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    Harmonisierung der Gewinnermittlung in der EU : die Gewinnermittlungsregeln der Gemeinsamen Körperschaftsteuer-Bemessungsgrundlage (GKB) / Gemeinsamen Unternehmensteuer-Bemessungsgrundlage (GUB) im Vergleich mit der Gewinnermittlung durch einen Betriebsvermögensvergleich nach § 5 Abs. 1 EStG (Steuerbilanz)

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    In diesem Beitrag werden die Gewinnermittlungsregelungen nach dem RLE (GKB / GUB) mit der deutschen Gewinnermittlung durch einen Betriebsvermögensvergleich nach § 5 Abs. 1 EStG (Steuerbilanz) verglichen. Durch einen detaillierten qualitativen Belastungsvergleich wird aufgezeigt, in welchen Bereichen zwischen den beiden Rechnungslegungsformen Übereinstimmungen oder Abweichungen bestehen. Sofern zwischen den beiden Rechnungslegungsformen Unterschiede auftreten, wird herausgearbeitet, welche Auswirkungen sich auf den Zeitpunkt des Gewinnausweises (Zeiteffekt) oder die Höhe des Gewinns (Bemessungsgrundlageneffekt) ergeben. Wie die Analyse zeigt, enthält der RLE keine Regelungen, die den nationalen deutschen Gewinnermittlungsregelungen im Grundsatz widersprechen. Die Abweichungen, die zwischen den beiden Rechnungslegungsformen bestehen, sind nicht so gravierend, dass sie einer Übernahme des RLE zur GKB / GUB prinzipiell entgegenstehen

    Wirkungen einer Abgeltungssteuer auf Investitionsentscheidungen und Kapitalstruktur von Unternehmen

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    Die isolierte Einf√ľhrung einer Abgeltungssteuer hat erhebliche √Ąnderungen der Rahmendaten f√ľr alle Investitions- und Finanzierungsentscheidungen im Inland ans√§ssiger Investoren in Personenunternehmen und Kapitalgesellschaften zur Folge. Durch eine abgeltend besteuerte Anlagealternative wird eine zum pers√∂nlichen Grenzsteuersatz besteuerte, eigenfinanzierte gewerbliche Investition relativ unattraktiver, woraus sich Konsequenzen f√ľr die Investitionsund Finanzierungsstruktur des Unternehmenssektors ergeben k√∂nnen. Dieser Beitrag analysiert m√∂gliche Auswirkungen einer Abgeltungssteuer auf unternehmerische Entscheidungen im Kontext der deutschen Einkommen- und K√∂rperschaftsteuer nach der aktuellen Rechtslage (Abschnitte 2 und 3). Daran anschlie√üend werden Vorschl√§ge f√ľr flankierende Ver√§nderungen der Unternehmensbesteuerung entwickelt, durch die unerw√ľnschte Effekte der Abgeltungssteuer auf Finanzierungsentscheidungen vermieden werden (Abschnitt 4). Insbesondere wird gezeigt, dass dies auch ohne eine allgemeine Senkung der Steuerbelastung auf unternehmerische Gewinne auf das Niveau der Abgeltungssteuer m√∂glich ist. Die Untersuchung erfolgt anhand von Entscheidungskalk√ľlen eines unbeschr√§nkt ESt-pflichtigen Investors f√ľr ausgew√§hlte Investitions- und Finanzierungsentscheidungen. --

    BEPS Action 2: 2014 Deliverable Neutralising the Effects of Hybrid Mismatch Arrangements and its compatibility with the non-discrimination provisions in tax treaties and the Treaty on the Functioning of the European Union

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    This article illustrates the BEPS proposals to fight against hybrid mismatch arrangements. It concentrates on exemption / non-inclusion schemes and double deduction schemes and analyses whether these proposals are in line with the non-discrimination provisions contained in tax treaties and in the TFEU. The article comes to the conclusion that the proposals generally comply with the non-discrimination provisions. However, with regard to double deduction schemes the OECD proposes to deny a deduction in the permanent establishment state if the payments are also deductible in the head office state. In the author's opinion this recommendation conflicts with the freedom of establishment contained in the TFEU

    Gemischte Aufwendungen - Eine Untersuchung nach einfach gesetzlichen und verfassungsrechtlichen Vorgaben

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    Die Arbeit behandelt das steuerrechtliche Thema der gemischten Aufwendungen. Aus einfach gesetzlicher Sicht wird nach den Maßstäben des EStG und unter Beachtung der Entscheidung des Großen Senats des BFH (Az. GrS 1/06) zur Aufgabe des allgemeinen Aufteilungs- und Abzugsverbotes sowie der Folgerechtsprechung versucht, die Rechtslage zu den gemischten Aufwendungen darzustellen. Wesentliche Aspekte sind hierbei die Darstellung von Aufteilungsmöglichkeiten und Aufteilungsmethoden sowie die Analyse der Rechtsprechung hierzu. Aus verfassungsrechtlicher Sicht werden die Anforderungen des Grundgesetzes und des BVerfG an die gemischten Aufwendungen dargestellt. Wesentlich sind hierbei die Fragen der Aufteilung gemischter Aufwendungen und der gesetzgeberischen Handlungsspielräume. Insbesondere wird hier der Aspekt des sog. zwangsläufigen und pflichtbestimmten Aufwands im Verhältnis zum freiwilligem Aufwand und in Abgrenzung zur einfach gesetzlichen Leitlinie des Erwerbsaufwands zum Privataufwand beleuchtet

    Die Zinsschranke ‚Äď eine beispiellose Steuerinnovation

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    Klausur im Einkommen- und Bilanzsteuerrecht

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    Einnahmen und (vorweggenommene) Werbungskosten bei Eink√ľnften aus nichtselbst√§ndiger Arbeit ‚Äď Unterhaltszahlungen und Versicherungsbeitr√§ge als Sonderausgaben bzw. au√üergew√∂hnliche Belastungen ‚Äď vereinfachte Gewinnermittlung bei freiberuflicher T√§tigkeit ‚Äď teilentgeltliche √úbertragung von Grund und Boden innerhalb einer gewerblichen Mitunternehmerschaf

    Wirkungen einer Abgeltungssteuer auf Investitionsentscheidungen und Kapitalstruktur von Unternehmen

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    Recently, there have been various proposals in Germany to exempt interest income of individuals from progressive income taxation, and to levy a flat source tax, instead. The isolated introduction of a flat tax on interest income would have a significant effect on all investment and financing decisions of investors in individual enterprises, partnerships and corporations. Any equity-financed investment subject to regular taxation would become relatively less attractive compared to interest income subject to the flat tax. This paper analyzes the possible impact of a flat rate tax on business decisions in the context of the German income and corporation tax (sections 2 and 3). Proposals for changes in corporate taxation are developed to avoid the undesired effects of a flat tax on financing decisions (section 4). In particular we show that this is possible without lowering the tax burden on corporate profits to the level of the flat rate tax

    Die OECD-Vorschl√§ge f√ľr eine weltweite Reform der Unternehmensbesteuerung ‚Äď eine Wende zum Schlechten?

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    Die fortschreitende Digitalisierung f√ľhrt zu neuen Formen der Wertsch√∂pfung. Dies stellt das bestehende System der globalen Unternehmensbesteuerung vor gro√üe Herausforderungen. Die OECD diskutiert jedoch derzeit nicht √ľber eine gezielte Anpassung dieses Systems, sondern schl√§gt eine tiefgreifende und potenziell zu weit gehende Reform der weltweiten Besteuerung von Unternehmen vor, die auf zwei S√§ulen basiert. Die erste S√§ule sieht einen sogenannten ‚ÄěUnified Approach‚Äú vor mit dem Ziel, die Besteuerungsrechte zwischen L√§ndern neu zu verteilen. So sollen die Marktstaaten, in denen vor allem die Nutzer von Produkten und Leistungen sitzen, st√§rker als bisher am Steueraufkommen beteiligt werden. Daf√ľr sollen die weltweiten, konsolidierten Unternehmensgewinne in Routine- und Residualgewinne aufgeteilt werden. Routinegewinne entsprechen den unternehmensspezifischen Kapitalkosten, Residualgewinne der Differenz zwischen konsolidierten Unternehmensgewinnen und den Routinegewinnen. Routinegewinne sollen entsprechend dem geltenden Verrechnungspreissystem auf die einzelnen L√§nder verteilt werden (Amount B). Ein Teil des Residualgewinns wird, proportional zur H√∂he der entsprechenden Ums√§tze, auf alle L√§nder verteilt, in denen das Unternehmen Einnahmen erzielt (Amount A). Der verbleibende Rest des Residualgewinns wird nach der bestehenden Transferpreissystematik aufgeteilt (Amount C). Marktstaaten Besteuerungsrechte auf einen willk√ľrlich gew√§hlten Anteil an den Unternehmengewinnen einzur√§umen ‚Äď auch ohne eine Niederlassung oder Betriebsst√§tte in den entsprechenden L√§ndern ‚Äď ist √ľberzogen und erh√∂ht sowohl die Steuerkomplexit√§t als auch den Verwaltungsaufwand. Die zweite S√§ule zielt auf die globale Bek√§mpfung der Gewinnreduzierung durch Aush√∂hlung der Besteuerungsgrundlagen (‚ÄěGlobal Anti-Base Erosion‚Äú, kurz GloBE). Mit ihr soll den verbleibenden Risiken einer Gewinnverlagerung durch die Unternehmen entgegengewirkt werden, indem eine koordinierte globale Mindeststeuer und ein weitreichendes Abzugsverbot f√ľr grenz√ľberschreitende Transaktionen eingef√ľhrt werden. Die bestehenden Regelungen zur Hinzurechnungsbesteuerung gew√§hrleisten jedoch bereits das Besteuerungsrecht von Sitzl√§ndern. Zudem gibt es in vielen L√§ndern bereits Abzugsbeschr√§nkungen beispielsweise f√ľr die steuerliche Absetzbarkeit von Zins- und Lizenzgeb√ľhren. Die jetzt ins Auge gefasste Ausweitung der Besteuerung erh√∂ht das Risiko einer Doppelbesteuerung erheblich

    Einheitliche Unternehmensbesteuerung: Gewerbesteuer ausbauen, Körperschaftsteuer senken

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    Deutschland beÔ¨Āndet sich inmitten einer intensiven Debatte √ľber die Unternehmensbesteuerung, deren treibende Kraft der internationale Steuerwettbewerb ist. Sind die Unternehmenssteuern in Deutschland tats√§chlich zu hoch? Wie sollte eine Reform der Unternehmensbesteuerung ausgestaltet sein? --
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