2,129 research outputs found

    Can't read my broker face?‚ÄĒTracing a motif and metaphor of expert knowledge through audiovisual images of the financial crisis

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    Based on the question of the representability of economy and economics in audiovisual media, developments on the financial markets have often been discussed as a depiction problem. The abstractness and complexity of economic interrelations seem to defy classical modes of storytelling and dramatization. Nevertheless, public opinion about economic changes and dependencies crucially relies on audiovisual media. But how can the public communicate in images, sounds, and words about forces that are out of sight and out of reach, and can supposedly only be adequately grasped by experts? In a case study on audiovisual images of the global financial crisis (2007‚Äď), this paper tracks and analyzes a recurring motif: the staging of expert knowledge as close-ups of expressive faces vis-√†-vis computer screens in television news, documentaries, as well as feature films. It draws on the use of digital tools for corpus exploration (reverse image search) and the visualization of video annotations. By relating and comparing different staging strategies by which these ‚Äúbroker faces‚ÄĚ become embodiments of turbulent market dynamics, the paper proposes to not regard them as repeated instantiations of the same metaphor, but as a developing web of cinematic metaphors. Different perspectives (news of market developments or historical accounts of crisis developments) and affective stances toward the global financial crisis are expressed in these variations of the face-screen constellation. The paper thus presents a selection of different appearances of ‚Äúbroker faces‚ÄĚ as a medium for an audiovisual discourse of the global financial crisis. A concluding analysis of a scene from Margin Call focuses on its specific intertwining of expert and screen as an ambivalent movement figuration of staging insight. Between the feeling of discovery (of a potential future threat) and the sense of being haunted (by a menacing force), the film stages the emergence of a ‚Äúbroker face‚ÄĚ in an atmospheric tension between suspense and melancholy. We argue that the film thereby reframes the motif and poses questions of agency, temporality, and expert knowledge

    Doing Research. Wissenschaftspraktiken zwischen Positionierung und Suchanfrage

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    Forschung wird zunehmend aus Sicht ihrer Ergebnisse gedacht - nicht zuletzt aufgrund der Umw√§lzungen im System Wissensschaft. Der Band lenkt den Fokus jedoch auf diejenigen Prozesse, die Forschungsergebnisse erst erm√∂glichen und Wissenschaft konturieren. Dabei ist der Titel Doing Research als Verweis darauf zu verstehen, dass forschendes Handeln von spezifischen Positionierungen, partiellen Perspektiven und Suchbewegungen geformt ist. So kn√ľpfen alle Beitragenden auf reflexive Weise an ihre jeweiligen Forschungspraktiken an. Ausgangspunkt sind Abk√ľrzungen - die vermeintlich kleinsten Einheiten wissenschaftlicher Aushandlung und Verst√§ndigung. Der in den Erziehungs-, Sozial-, Medien- und Kunstwissenschaften verankerte Band zeichnet ein vieldimensionales Bild gegenw√§rtigen Forschens mit transdisziplin√§ren Ankn√ľpfungspunkten zwischen Digitalit√§t und Bildung. (DIPF/Orig.

    Interkulturelles Lernen durch produktive Videoarbeit: Ansätze und Ziele

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    Interkulturelles Lernen bezieht sich auf einen vielschichtigen Lernbereich, der Wissen, K√∂nnen und Einstellungen, die Entwicklung der ganzen Pers√∂nlichkeit betrifft. Durch Unterricht und Lernaktivit√§ten kann dieses Feld stets nur partiell bearbeitet werden. Ein vielversprechender Weg zu interkulturellem Lernen scheint √ľber handlungsorientierte Projektarbeit zu gehen, beispielsweise √ľber Projekte mit produktiver Videoarbeit. Der vorliegende Artikel skizziert die Grundstruktur solcher Videoprojekte und fragt danach, welche Ansatzpunkte sie f√ľr das interkulturelle Lernen bereitstellt. Im Anschluss daran wird an sieben sehr unterschiedlichen Projekten gezeigt, wie diese das breite Potential der Videoarbeit f√ľr ein vielschichtiges interkulturelles Lernen nutzen

    Landeskunde/Kulturstudien und kulturelles Lernen im Fach DaF/DaZ ‚Äď Eine Bestandsaufnahme und kritische Positionierung

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    In diesem etwas umfassenderen Artikel wird versucht, die Entwicklung im Fach Deutsch als Fremd- und Zweitsprache hinsichtlich des Bereichs Landeskunde/Kulturstudien f√ľr den Zeit-raum der letzten zehn Jahre nachzuzeichnen. Im Vordergrund steht dabei ein √úberblick √ľber die in dieser Zeit erschienenen empirischen Forschungsergebnisse und die aus diesen zu ziehenden Schlussfolgerungen f√ľr unser Fach. Zudem wird der Blick auf die aktuelle diesbez√ľgliche Situation in den Feldern ‚ÄěTheorieentwicklung‚Äú und ‚ÄěMethodik/Didaktik‚Äú mit den Unterkapiteln ‚ÄěLehrwerke‚Äú und ‚ÄěMedieneinsatz‚Äú gelenkt. Die Situation der Ausbildung in unserem Fach f√ľr das kulturelle Lernen wird beleuchtet, es wird auf Konfliktlinien hingewiesen und in einem Fazit mit Ausblick werden m√∂gliche zuk√ľnftige Arbeitsschwerpunkte herausgearbeitet

    Kryzys migracyjny w Niemczech. Problem integracji w powieŇõci ABBASA KHIDERSA Ohrfeige z 2016 r.

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    In den letzten Jahren ist Deutschland mit einer Fl√ľchtlingsbewegung aus L√§ndern des Nahen Ostens wie Syrien und dem Irak konfrontiert. F√ľr die meisten Neuank√∂mmlinge stellt sich die Eingliederung in die deutsche Gesellschaft als besonders problematisch heraus. So m√ľssen sie eine neue Sprache erlernen und eine ihnen fremde Lebensart und Kultur kennenlernen. Diesen enormen Herausforderungen sind nur wenige gewachsen. Eine √ľberw√§ltigende Mehrheit der Fl√ľchtlinge scheitert am Integrationsversuch. In dem vorliegenden Aufsatz soll diese Problematik anhand von Ohrfeige des deutsch-irakischen Autors ABBAS KHIDER beleuchtet werden.In recent years, Germany has been confronted with a wave of refugees from Middle Eastern countries, such as Syria and Iraq. For most of the newcomers, integration into German society turns out to be particularly problematic. They have to learn a new language and get to know a way of life and culture that is foreign to them. Only a few are up to these enormous challenges. An overwhelming majority of refugees often fail in their attempts at integration. This article aims to shed light on this problem, using the example of Ohrfeige by the German-Iraqi author ABBAS KHIDER.W ostatnich latach Niemcy skonfrontowane zostaŇāy z falńÖ migracji z kraj√≥w Bliskiego Wschodu jak Syria czy Irak. Dla wińôkszoŇõci przybysz√≥w szczeg√≥lnie trudna jest integracja z niemieckim spoŇāeczeŇĄstwem. MuszńÖ nauczyńá sińô nowego jńôzyka i poznańá inny spos√≥b Ňľycia i obcńÖ kulturńô. Tylko niewielu jest w stanie sprostańá tym wymaganiom. Zdecydowana wińôkszoŇõńá migrant√≥w nie daje sobie rady z Ňľyciem w obcym paŇĄstwie. W artykule problematyka ta zostanie pokazana ma przykŇāadzie powieŇõci Ohrfeige niemiecko-irackiego autora ABBASA KHIDERA

    Geschichte diversifizieren und lebendig werden lassen ‚Äď letzte Kriegsjahre, Ende des Zweiten Weltkriegs und Nachkriegszeit im DaF-Unterricht

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    In diesem Beitrag soll dargestellt werden, wie einige f√ľr das gegenw√§rtige Deutschland √ľberaus wichtige Jahre, n√§mlich die Zeit der letzten Jahre des Zweiten Weltkriegs, das Kriegsende, die Gr√ľndung von Bundesrepublik Deutschland und Deutscher Demokratischer Republik sowie die Nachkriegszeit im DaF-Unterricht an Hochschulen mit fortgeschrittenen Studierenden (Niveau: C1) behandelt werden k√∂nnen. Dabei soll der Schwerpunkt auf Aspekten liegen, die im Geschichtsunterricht der Schule ‚Äď zumindest in Italien und man darf annehmen auch in vielen anderen L√§ndern ‚Äď eher vernachl√§ssigt werden, so u.a. der Bombardierung deutscher St√§dte am Beispiel Hamburgs (1943) und der f√ľr die Bev√∂lkerung schwierigen Nachkriegszeit. Ziel des Beitrags ist es, zu zeigen, wie kulturreflexives Lernen in Bezug auf diese Geschichte im hochschuldidaktischen Kontext gef√∂rdert werden kann. Dabei sollen das geschichtsdidaktische Paradigma der Multiperspektivit√§t und emotionale Aspekte der Auseinandersetzung mit der Geschichte durch den Einsatz unterschiedlicher Medien gleicherma√üen gew√§hrleistet werden

    Ein unzerstörbares Relikt: Der Einkaufswagen im postapokalyptischen Film

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    Da kein Abstract des Artikels vorhanden ist, finden Sie hier den Beginn des Artikels: Dinge im Film haben die F√§higkeit und Funktion Handlungen voranzutreiben, Figuren und Umgebung zu charakterisieren, wirken als Metaphern, Symbole und Zeichen und ¬ęevozieren narrative, dramatische, semantische Konstellationen ‚Äď durch Settings, Standardsituationen und Genres [‚Ķ]¬Ľ.In folgendem Essay widmen wir unsere Aufmerksamkeit dem Objekt des Einkaufswagens innerhalb des postapokalyptischen Subgenres. Filme innerhalb eines Genres (und Subgenres) sind von bestimmen Konventionen gepr√§gt, die sich wiederholen und durch diese Wiederholung transtextuell auf bestimmte Sachverhalte verweisen. Bei der Recherche zu dieser Arbeit fiel uns auf, dass der Einkaufswagen in postapokalyptischen Filmen prominent auftritt. Einerseits erstaunt ein h√§ufiges Auftreten eines solch allt√§glichen Gegenstandes in Filmen nicht. Wenn man jedoch bedenkt, dass sich postapokalyptische Filme oftmals vor dem Hintergrund eines Zivilisationskollapses abspielen und allt√§gliche Handlungen wie Einkaufen entfallen, dann kann andererseits gefragt werden, warum der Einkaufswagen so oft in diesen Filmen vorkommt

    Zum Einsatz von Kurzfilmen im Fremdsprachenunterricht am Beispiel von Werbespots

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    Medien haben einen hohen Stellenwert im Fremdsprachenunterricht: Sie k√∂nnen das Unterrichtsgeschehen regulieren und koordinieren und damit auch den Unterrichtsprozess optimieren. Medien erm√∂glichen es, die allt√§gliche sprachliche und au√üersprachliche Wirklichkeit in den Unterricht hinein zu holen. Die Entscheidung f√ľr ein bestimmtes Medium und seine Einbettung in einen Aufgabenzusammenhang geh√∂ren zu den wichtigsten Aufgaben, die den Lehrpersonen zukommen (vgl. Huneke & Steinig 2005: 180). In der Fremdsprachendidaktik werden die Medien gew√∂hnlich nach dem Sinnesorgan gekennzeichnet, durch welches die Lernenden Informationen wahrnehmen. Deshalb unterscheidet man visuelle, auditive und audiovisuelle Medien. Im Mittelpunkt des didaktischen Interesses stehen audiovisuelle Medien: Aufgrund ihrer Vielfalt wollen wir uns nur auf filmisches Material beziehen und dabei insbesondere das Genre der Werbespots fokussieren. Fragen folgender Art gilt es in diesem Beitrag zu beantworten: Worin kann der Bildungswert von Werbespots liegen? Inwiefern k√∂nnen sie den modernen Fremdsprachenunterricht bereichern

    Zur Theorie des filmischen Raums (Teil 2)

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    This article is the second part of a two-part text that aims to show how film scholars attempted to make the phenomena of cinematic space theoretically comprehensible. After concluding the first part with the ideas of French film theorist Andr√© Bazin, part 2 first presents the approach to space in film of Eric Rohmer (1920-2010), also from France, who not only wrote theoretical texts about film, but also made a name for himself with numerous feature films. In his theoretical writings, he attempted to establish a terminology of cinematic space with the help of which he could describe Murnau's Faust film (1926). The terms pictorial space (lŐē espace pictural), architectural space (lŐē espace architectural) and film space (lŐē espace filmique) play a central role in Rohmer‚Äôs work. In 1951, French philosopher and aesthetician Etienne Souriau (1892-1979) drew attention to the fact that accessibility to cinematic worlds is always linked to a moment of spatiality by introducing the concept of diegetic space. According to this concept, one can only enter the filmic space as far as it has been defined by the predetermined dramaturgy of the film. Only by using the category of space, Souriau emphasises, can a film be analysed at all. An important contribution by film theorist No√ęl Burch (1932-), who also dealt intensively with Japanese film, consisted of a definition of the "off-screen space", the space that is located outside the action space that becomes visible on the four-sided screen. According to Burch, this includes the tabooed zone of the forward, towards the viewer, as well as the depth extension of the image, where, for example, the lone rider disappears at the end of a western. American film scholars David Bordwell (1947-) and Kristin Thompson (1950-), who were primarily concerned with the narrative style of classic Hollywood films, developed the so-called neo-formalism, an art theory inspired by Russian formalism, which analyses all processes that contribute to the creation of a fictional work of art in terms of their aesthetic effect. According to Stephen Heath, spatial impressions can be created by various cinematic means, but above all they are generated by narrative moments of action (narrative space). In addition, the viewer's gaze must be framed and directed. The rules of perspective play a decisive role here. Finally, in the German-speaking world, Hans J. Wulff pursues a theoretical approach to film which, drawing on the ideas of the Russian semiotician Yuri Lotman (1922-1993), places the textual functions of space at the centre of his considerations and, in addition to cinematographic representations of space, also examines other functional circles in which cinematic spaces are integrated. Among other things, Wulff shows that spaces in film can always be interpreted as social spaces of action. German media scientist Laura Frahm has also dealt intensively with cinematic space and delivered a model of cinematic spatiality that is based on topological spatial concepts developed by Henri Lefebvre and Edward Soja, among others, and defines the cinematic construction of space as a "third position" that can be located between cinematic topology and cinematic topography

    Lehrer:innen im \u27Brennpunkt\u27. Gespr√§che √ľber Herausforderungen, Bew√§ltigungsstrategien und Dilemmata des Schulalltags

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    Was bedeutet es, Lehrer:in an einer Schule im \u27Brennpunkt\u27 zu sein? Hauke Straehler-Pohl stellt die gemeinsamen Reflexionen von Lehrer:innen in den Vordergrund, die sich dieser Frage widmen. Dabei entsteht nicht nur ein differenziertes Bild der Arbeit von Lehrer:innen, sondern auch davon, wie der Arbeitskontext - der \u27Brennpunkt\u27 - sich auf diese Arbeit auswirkt und ihr zuweilen eine dilemmahafte Struktur verleiht. Es wird deutlich: Die Herausforderung, sich tagt√§glich in einem von Segregation gepr√§gten Sozialkontext behaupten zu m√ľssen, pr√§gt die Art und Weise, wie Lehrer:innen auf sich selbst, ihre Sch√ľler:innen, ihre Arbeit und die Gesellschaft blicken. (DIPF/Orig.
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