56 research outputs found

    Communicative Actions

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    Communicative actions in the broad sense of communicationattempts ­ are special cases of instrumental actions, i.e. actions by means of which one tries to achieve some ends, their differentia specifica being that in the case of communicative actions the speaker expects to achieve her primary (communicative) aim iff this aim is recognized by her addressee. In short, from the speaker's viewpoint communication coincides with understanding, where understanding is to be identified with recognition of the relevant speaker's intentions. This idea is, using some elementary formal machinery from intentional logic, expounded in more detail, related to proposals of Paul Grice's (speaker's meaning), and compared to the alternative approach of classical speech act theory

    Understanding of Actions: Some Problems

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    An action is understood by us iff we see the action as being the conclusion of an appropriate practical syllogism. With this starting point of von Wright's Explanation and Understanding (1971) several other proposals are compared and more or less identified with, namely understanding as (i) knowing of the intention with which the action was done, as (ii) knowing the reasons for which it is or was rational to perform the action, and as (iii) knowing the subjective meaning of the action. Relative to these different versions of "understanding of an action", I summarise some differences between von Wright and myself

    Belgrade - New Impressions

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    Questions to and Replies by Prof. Dr. Georg Meggle, Leipzig Oct 18th 200

    Meine philosophischen Probleme und ich

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    Im China der Han-Zeit soll es in der von den höheren Beamtenverwendeten Variante des Mandarin keine Personalpronomina der ersten Person gegeben haben. Ich werde sehen, was sich machen läßt", das zu sagen war damals einem Beamten nicht möglich, jedenfalls nicht im Dienst. Das Hohe Haus wird seine Entscheidung zu treffen wissen", das ging. Persönliche Wert- und Einschätzungen sollten keine Rolle spielen; das Ich hatte hinter den Möglichkeiten bzw. Notwendigkeiten des Amtes zu verschwinden. Gute Philosophen verhalten sich als Philosophen genauso. Ihr Ich" kommt in ihren philosophischen Sätzen nicht vor. In guter Philosophie geht es allein um die Sache; und die hat nichts mit persönlichen Vorlieben und Stellungnahmen zu tun. Guter Philosophie geht es um Erkenntnis und wohlbegründetes Urteil, nicht um bloßes Meinen. So hatte ich es in meinem Studium gelernt. Genauer gesagt: Das war in etwa das Milieu, in dem ich Analytisches Philosophieren beigebracht bekommen hatte. Und obgleich ich mit diesem Milieu schon von Anfang an gewisse Schwierigkeiten hatte ( Dafür ist diese Abteilung nicht zuständig." ­ das hörte ich einfach zu oft.), halte ich diese unpersönliche Philosophie-Auffassung unter dem Strich auch heute noch für die beste. Trotzdem rede ich jetzt anders. Ich werde etwas persönlich, bzw., ich bleibe es

    SelbstbewuĂźte Reflexionen

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    Es ist eine der vielen Henne vs. Ei Varianten: Was kommt zuerst?: Die Sprache oder die Gedanken? Ich bin (na ja: nach dem Philosophy of Mind Schwenk sollte ich sagen: war lange Zeit bei uns in D) einer der wenigen, die dem Anti-Strom-Gedanken folgen, wonach Gedanken den Vorrang haben. Diesem Frege-Gedanken folgt (schon lange und wirklich folgerichtig) auch mein Münsteraner Kollege Peter Rohs. Trotzdem hatte er mit meinen Grundbegriffen der Kommunikation einige Probleme. Speziell das eine, dass meine Grundbegriffe, wie er meint, Kommunikation unmöglich machen, fordern sie doch in der Tat unendlich viele interpersonelle- Einstellungs-Iterationsstufen. (Sie kennen das, wenn Sie Psychologie interessiert, von Laing her: Ich glaube, dass Du glaubst, dass ich glaube etc. etc.) Diese Iteration sei aber unmöglich. Echt? Das ist die Hauptfrage dieser Replik au Rohse. Und wie der Titel schon impliziert, stecken dabei noch ein paar andere Probleme dahinter

    Ethik - raus aus der Uni?

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    Praktische Ethik ist die rationale Auseinandersetzung mit praxisrelevanten moralischen Fragen; will sagen: mit solchen moralischen Fragen, wie sie sich einzelnen Menschen (z.B. als Privatleuten, Forschern, Konsumenten, Politikern, Ärzten, Autofahrern oder Eltern) oder Gruppen von ihnen (wie Regierungen, Gerichten, Staaten, Kirchen, Firmen, Parteien, Verbänden, Gewerkschaften, Parlamenten und Universitäten) in ihren Entscheidungsprozessen stellen, kurz- oder langfristig. Das Themenfeld der Praktischen Ethik ist also riesig. Um Leben und Tod geht es z.B. bei Abtreibung, Euthanasie, Kindestötung, Todesstrafe, Regelungen für Organtransplantationen etc.; unter der Rubrik Reproduktions-Medizin fallen z.B. solche nicht weniger heißen Themen wie künstliche Befruchtung, Eugenik, pränatale Diagnostik, Leihmutterschaft etc.; ein dritter Bereich umfaßt Fragen nach Rechten, etwa nach den Rechten von Tieren, von Staatsbürgern, von Kindern und von zukünftigen Generationen, von Schwerverbrechern, von akademischen Lehrern ­ speziell von solchen der Ethik etc. Und dann das weite Feld der Sozialen Fragen: Wieder nur ein paar Stichworte: Rassen-Diskriminierung, Diskriminierung der Frauen, feministische Diskriminierung ,der' Männer, Ausländerpolitik, Armut bei uns und in der Dritten Welt, das Heroinproblem, Technologiefolgen, Städteplanung etc. etc. Viertens der ganze Bereich Internationale Beziehungen: siehe Friedensethik, Ethik der nuklearen Abschreckung, Weltinformationsordnung, Wiedergutmachung, Rüstungsexporte usw. Und schließlich der ganze sonstige Rest unserer Lebenswelt, also insbesondere unsere mehr oder weniger gute und glückliche Lebensführung: Freundschaft vor/ in/ nach/ außer und neben der Ehe, Berufswahl, Freizeitgestaltung, »Sex, Lies and Videotapes« ­ und noch sehr viel mehr von dem, was uns tagtäglich eben so über den Weg läuft

    Kommunikation und Rationalität

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    Kommunikation kann vieles heißen. Für Kommunikatives Handeln wird hier unterschieden zwischen: Kommunikationsversuchen, Erfolgreichem Kommunikativen Handeln (als erfolgreichen Kommunikations- versuchen), und Verstandenem aber nicht Erfolgreichem Kommunikativem Handeln; und dann noch, ob die jeweiligen Handlungen bereits eine reguläre (konventionale oder gar sprachliche) Bedeutung haben oder nicht. Was sind die jeweiligen Rationalitäts-Präsuppositionen? Das wird für alle oben unterschiedenen Kommunikativen Handlungs-Begriffe geklärt. Wie bei Handlungen generell, so ist auch bei den Kommunikativen Handlungen zwischen drei verschiedenen Rationalitäts-Typen zu unterscheiden: Handlungsrationalität, Rationalität der Handlungsgründe und situationsrelativer Personenrationalität

    Kommunikatives Handeln

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    Dieser Enzyklopädie-Beitrag unterscheidet (a) zwischen einer allgemeinen (noch auf keinerlei spezielle Verstehens- und Erfolgsgründe eingehenden) und diversen speziellen (solchen Gründen korrespondierenden) Theorien Kommunikativen Handelns sowie (b) zwischen intentionalistischen (Paradigma: H.P. Grice) und regeltheoretischen Ansätzen zu solchen Theorien (Paradigmen für letztere: J.L. Austin, J. Searle, E. von Savigny). Knapper Exkurs zur Theorie des kommunikativen Handelns von J. Habermas

    Anti-Reflexions-Reflexe. Zu Richard Raatzschs Bemerkungen zu meinen "SelbstbewuĂźten Reflexionen"

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    Meine Grundbegriffe der Kommunikation waren der erste Versuch einer Explikation von elementaren Begriffen Kommunikativen Handelns im Rahmen eines formalen Modells. Wie bei solchen Erst-Versuchen (wie ich meine) erlaubt, hatte ich mir größtmögliche Freiheiten herausgenommen. Vor allem die zu den stärkstmöglichen Vereinfachungen, also auch zu (an den diversen Kommunikationsrealitäten gemessen) ganz unrealistischen Rationalisierungen. Welche davon sind (für den von mir gewählten Handlungstheoretischen Ansatz) unverzichtbar? Welche zwar am Anfang sinnvoll, dann aber nicht mehr? Und welche total daneben? Darüber ­ und auch über die Grundsatzfrage, was so eine logisch aufgemotzte Kommunikationstheorie überhaupt soll ­ habe ich meinem Leipziger Kollegen Richard Raatzsch mit Gewinn und Freude gestritten. Dies ist mein Beitrag zu diesem Streit. (Der geht, so hoffe ich, wohl auch noch weiter.) Damit man den Streit versteht, ist Richard's Beitrag zu ihm beigegeben

    To Hell with Speech Act Theory

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    During the last few years semantics, too, has had its own paradigm clash. Whereas according to all theories belonging to the old, and still best developed tradition of realistic, objectivist, or correlational semantics, meanings are to be considered as certain entities, there is now a relatively new approach, which invites us to look at the meanings of signs as consisting of nothing else but their use. Thelocus classicus of this other, essentially pragmatically oriented paradigm is clearly Wittgenstein's Philosophical Investigations. Now, in order to have but the tiniest chance of being able, some day, to compare the alleged merits of this new paradigm with the established benefits of the old one, we are, as at least nowadays most of us would agree, in strong need of something which goes far beyond the Wittgensteinian hints as to what a workable account of meaning-as-use might look like. Is this need fulfilled by the so-called theory of speech acts? Have the speech act theoreticians really helped us a reasonable step forward -- as many adherents of the new paradigm had hoped, and some of the leading speech act theoreticians themselves had at least thought they would? Contrary to what I take to be the majority opinion in present-day philosophy, I think that, in fact, they have not
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