3.4 Alternative VorschlĂ€ge und Textstrategien 72 2.3.3.5 „Feminisierung“ der Sprache – eine ĂŒberholte Diskussion? 76 2.4 Geschlecht und Medien 78 2.4.1 Zum VerhĂ€ltnis von Kommunikations-, Medien- und Sprachwissenschaft 79 2.4.1.1 Kommunikations- und Medienwissenschaften/Sciences de l’information et de la communication 80 2.4.1.2 Medien in der Sprachwissenschaft 85 2.4.2 Die Bedeutung und Wirkung journalistischer Medien fĂŒr Geschlechterkonstruktionen 87 2.4.3 Geschlechterstereotype in Gesellschaft und Medien 92 2.4.4 Geschlecht in Medienwissenschaften und SIC 95 2.5 Methodische Verortung an der Schnittstelle von Gender- Sprachgebrauchs- und Medienforschung, Korpus- und Diskurslinguistik 103 3 FORSCHUNGSBERICHT: EMPIRISCHE BEFUNDE ZU GESCHLECHT, SPRACHE UND MEDIEN MIT FRANZÖSISCHEM SCHWERPUNKT 111 3.1 Untersuchungen zu Personenbezeichnungen 111 3.1.1 Verwendung femininer Personenbezeichnungen in der Presse 112 3.1.2 Verwendung femininer Personenbezeichnungen in weiteren Textsorten 118 3.1.3 Rezeption des geschlechtsĂŒbergreifend intendierten Maskulinums 120 3.1.4 Bekanntheit und Akzeptanz femininer Personenbezeichnungen 124 3.1.5 Zusammenfassung 125 3.2 Untersuchungen zur Konstruktion von Geschlecht in Medien 127 3.2.1 Quantitative Befunde zu GeschlechterverhĂ€ltnissen in französischen Medien 129 3.2.2 Qualitative Befunde zur Geschlechterdarstellung in französischen Medien 134 3.2.2.1 Geschlechterdarstellung in französischsprachigen Medien (bis 2007) 134 3.2.2.2 Die PrĂ©sidentielles 2007 als Geschlechterkampf 140 3.2.2.3 Die Affaire Strauss-Kahn in Medien und Forschung 148 3.2.3 Zusammenfassung 153 3.3 Untersuchungen zur Verwendung von Namen und Anredeformen 156 3.3.1 Zur Verwendung und Rolle von Namen 157 3.3.2 Befunde zu Namensverwendungsformen und Geschlecht 160 4 SPRACHE UND GESCHLECHT IN DER FRANZÖSISCHEN PRESSE: KORPUSBASIERTE UNTERSUCHUNGEN 166 4.1 PrĂ€zisierung der Fragestellungen 166 4.2 Datenmaterial und Korpora 168 4.2.1 Die Pressesprache als relevanter Sprachausschnitt 168 4.2.2 Zur französischen Presse und Presselandschaft 173 4.2.3 Zur Presseauswahl in den Korpora 177 4.2.3.1 Zur Auswahl der französischen Tageszeitungen und Magazine 177 4.2.3.2 Das DSK-Korpus 179 4.2.3.3 Exkurs: Geschlechter auf dem französischen Boulevard? 184 4.3 Die Verwendung ausgewĂ€hlter Personenbezeichnungen in der französischen Presse 186 4.3.1 Methodisches Vorgehen 186 4.3.2 Merkmale der gewĂ€hlten Bezeichnungen 187 4.3.3 Datenauswertung 194 4.3.3.1 Auswertung zur Gesamtheit aller Bezeichnungen 194 4.3.3.2 Auswertung zu auteure, auteur, autrice (aut*) 199 4.3.3.3 Auswertung zu Ă©crivain, Ă©crivaine (Ă©criv*) 201 4.3.3.4 Auswertung zu professeure/professeur (profess*) 203 4.3.3.5 Auswertung zu chercheur/chercheure/chercheuse (cherch*) 205 4.3.3.6 Auswertung zu directeur/directrice, prĂ©sidente/prĂ©sident 208 4.3.3.7 Auswertung zu dĂ©putĂ©/e (dĂ©put*) 214 4.3.4 Zusammenfassung und Diskussion 216 4.4 Die Konstruktion von Geschlecht in der französischen Presse 222 4.4.1 Eigennamen und Anredeformen im DSK-Korpus 224 4.4.1.1 Der Gebrauch des Vornamens 228 4.4.1.2 Der Gebrauch des Nachnamens 235 4.4.1.3 Analysen zum vollstĂ€ndigen Namen 238 4.4.1.4 Analyse zum Gebrauch von NamenszusĂ€tzen und Namenbegleitern 242 4.4.1.5 Zu den Unterschieden zwischen den Tageszeitungen 244 4.4.2 Personenbezeichnungen im DSK-Korpus 246 4.4.3 Die Darstellung der ausgewĂ€hlten Politiker_innen 251 4.4.3.1 Eigennamen und Anredeformen 253 4.4.3.2 Personenbezeichnungen 256 4.4.3.3 Die Kategorie HANDLUNG 262 4.4.3.4 Die Kategorien KONTEXTE und ERSCHEINUNG 266 4.4.3.5 Die Kategorie PERSÖNLICHKEIT 269 4.4.3.6 Die Kategorie KOMPETENZ 273 4.4.4 Auswertung 281 4.5 Zusammenfassung: Geschlecht und Sprache in der französischen Presse 284 5 GESCHLECHT, SPRACHE, MEDIEN, GESELLSCHAFT UND POLITIK – EINE BILANZ 289 BIBLIOGRAPHIE 29

    Le « jonglage » des visiteurs entre Ɠuvres et cartels : de l’étude d’un comportement Ă  l’application d’un principe musĂ©ographique.

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    Le « jonglage objet-cartel » est le mouvement de va-et-vient qu’un visiteur exĂ©cute plusieurs fois entre l’observation d’une Ɠuvre et la lecture de son cartel (Grassin, 2007). Ce processus cognitif intervient de maniĂšre rĂ©currente au cours de la visite muséale, lors de la confrontation du visiteur à l’objet. Ce comportement, vĂ©ritable technique du corps et stratĂ©gie cognitive visant l’appropriation de l’Ɠuvre, a Ă©tĂ© l’objet d’une Ă©tude spĂ©cifique, Ă  l’occasion d’une investigation de plus large envergure sur l’influence du média exposition sur le fonctionnement psychologique du visiteur adulte. L’étude a montrĂ© que la structuration des informations rĂ©gissant le cartel est le facteur dĂ©clencheur du jonglage. Les cartels induisant le plus de va-et-vient avec l’Ɠuvre Ă  laquelle ils se rapportent, sont tous pourvus d’un texte dont les informations prĂ©sentent une structure rĂ©dactionnelle homogĂšne et prĂ©cise. Ces Ă©crits offrent un ensemble d’informations réparties de manière homogène, constante, et hiérarchisée du particulier au général : l’information nominative, descriptive, explicative, contextuelle s’articulent pour servir l’Ɠuvre exposĂ©e Ă  proximitĂ©. Cette stratégie de visite est donc un processus interprétatif qui peut améliorer la perception de l’objet en la rendant plus abondante, plus complexe et plus riche.Par consĂ©quent, Ă  l’heure de la crise de la sensibilitĂ© aux Ɠuvres d’art, vĂ©ritable crise de l’attention, notamment caractĂ©risĂ©e par un temps d’observation des Ɠuvres infĂ©rieur Ă  9 secondes, le jonglage constitue un principe musĂ©ographique fort pouvant favoriser l’observation et permettre un accĂšs enrichi Ă  l’Ɠuvre. C’est pourquoi, vingt annĂ©es aprĂšs sa mise Ă  jour et dĂ©finition, le jonglage objet-cartel a orientĂ© la refonte de la mĂ©diation Ă©crite d’un musĂ©e national Ă  Paris, le musĂ©e de Cluny, musĂ©e national du Moyen Âge, fermĂ© pendant plus de vingt mois pour la rĂ©novation de ses bĂątiments et de son parcours musĂ©ographique. Le prĂ©sent article dĂ©crira la maniĂšre dont l’étude du jonglage objet-cartel a participĂ© au changement dans l’attention portĂ©e aux Ă©crits Ă  proximitĂ©s des Ɠuvres et les perspectives de recherche appliquĂ©e que cela rend possible.“Object-label juggling” is the back-and-forth movement that a visitor performs several times between observing a work and reading its wall label (Grassin, 2007). This cognitive process recurs during the museum visit, when the visitor confronts the object. This behaviour, a veritable technique of the body and a cognitive strategy aimed at appropriating the work, was the subject of a specific study on the occasion of a larger-scale investigation into the influence of the exhibition medium on the psychological functioning of the adult visitor. This study, using the tools of applied research in museology, took place at the heart of the Chinese archaeology exhibition Xi’an, capitale éternelle, at the MusĂ©e de la Civilisation in Quebec City in 2002, based on a collection of data from ninety visitors, in collaboration between the École du Louvre and the UniversitĂ© de MontrĂ©al. It showed that the structuring of the information governing the label triggers the juggling. The labels that induce the most back-and-forth with the work to which they refer are all provided with a text whose information has a homogeneous and precise editorial structure. These writings offer a set of information distributed in a homogeneous, constant and hierarchical manner from the particular to the general: the nominative, descriptive, explanatory and contextual information is articulated to serve the work exhibited nearby. This visiting strategy is therefore an interpretative process that can improve the perception of the object by making it more complex and richer. Consequently, at a time of crisis of sensitivity to works of art, a real crisis of attention, characterised in particular by an observation time of less than nine seconds, juggling constitutes a strong museographic principle that can encourage observation and allow enriched access to the work. This is why, twenty years after its updating and definition, object-label juggling has guided the redesign of the written mediation of a national museum in Paris, the MusĂ©e de Cluny – MusĂ©e National du Moyen Âge, which was closed for twenty months for the renovation of its buildings and museographic itinerary. This paper will describe how the study of object-label juggling act has contributed to the change in attention to writing in the vicinity of works of art and the prospects for applied research that this makes possible

    Bruno Villalba, L’écologie politique en France

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    CinquiĂšme grande doctrine sur la modernitĂ© – aprĂšs le libĂ©ralisme, l’anarchisme, le communisme et le socialisme – l’écologie politique se distingue, notamment, par son incapacitĂ© Ă  fĂ©dĂ©rer largement les Ă©lecteurs et Ă  s’imposer dans un contexte oĂč pourtant la survie de la PlanĂšte et, accessoirement, de la vie n’ont jamais Ă©tĂ© si menacĂ©es. C’est ce paradoxe qu’entend expliquer ce petit livre de Bruno Villalba, professeur de science politique Ă  AgroParisTech et ancien rĂ©dacteur en chef de la pr..
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