46 research outputs found

    The Impact of Legal Status on Different Schooling Aspects of Adolescents in Germany

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    During the so-called refugee crisis of 2015, approximately 300,000 underage asylum seekers came to Germany. We examine whether their legal status and their subjective perception of their status are equally important for their educational integration. On the basis of rational choice theory, we hypothesize that refugees’ legal status should affect their educational outcomes. Our study finds no differences among students with different legal statuses in school placement. However, students who perceive their status as insecure report significantly worse GPA than students who feel rather secure. Concerning the objective legal status, we do find that students with an insecure legal status report better grades than those with a granted refugee status. These contrary results show the importance of additionally considering status perception in understanding and explaining educational outcomes of immigrants in further research. Educators should be aware of the potential divergence between objective and subjective status and their corresponding effects on educational trajectories. **** Note that the original PDF version of this article contained a production error, which has now been fixed. As a result, the original pagination has been adjusted. ***  Pendant la soi-disant « crise des rĂ©fugiĂ©s » de 2015, approximativement 300 000 demandeurs d’asile d’âge mineur sont arrivĂ©s en Allemagne. Nous examinons si leur statut lĂ©gal et la perception subjective qu’ils ont de leur statut ont une importance Ă©gale en ce qui concerne leur intĂ©gration Ă©ducative. Nous appuyant sur la thĂ©orie du choix rationnel, nous Ă©mettons des hypothèses sur la manière dont le statut lĂ©gal des rĂ©fugiĂ©s affecte leurs rĂ©sultats scolaires. Notre Ă©tude ne rĂ©vèle aucune divergence entre les Ă©tudiants de statuts lĂ©gaux diffĂ©rents dans le placement scolaire. Cependant, les Ă©tudiants qui perçoivent leur statut comme prĂ©caire rapportent des moyennes significativement plus basses que ceux qui ont un plus grand sentiment de sĂ©curitĂ©. En ce qui concerne le statut lĂ©gal objectif, nous constatons que les Ă©tudiants au statut prĂ©caire rapportent de meilleures notes que ceux qui ont reçu le statut de rĂ©fugiĂ©. Ces rĂ©sultats contradictoires montrent qu’il est important de tenir compte de la manière dont les immigrants perçoivent leur statut afin de comprendre et d’expliquer leurs rĂ©sultats scolaires lors de recherches ultĂ©rieures. Les Ă©ducateurs devraient ĂŞtre conscients des potentielles divergences entre le statut objectif et le statut subjectif ainsi que leurs effets sur les trajectoires Ă©ducatives. ***Notez que la version PDF d'origine de cet article contenait une erreur de production, qui a maintenant Ă©tĂ© corrigĂ©e. En consĂ©quence, la pagination d'origine a Ă©tĂ© ajustĂ©e.**

    The Relation between Interests and Grades : Path Analyses in Primary School Age

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    Within the school context substantial correlations between interests and grades are well documented, but the causal ordering still remains unclear. The paper examines how the relation between interests and grades over several measurement waves in elementary school age can be characterized, whether gender differences in the pattern of effects can be shown, and whether the effects are school-subject-specific. The present analysis follows N = 1.199 students in the 3rd Grade over a year and a half. It can be shown that grading determines the level of future interests but not vice versa. Thereby, the pattern of results concerning interests and grades is similar for boys and girls. The effects of grades on subsequent interests are mostly school-subject-specific

    Das Nationale Bildungspanel: Eine neue Datenbasis fĂĽr die empirische Bildungsforschung

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    Das Nationale Bildungspanel fĂĽr die Bundesrepublik Deutschland (National Educational Panel Study, NEPS) wird von einem interdisziplinär zusammengesetzten, bundesweiten Exzellenznetzwerk unter der Leitung von Prof. Dr. Hans-Peter Blossfeld, Universität Bamberg, durchgefĂĽhrt. Ziel des Nationalen Bildungspanels ist es, Längsschnittdaten zu Kompetenzentwicklungen, Bildungsprozessen, Bildungsentscheidungen und Bildungsrenditen in formalen, nicht-formalen und informellen Kontexten ĂĽber die gesamte Lebensspanne zu erheben. HierfĂĽr wird ein Multi-Kohorten-Sequenz-Design gewählt, um möglichst schnell zentrale Abschnitte und Ăśbergänge im Bildungssystem zu erfassen. Die NEPS-Daten werden der nationalen und internationalen Wissenschaft so rasch wie möglich zugänglich gemacht. Diese Daten werden ein reichhaltiges Analysepotential fĂĽr all die Disziplinen bieten, die an der Erforschung von Bildungs- und Ausbildungsprozessen interessiert sind.   The National Educational Panel Study (NEPS) for Germany consists of an interdisciplinary, nationwide excellence network of researchers from various disciplines headed by Prof. Dr. Hans-Peter Blossfeld from the University of Bamberg. The target activity of the NEPS is to collect longitudinal data on the development of competencies, educational processes, educational decisions, and returns to education in formal, nonformal, and informal contexts throughout the life span. To provide relevant information on educational pathways as quickly as possible a multi cohort sequence design is used. As soon as possible, all NEPS data will be made available to the national and international scientific community. These data will provide a rich source of potential analyses for the various disciplines concerned with educational and training processes

    Lebensverläufe im Längsschnitt: der Beitrag des Nationalen Bildungspanels für ein Monitoring des Lernens im Erwachsenenalter

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    Das Nationale Bildungspanel (National Educational Panel Study - NEPS) betrachtet das Lernen im Erwachsenenalter aus der Perspektive der lebenslaufbezogenen Längsschnittforschung. Der Beitrag beschreibt die Anlage und die methodische Herangehensweise des NEPS unter besonderer Berücksichtigung der Erwachsenenkohorte. Hier werden Bildungs- und Erwerbsverläufe sowie die damit einhergehende Kompetenzentwicklung über den Lebensverlauf von Erwachsenen im erwerbsfähigen Alter untersucht. Insgesamt werden im NEPS rund 60.000 Zielpersonen befragt, davon über 11.000 in der Erwachsenenkohorte. Die ersten Daten stehen der Fachöffentlichkeit bereits zur Verfügung und können mit Blick auf Determinanten der Weiterbildungsteilnahme oder das Timing von Weiterbildung im Lebensverlauf analysiert werden. Sie können daneben aber auch für Studien zur Verbreitung der unterschiedlichen Weiterbildungsformen, zu ihrer Teilnehmerstruktur sowie zu Kursinhalten und -qualität herangezogen werden

    Kompetenzentwicklung und Bildungsentscheidungen im Vor- und Grundschulalter

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    "In den meisten soziologischen Theorien zu Bildungsungleichheiten gehen die Verfasser davon aus, dass unterschiedliche Schulleistungen vor allem Resultat unterschiedlicher familiärer Bedingungen im Hinblick auf kulturelles Kapital sind. Allerdings wird in neueren soziologischen Studien konzediert, dass Schulleistungen auch als Ergebnis der unterschiedlich ausgeprägten Kompetenzgefüge der Kinder zu betrachten sind. Wenn jedoch überhaupt Kompetenzparameter in quantitative soziologische Analysen einfließen, dann meist in Form von Schulnoten. Diese sind aber nicht unbedingt ein valider Indikator für die kindliche Kompetenzlage, sondern das Ergebnis eines längeren und komplexen Prozesses, in dem auch die Bedingungen in Familie, Kindergarten und Schule wirksam werden. Um die Herausbildung von schichtspezifischen Bildungswegen besser zu verstehen und abschätzen zu können, welcher Stellenwert den Kompetenzen der Kinder zukommt, ist es erforderlich, verschiedene Aspekte kindlicher Kompetenzen zu unterscheiden und diese über einen längeren Zeitraum in ihrer Abhängigkeit von familiären und institutionellen Bedingungen zu untersuchen. In enger Zusammenarbeit von SoziologInnen, PsychologInnen und PädagogInnen wendet sich das BiKS-Projekt derzeit diesen Fragen zu. In dem Vortrag stellen sie zunächst die theoretische Konzeption und das Design der BiKS-Studie vor. Sodann thematisieren sie die Frage, wie in der modernen psychologischen Kompetenzforschung der Gegensatz zwischen angeborenem Potential und Umwelteinflüssen diskutiert wird, und isolieren darauf aufbauend unterschiedliche Aspekte der kognitiven und sprachlichen Kompetenz. Danach präsentieren sie erste empirische Ergebnisse aus dem BiKS-Schullängsschnitt und stellen dar, ob und in welcher Weise kindliche Kompetenzen und Schulnoten mit den familiären Bedingungen kovariieren und auf die Formation von Bildungsentscheidungen einwirken." (Autorenreferat

    Das Nationale Bildungspanel als neue Datenbasis fĂĽr die Kindheits- und Jugendforschung

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    Die Autoren stellen das Nationale Bildungspanel in der Kindheits- und Jugendforschung vor, in welchem fünf miteinander verbundene Dimensionen im Vordergrund stehen: Entwicklung von Kompetenzen im Lebenslauf, Bildungsprozesse in lebenslaufspezifischen Lernumwelten, soziale Ungleichheit und Bildungsentscheidungen, Bildungsprozesse von Personen mit Migrationshintergrund sowie Renditen von Bildung. Die inhaltlichen Schwerpunkte des Nationalen Bildungspanels werden über die Lebensspanne hinweg verfolgt und für die einzelnen Lebensphasen durch spezifische Themenblöcke gezielt ergänzt. Die Lebensspanne wird dabei in acht Bildungsetappen unterteilt, die von Neugeborenen und der frühkindlichen Betreuung bis hin zur beruflichen Weiterbildung und Prozessen des lebenslangen Lernens reichen. Das Nationale Bildungspanel wird damit nicht nur innovative Impulse für die Grundlagenforschung liefern, sondern auch zentrale Informationen für politische Entscheidungsträger bereitstellen. Insgesamt ist zu erwarten, dass mit der Etablierung des Nationalen Bildungspanels die Rahmenbedingungen für die empirische Bildungsforschung in Deutschland entscheidend verbessert, eine evidenzbasierte Politikberatung ermöglicht, die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses maßgeblich unterstützt und die internationale Sichtbarkeit der deutschen Bildungsforschung deutlich gefordert werden. (ICI2

    Home and preschool learning environments and their relations to the development of early numeracy skills

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    This study examined the influence of the quality of home and preschool learning environments on the development of early numeracy skills in Germany, drawing on a sample of 532 children in 97 preschools. Latent growth curve models were used to investigate early numeracy skills and their development from the first (average age: 3 years) to the third year (average age: 5 years) of preschool. Several child and family background factors (e.g., gender, maternal education, socioeconomic status), measures of the home learning environment (e.g., literacy- and numeracy-related activities), and measures of preschool structural and process quality (e.g., ECERS-E, ECERS-R) were tested as predictors of numeracy skills and their development. The analyses identified child and family background factors that predicted numeracy skills in the first year of preschool and their development over the three points of measurement — particularly gender, parental native language status (German/other), socioeconomic status, and mother’s educational level. The quality of the home learning environment was strongly associated with numeracy skills in the first year of preschool, and this advantage was maintained at later ages. In contrast, the process quality of the preschool was not related to numeracy skills at the first measurement, but was significantly related to development over the period observed. The results underline the differential impact of the two learning environments on the development of numeracy skills. Interaction effects are explored and discussed

    A dialogue between research, politics, administration and the general public: an interview with Paul Bradshaw, Rainer Bromme, John Bynner, Manfred Egner, Harvey Goldstein and Alexander Renner

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    The interrelations between research, politics, administration and the general public are highly complex. In longitudinal research it might be especially necessary to focus on this relationship in more detail, as scientifically profound analyses regarding the development, processes, and transitions in life courses often require large, representative, carefully drawn, diligently tracked, and surveyed samples of participants. Therefore, longitudinal research needs persistent engagement of researchers, substantial and reliable funding, and a long-term commitment of participants. This paper is structured as an interview with experts from different areas and aims to contribute to the process of further fostering the discussion of the interplay between research, politics, administration and the general public
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