4,079 research outputs found
«… Betuchte Römer benutzten zu allen Jahreszeiten Schnee und Eis zur Kühlung …». Zwischenbericht zum experimental-archäologischen Projekt "fossa nivalis" in Augusta Raurica.
Guidelines to use tomato in experiments with a controlled environment
Domesticated tomato (Solanum lycopersicum) is the most important horticultural crop worldwide. Low polymorphism at the DNA level conflicts with the wealth of morphological variation. Fruits vary widely in size, shape, and color. In contrast, genetic variation between the 16 wild relatives is tremendous. Several large seed banks provide tomato germplasm for both domesticated and wild accessions of tomato. Recently, the genomes of the inbred cultivar “Heinz 1706” (≈900 Mb), and S. pimpinellifolium (739 Mb) were sequenced. Genomic markers and genome re-sequencing data are available for >150 cultivars and accessions. Transformation of tomato is relatively easy and T-DNA insertion line collections are available. Tomato is widely used as a model crop for fruit development but also for diverse physiological, cellular, biochemical, molecular, and genetic studies. It can be easily grown in greenhouses or growth chambers. Plants grow, flower, and develop fruits well at daily light lengths between 8 and 16 h. The required daily light integral of an experiment depends on growth stage and temperature investigated. Temperature must be 10–35°C, relative humidity 30–90%, and, CO2 concentration 200–1500 μmol mol−1. Temperature determines the speed of the phenological development while daily light integral and CO2 concentration affect photosynthesis and biomass production. Seed to seed cultivation takes 100 days at 20°C and can be shortened or delayed by temperature. Tomato may be cultivated in soil, substrates, or aeroponically without any substrate. Root volume, and water uptake requirements are primarily determined by transpiration demands of the plants. Many nutrient supply recipes and strategies are available to ensure sufficient supply as well as specific nutrient deficits/surplus. Using appropriate cultivation techniques makes tomato a convenient model plant for researchers, even for beginners
Zur Chronologie und Typologie der drei Theaterbauten von Augusta Rauricorum (Augst BL) : die vorläufigen Ergebnisse der Grabung 1990.51, Fläche 3 (Region 2A, Giebenacherstr. 22, Parzelle 521)
Steinarchitektur - Öffentliches Gebäude - Römerzeit - Baselland - Schwei
"Cella promptuaria sive fossa nivalis"? Überlegungen zur Primärfunktion von Schacht MR 6/MR 32 in der Region 17C der Unterstadt von Augusta Raurica
Anlässlich der Lehrgrabung «Kaiseraugst-Auf der Wacht» in der westlichen Unterstadt von Augusta Raurica (Region 17C) wurden in den Jahren 2011–2013 mehrere, zum Teil über 4 m tiefe Schächte entdeckt – so unter anderem der im ausgehenden 1. oder frühen 2. Jahrhundert errichtete und um die Mitte des 2. Jahrhunderts wieder aufgegebene und mit Latrinensedimenten und anderen Abfällen verfüllte Schacht MR 6/MR 32. Im vorliegenden Aufsatz wird der Frage nach der primären Funktion des 4,2 m tiefen, trocken gemauerten Schachts nachgegangen, da sich diese im Rahmen der Auswertung der archäo(bio)logischen Quellen nicht mit hinreichender Sicherheit eruieren liess (vgl. Ammann/Schwarz 2017 [in diesem Band]). Denkbar ist einerseits eine Verwendung des Schachts als cella promptuaria, also zur Einlagerung von Flüssigkeiten und von feuchtigkeitsresistenten Lebensmitteln, namentlich von Obst und Gemüse. Analogien zu (früh-)neuzeitlichen Befun-den, die nach Aussage der zeitgenössischen Quellen nachweislich zur Bevorratung von Schnee und Eis gedient haben, lassen jedoch andererseits auch eine Nutzung des Schachts als fossa nivalis, also als Schnee- und/oder Eiskeller, als denkbar erscheinen. Gestützt wird diese Vermutung in erster Linie durch die antiken Schriftquellen. Obschon sich die antiken Testimonien zur Verwendung von Schnee und Eis mehrheitlich auf die ingeniosa luxuria (erfindungsreiche Genusssucht) der gesellschaftlichen und politischen Elite des imperium Romanum bzw. der urbs Roma beziehen, kann davon ausgegangen werden, dass Schnee und Eis auch hierzulande gezielt bevorratet und als Kühlmittel verwendet wurden. Die Analyse der antiken Textquellen sowie ethnografische Vergleiche zeigen jedenfalls, dass als Abnehmer nicht nur Liebhaber von gekühltem Wein oder von Eis- und Schneebädern infrage kommen, sondern beispielsweise auch Austernhändler, Käseproduzenten, Metzger und andere Lebensmittelproduzenten
Alliance Patrimoine
Alliance Patrimoine vertritt die Interessen des kulturellen Erbes der Schweiz gegenüber der Politik und der Öffentlichkeit. Die Organisation hat ihren Sitz und ihre Geschäftsstelle in Bern. Alliance Patrimoine wird getragen von den vier Organisationen Archäologie Schweiz AS, der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK, der Nationalen Informationsstelle für Kulturgüter-Erhaltung NIKE und vom Schweizer Heimatschutz SHS
- …
