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    R├╝ckverfolgbarkeit von Lebensmitteln: Eine empirische Analyse ketten├╝bergreifender Informationssysteme

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    Die BSE-Krise in den 90er Jahren zeigte, dass R├╝ckverfolgbarkeit von Lebensmitteln h├Ąufig nicht gew├Ąhrleistet war und R├╝ckverfolgbarkeit wurde zu einem viel diskutierten Thema. Mit Schlagworten wie gl├Ąserne Produktion und Transparenz vom Stall bis zum Teller wurden die Forderungen nach R├╝ckverfolgbarkeit von der Politik untermauert. Artikel 18 der EUVerordnung 178/2002 schreibt vor, dass R├╝ckverfolgbarkeit gew├Ąhrleistet sein muss, indem die jeweiligen Informationen auf jeder Produktionsstufe zusammengef├╝hrt werden. Dies kann ein langwieriger und schwieriger Prozess sein. Einige Anbieterketten gehen ├╝ber diese gesetzlichen Forderungen hinaus und haben ein Informationssysteme aufgebaut, bei dem alle relevanten Informationen zentral gesammelt werden. R├╝ckverfolgbarkeit ist damit praktisch auf Knopfdruck m├Âglich. Ein wichtiger Vorteil solcher Systeme besteht darin, dass sie in einer Krisensituation schnell in der Lage sind, die ben├Âtigten Informationen bereitzustellen. Damit ist es ihnen vor allem m├Âglich, schneller zu reagieren als die Medien das Problem aufgreifen k├Ânnen und daraus m├Âglicherweise einen Skandal entwickeln k├Ânnen. Solche stufen├╝bergreifenden Systeme werden oft beispielhaft herausgehoben und beschrieben (Buhr 2002, Poign├ęe et al. 2002). Eine umfassende Erhebung, welche ├╝bergreifenden R├╝ckverfolgungssysteme es gibt, wie deren Informationsaustausch funktioniert, welche Standards zum Informationssaustausch genutzt werden und welche Vorteile solche ├╝bergreifenden Systeme bieten, fehlte jedoch bisher. Die vorliegende Arbeit setzt an diesem Punkt an und fasst einige Ergebnisse aus einem Forschungsprojekt am Institut f├╝r Agrar├Âkonomie der Universit├Ąt Kiel zusammen. Die vollst├Ąndige Arbeit ist im Oktober 2006 im Cuvillier Verlag erschienen (Gampl 2006). --

    R├╝ckverfolgbarkeit von Lebensmitteln: Eine empirische Analyse ketten├╝bergreifender Informationssysteme

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    Die BSE-Krise in den 90er Jahren zeigte, dass R├╝ckverfolgbarkeit von Lebensmitteln h├Ąufig nicht gew├Ąhrleistet war und R├╝ckverfolgbarkeit wurde zu einem viel diskutierten Thema. Mit Schlagworten wie ÔÇ×gl├Ąserne Produktion" und Transparenz vom ÔÇ×Stall bis zum Teller" wurden die Forderungen nach R├╝ckverfolgbarkeit von der Politik untermauert. Artikel 18 der EU-Verordnung 178/2002 schreibt vor, dass R├╝ckverfolgbarkeit gew├Ąhrleistet sein muss, indem die jeweiligen Informationen auf jeder Produktionsstufe zusammengef├╝hrt werden. Dies kann ein langwieriger und schwieriger Prozess sein. Einige Anbieterketten gehen ├╝ber diese gesetzlichen Forderungen hinaus und haben ein Informationssysteme aufgebaut, bei dem alle relevanten Informationen zentral gesammelt werden. R├╝ckverfolgbarkeit ist damit praktisch auf Knopfdruck m├Âglich. Ein wichtiger Vorteil solcher Systeme besteht darin, dass sie in einer Krisensituation schnell in der Lage sind, die ben├Âtigten Informationen bereitzustellen. Damit ist es ihnen vor allem m├Âglich, schneller zu reagieren als die Medien das Problem aufgreifen k├Ânnen und daraus m├Âglicherweise einen Skandal entwickeln k├Ânnen. Solche stufen├╝bergreifenden Systeme werden oft beispielhaft herausgehoben und beschrieben (Buhr 2002, Poigne et al. 2002). Eine umfassende Erhebung, welche ├╝bergreifenden R├╝ck-verfolgungssysteme es gibt, wie deren Informationsaustausch funktioniert, welche Standards zum Informationssaustausch genutzt werden und welche Vorteile solche ├╝bergreifenden Systeme bieten, fehlte jedoch bisher. Die vorliegende Arbeit setzt an diesem Punkt an und fasst einige Ergebnisse aus einem Forschungsprojekt am Institut f├╝r Agrar├Âkonomie der Universit├Ąt Kiel zusammen. Die vollst├Ąndige Arbeit ist im Oktober 2006 im Cuvillier Verlag erschienen (Gampl 2006)The BSE crisis in the 1990s showed that traceability of food was often not guaranteed and traceability became a much discussed topic. With buzzwords such as "transparent production" and transparency from "stable to plate", the demands for traceability were backed up by politicians. Article 18 of EU Regulation 178/2002 stipulates that traceability must be ensured by bringing together the relevant information at each stage of production. This can be a lengthy and difficult process. Some supplier chains go beyond these legal requirements and have set up an information system in which all relevant information is collected centrally. Traceability is thus possible practically at the push of a button. An important advantage of such systems is that they are able to provide the required information quickly in a crisis situation. Above all, this enables them to react faster than the media can pick up on the problem and possibly develop it into a scandal. Such cross-level systems are often singled out and described as examples (Buhr 2002, Poigne et al. 2002). However, a comprehensive survey of what cross-stage tracking systems exist, how their information exchange works, what standards are used to exchange information, and what benefits such cross-stage systems offer has been lacking. This paper starts at this point and summarizes some results from a research project at the Institute of Agricultural Economics at the University of Kiel. The complete paper was published by Cuvillier Verlag in October 2006 (Gampl 2006)

    Ern├Ąhrungsinformation im Internet: Technologien, Gesch├Ąftsmodelle und Inhalte

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    F├╝r die Einsch├Ątzung der Auswirkungen der Web-2.0-Technologien, insbesondere von Blogs und von Wikis, sind vor allem die folgenden ├ťberlegungen wichtig: (1) Das Web 2.0 ist ein B├╝ndel von Medien, die, wie andere innovative Internetanwendungen zuvor, etablierte Medien nicht verdr├Ąngen werden; sie werden zu einem Teil der immer zahlreicher werdenden Medien-Optionen, aus denen Anbieter und Nachfrager von Ern├Ąhrungsinformationen sich ein Medien-Mix zusammenstellen k├Ânnen, das ihren speziellen Bed├╝rfnissen entspricht. (2) Web-2.0-Medien sind partizipativ, aggregativ und egalit├Ąr; die Informations-dominanz von gro├čen Unternehmen, Organisationen und Beh├Ârden gegen├╝ber Einzelpersonen und kleinen Organisationen als Informationsanbieter wird durch Blogs und Wikis geschm├Ąlert. (3) Spezielle Informationsbed├╝rfnisse lassen sich wegen des verminderten Aufwands der Informationsbereitstellung durch Blogs und Wikis leichter bedienen als durch konventionelle Web-Medien. (4) Web-Medien beg├╝nstigen die Polarisierung von Meinungen und die Ent-stehung von Informationskaskaden, dies gilt auch f├╝r Blogs und, vermutlich in geringerem Ausma├č, f├╝r Wikis; die Diskurskultur wird dadurch nicht verbessert. (5) Blogs und Wikis eignen sich, wie alle Medien, f├╝r Propaganda und Fehlinformation; das Instrumentarium des unlauteren Informationswettbewerbs wird vergr├Â├čert und Ma├čnahmen zur Abwehr unlauterer Informationsangriffe sind erforderlich. F├╝r Unternehmen und Organisationen der Ern├Ąhrungswirtschaft ist jetzt die Zeit gekommen, sich aufs Web 2.0 einzurichten. --

    Ern├Ąhrungsinformation im Internet: Technologien, Gesch├Ąftsmodelle und Inhalte

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    F├╝r ├ľkonomen sind die Dinge von Interesse, die knapp sind oder die sich rasch ver├Ąndern. Wenn man im Web nach Ern├Ąhrungsinformation ÔÇ×googelt", stellt man schnell fest, dass wir unseren Beitrag mit einem Mangel an Ern├Ąhrungsinformation im Internet nicht begr├╝nden k├Ânnen. Der Grund f├╝r die Besch├Ąftigung mit unserem Thema sind neue Technologien, insbesondere eine neue Generation von Web-Anwendungen, die unter dem Begriff "Web 2.0" zusammengefasst werden. In Deutschland sind Web-2.0-Anwendungen schon weit genug verbreitet, dass auch die gro├čen deutschen Zeitungen und Zeitschriften von der FAZ bis zur Bild-Zeitung das Web 2.0 fir sich entdeckt haben. Die ultimative Anerkennung haben diese Anwendungen jedoch durch das diesj├Ąhrige World Economic Forum erhalten, auf dem sich die Reichen und M├Ąchtigen dieser Welt ebenfalls mit dem Web 2.0 befasst haben. Die Frage, die unseren Vortrag motiviert, ist: "Welchen Einfluss wird das Web 2.0 auf die Ern├Ąhrungsinformation haben?" Da das Web 2.0 ein ganzes B├╝ndel recht neuartiger Technologien ist, kann z.Z. niemand behaupten, er sei ein Experte mit einigerma├čen verl├Ąsslichem Wissen ├╝ber die Auswirkungen des Web 2.0. Deshalb werden wir uns in unserem Vortrag mit konkreten Antworten auf unsere Frage zur├╝ckhalten. Vielmehr werden wir versuchen, auf einige Besonderheiten des Web 2.0 hinzuweisen, von denen wir glauben, dass sie einen deutlichen Einfluss auf die Entstehung und Verbreitung von Ern├Ąhrungsinformation haben werden. Dabei werden wir uns auf zwei Web-2.0-Technologien beschr├Ąnken: Blogs und Wikis. Wie wir sp├Ąter noch zeigen werden, sind gro├če Teile der Bev├Âlkerung mit dem Web 2.0 noch nicht vertraut. Wir m├╝ssen deshalb zun├Ąchst kurz auf die wichtigsten technischen Eigenschaften von Blogs und Wilds eingehen und deren Funktionsprinzipien erl├Ąutern. Danach befassen wir uns mit der Verbreitung von Blogs und Wilds, einschlie├člich der H├Ąufigkeit ihrer Verwendung als Medium zur Erzeugung und Verbreitung von Ern├Ąhrungsinformation. Im vierten Teil unseres Beitrags befassen wir uns mit einigen Auswirkungen von Blogs und Wilds. Wir schlie├čen mit einem Fazit.For economists, the things that are of interest are those that are in short supply or those that are changing rapidly. If you "google" nutrition information on the web, you quickly find that we cannot justify our contribution with a lack of nutrition information on the internet. The reason for dealing with our topic are new technologies, especially a new generation of web applications, which are summarized under the term "Web 2.0". In Germany, Web 2.0 applications are already widespread enough that even the major German newspapers and magazines, from FAZ to Bild-Zeitung, have discovered Web 2.0 for themselves. However, the ultimate recognition for these applications has come from this year's World Economic Forum, where the rich and powerful of this world have also embraced Web 2.0. The question motivating our presentation is: "What impact will Web 2.0 have on nutrition information?" Since Web 2.0 is a whole bunch of fairly novel technologies, no one can currently claim to be an expert with reasonably reliable knowledge about the impact of Web 2.0, so we will be reticent to provide specific answers to our question in our talk. Rather, we will try to point out some features of Web 2.0 that we believe will have a significant impact on the emergence and dissemination of nutrition information. In doing so, we will limit our focus to two Web 2.0 technologies: blogs and wikis. As we will show later, large segments of the population are not yet familiar with Web 2.0. We must therefore first briefly discuss the most important technical features of blogs and wikis and explain their operating principles. We then look at the prevalence of blogs and wilds, including the frequency of their use as a medium for generating and disseminating nutrition information. In the fourth part of our paper, we address some of the implications of blogs and Wilds. We conclude with a conclusion. Translated with www.DeepL.com/Translator (free version
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