357 research outputs found

    Ans├Ątze und Erfahrungen mit Mengensteuerungssystemen in der Energie- und Umweltpolitik in den USA, den Niederlanden, D├Ąnemark und Gro├čbritannien

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    Das Bundeskabinett hat am 26. Juli 2000 den vom Bundesministerium f├╝r Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit vorgelegten Zwischenbericht zum nationalen Klimaschutzprogramm verabschiedet und seine Absicht bekundet, die F├Ârderung der Stromerzeugung in Kraft-W├Ąrme-Kopplungs-Anlagen (KWK) gesetzlich zu regeln. Bis Ende 2000 will die Bundesregierung Eckpunkte einer Quotenregelung zum Ausbau der KWK vorlegen. Ziel ist eine Minderung der CO2-Emissionen in einer Gr├Â├čenordnung von 10 Mio. Tonnen bis 2005 bzw. 23 Mio. Tonnen bis 2010. Das Gesetzgebungsverfahren soll sp├Ątestens Mitte 2001 abgeschlossen werden. Derzeit sind Entw├╝rfe in Vorbereitung, die ein F├Ârdermodell auf der Basis eines Zertifikatshandels aufbauen sollen. Damit soll ein marktorientiertes Instrument zur Mengensteuerung in der Umweltpolitik aufgegriffen werden, das aus einer intensiven akademischen Debatte hervorgegangen und in j├╝ngster Zeit bereits h├Ąufiger praktisch angewendet worden ist. International bestehende Erfahrungen und zahlreiche detaillierte Entw├╝rfe zu geplanten Modellen legen es nahe, diese f├╝r die Gestaltung der rechtlichen und institutionellen Verankerung eines KWKZertifikatemodells nutzbar zu machen. Aus ihnen lassen sich R├╝ckschl├╝sse auf die Erfolgsbedingungen eines funktionsf├Ąhigen Handelssystems ziehen, und wichtige Hinweise auf Detailfragen der Gesetzesgestaltung und Implementation sowie die Rahmengestaltung des Handelsmarktes ableiten. Die Modelle des Zertifikatshandels finden in unterschiedlichen Politikfeldern Anwendung. Sie betreffen u.a. die Regulierung klassischer Luftschadstoffe ├╝ber Emissionsrechtehandel, der mit gro├čen Variationen auf regionaler und nationaler Ebene und am ausgepr├Ągtesten in den USA anzutreffen ist. Aber auch internationale Wirkungsbereiche sind in der Diskussion: gegenw├Ąrtig wird u.a. von Gro├čbritannien ein Zertifikatsystem f├╝r Treibhausgasemissionen ausgearbeitet, das mittelfristig den Handel ├╝ber die Grenzen hinweg vorsieht. Grundlage dieser Systeme ist jeweils eine festgelegte Emissionsobergrenze, ├╝ber die hinaus keine Zertifikate in Umlauf gebracht werden. Funktion des Zertifikatsmarktes ist jeweils die effizienteste Verteilung dieser H├Âchstmenge unter den Emittenten (H├Âchstmengensteuerungsmodell oder engl. ÔÇ×cap and tradeÔÇť). Ein weiterer Anwendungsbereich ist der Stromsektor, wo sich aufgrund der Liberalisierung der M├Ąrkte traditionelle Preissteuerungsans├Ątze zur umweltpolitisch gew├╝nschten F├Ârderung von emissionsarmen Erzeugungstechniken (oder zur Verwirklichung sozialpolitischer Ziele) nicht mehr im gewohnten Umfang weiterf├╝hren oder durchsetzen lassen. Deshalb sollen die notwendigen Zusatzkosten nicht mehr ├╝ber feste Einspeiseverg├╝tungen sondern durch handelbare Zertifikate, etwa f├╝r gr├╝nen oder KWK-Strom, gedeckt werden. Indem Stromverbraucher oder Verteiler zum Erwerb einer festgesetzten Anzahl an Zertifikaten verpflichtet werden, soll ein Mindestanteil der regulierten Energietr├Ąger an der Stromerzeugung gesichert werden (Mindestmengensteuerung). Die vorliegende Untersuchung beschr├Ąnkt sich auf vier Zertifikathandelsmodelle: den SO2-Emissionshandel in den USA,1 das Handelsmodell f├╝r Klimagasemissionen, das ab April 2001 in Gro├čbritannien beginnen soll1 sowie die Handelssysteme f├╝r gr├╝nen Strom, die in den Niederlanden2 und D├Ąnemark2 etabliert bzw. durch das Parlament verabschiedet wurden. Die Darstellung gibt jeweils einen zusammenfassenden ├ťberblick ├╝ber die Grundz├╝ge der Modelle. In den sich anschlie├čenden analytischen Teilen werden einzelne Aspekte genauer beleuchtet. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Fr├╝hphase der Implementation, auf der Gestaltung des Zertifikatshandels sowie auf einer Bewertung der ├Âkonomischen Effizienz und ├Âkologischen Treffsicherheit des Systems insgesamt. Auf dieser Grundlage sollen in einem letzten Kapitel Kriterien f├╝r die Ausgestaltung von Mengenssteuerungssystemen abgeleitet werden

    Differential modulation of emotion processing brain regions by noradrenergic and serotonergic antidepressants

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    Rationale: Most widely used antidepressant drugs affect the serotonergic and noradrenergic pathways. However, there are currently no neurobiological criteria for selecting between these targets and predicting the treatment response in individual depressed patients. Objectives: The current study is aimed at differentiating brain regions known to be pathophysiologically and functionally involved in depression-related emotion processing with respect to their susceptibility to serotonergic and noradrenergic modulation. Methods: In a single-blind pseudo-randomized crossover study, 16 healthy subjects (out of 21 enrolled) were included in analysis after ingesting a single dose of citalopram (a selective serotonin-reuptake inhibitor, 40mg), reboxetine (a selective noradrenaline-reuptake inhibitor, 8mg), or placebo at three time points prior to functional magnetic resonance imaging (fMRI). During fMRI, subjects anticipated and subsequently viewed emotional pictures. Effects of serotonergic and noradrenergic modulation versus placebo on brain activity during the perception of negative pictures were analyzed with a repeated measures ANOVA in the whole brain and in specific regions of interest relevant to depression. Results: Noradrenergic modulation by reboxetine increased brain activity in the thalamus, right dorsolateral prefrontal cortex and occipital regions during the perception of negative emotional stimuli. Citalopram primarily affected the ventrolateral prefrontal cortical regions. Conclusion: The brain regions involved in the processing of negative emotional stimuli were differentially modulated by selective noradrenergic and serotonergic drugs: thalamic activity was increased by reboxetine, whereas citalopram primarily affected ventrolateral prefrontal regions. Thus, dysfunction in these regions, which could be identified in depressed patients, may predict treatment responses to either noradrenergic or serotonergic antidepressant

    Dose Response for the Stimulation of Cell Division by Caffeic Acid in Forestomach and Kidney of the Male F344 Rat

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    Caffeic acid (CA, 3,4-dihydroxycinnainic acid), at 2% in the diet, had been shown to be carcinogenic in forestomach and kidney of F344 rats and B6C3F1 mice. Based on its occurrence in coffee and numerous foods and using a linear interpolation for cancer incidence between dose 0 and 2%, the cancer risk in humans would be considerable. In both target organs, tumor formation was preceded by hyperplasia, which could represent the main mechanism of carcinogenic action. The dose-response relationship for this effect was investigated in male F344 rats after 4-week feeding with CA at different dietary concentrations (0, 0.05, 0.14, 0.40, and 1.64%). Cells in S-phase of DNA replication were visualized by iminunohistochemical analysis of incorporated 5-bromo-2ÔÇ▓-deoxyuridine (BrdU), 2 hr after intraperitoneal injection. In the forestomach, both the total number of epithelial cells per millimeter section length and the unit length labeling index of BrdU-positive cells (ULLI) were increased, about 2.5-fold, at 0.44) and 1.64%. The lowest concentration (0.05%) had no effect. At 0.14%, both variables were decreased by about one-third. In the kidney, the labeling index in proximal tubular cells also indicated a J-shaped (or U-shaped) dose response with a 1.8-fold increase at 1.64%. In the glandular stomach and in the liver, which are not target organs, no dose-related effect was seen. The data show a good correlation between the organ specificity for cancer induction and stimulation of cell division. With respect to the dose-response relationship and the corresponding extrapolation of the animal tumor data to a human cancer risk, a linear extrapolation appears not to be appropriat

    Lipometabolic side-effects of three ritonavir-boosted double protease inhibitor regimens without reverse transcriptase inhibitors

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    Poster presentation: Purpose of the study To compare the lipometabolic profiles of three double-boosted protease inhibitor (PI) regimens at standard dose, containing saquinavir and ritonavir in combination with lopinavir (LOPSAQ), atazanavir (ATSAQ) or fosamprenavir (FOSAQ) in HIV-positive patients, treated without reverse transcriptase inhibitors (RTI). ..

    Gefl├╝chtete Menschen in unterschiedlichen Siedlungsr├Ąumen

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    Gefl├╝chtete werden je nach Situation vor Ort unterschiedlich untergebracht. In Rheinland-Pfalz lebten 2016 22 Prozent in Gemeinschaftsunterk├╝nften, w├Ąhrend der Durchschnitt aller Bundesl├Ąnder f├╝r diese Form der Unterbringung bei 48 Prozent lag. Probleme beim Zugang von Fl├╝chtlingen auf den Wohnungsmarkt bestehen vor allem im geringen Einkommen, das eine selbst├Ąndige Anmietung einer Wohnung nahezu ausschlie├čt. Auch die Sprachdefizite und die b├╝rokratischen Abwicklungen von Anmietungen sind sehr hohe H├╝rden, zumal in vielen Herkunftsl├Ąndern das Wohnen zur Miete ganz unbekannt ist. Diskriminierungen gegen├╝ber Migrantinnen und Migranten sind empirisch belegt, so dass der Wohnstandard und die Bausubstanz insgesamt h├Ąufig unterdurchschnittlich sind. Auf Basis einer empirischen Studie wird der Verbleib gefl├╝chteter Menschen in Rheinland-Pfalz aus der Perspektive der Gefl├╝chteten sowie der Aufnahmegesellschaft untersucht. Somit steht der Integrationsprozess im Wohnumfeld im Fokus. Chancen und Hemmnisse der Integration f├╝r gefl├╝chtete Menschen in den Wohnungsmarkt, in soziale Netzwerke und ÔÇô ansatzweise ÔÇô in den Arbeitsmarkt werden vergleichend dargestellt und die Wirkungen verschiedener Einflussgr├Â├čen in verschiedenen sozialr├Ąumlichen Kontexten herausgearbeitet: Qualit├Ąt des Wohnens, Nachbarschaft, ehrenamtliche Unterst├╝tzung, individuelle Kompetenzen, kulturelle Aspekte und der Aufenthaltstitel. Die Studie bezieht verschiedene Zielgruppen ein: Gefl├╝chtete, Anwohner, Expert/innen in unterschiedlich strukturierten Siedlungsr├Ąumen und Quartierstypen in Rheinland-Pfalz. Im Mittelpunkt dieses Beitrags steht die Stadt Kaiserslautern, die mit der stark wachsenden Stadt Mainz und der l├Ąndlichen Kommune Kusel kontrastiert wird. 53 leitfadengest├╝tzte Interviews werden durch Auswertungen der SOEP-Fl├╝chtlingsstudie ÔÇô differenziert nach siedlungsstrukturellen Merkmalen - erg├Ąnz

    Minor Embedding in Broken Chimera and Pegasus Graphs is NP-complete

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    The embedding is an essential step when calculating on the D-Wave machine. In this work we show the hardness of the embedding problem for both types of existing hardware, represented by the Chimera and the Pegasus graphs, containing unavailable qubits. We construct certain broken Chimera graphs, where it is hard to find a Hamiltonian cycle. As the Hamiltonian cycle problem is a special case of the embedding problem, this proves the general complexity result for the Chimera graphs. By exploiting the subgraph relation between the Chimera and the Pegasus graphs, the proof is then further extended to the Pegasus graphs

    Minor Embedding in Broken Chimera and Pegasus Graphs is NP-complete

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    The embedding is an essential step when calculating on the D-Wave machine. In this work we show the hardness of the embedding problem for both types of existing hardware, represented by the Chimera and the Pegasus graphs, containing unavailable qubits. We construct certain broken Chimera graphs, where it is hard to find a Hamiltonian cycle. As the Hamiltonian cycle problem is a special case of the embedding problem, this proves the general complexity result for the Chimera graphs. By exploiting the subgraph relation between the Chimera and the Pegasus graphs, the proof is then further extended to the Pegasus graphs

    Ver├Ąnderungen beim Wohnen und von Standortpr├Ąferenzen durch Homeoffice in der Covid-19-Pandemie?

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    Mit der Verlagerung des Arbeitsplatzes in die Privatwohnung in der Covid-19-Pandemie ist die Sph├Ąre der Erwerbsarbeit mehr oder weniger unvermittelt in den Privatbereich eingedrungen und hat nicht nur zu notwendigen Anpassungsleistungen im Wohnen gef├╝hrt, sondern auch Fragen der Attraktivit├Ąt von Wohnstandorten neu aufgeworfen. Auf Basis der Ergebnisse einer Online-Befragung wird in diesem Beitrag der Einfluss von Homeoffice auf das Wohnen und Siedlungsstrukturen untersucht. Dabei werden auch ├ťberlegungen zu Co-working Spaces, eine weitere Form mobiler Arbeit, in die Analysen einbezogen. Ziel des Beitrags ist es, zur Diskussion um die Attraktivit├Ąt von Wohnstandorten und Folgen des mobilen Arbeitens f├╝r die Wohnungsnutzungen beizutragen. Die Ergebnisse zeigen: Anders als es mediale Diskussionen nahelegen, lassen sich (bisher) keine deutlichen Auswirkungen auf das Wohnstandortverhalten oder eine ,neue Lust aufs Land' identifizieren. Eine erh├Âhte Umzugsbereitschaft und eine hohe Unzufriedenheit mit der Wohnung sind vor allem bei als zu klein empfundenen Wohnungen gegeben. Co-working Spaces spielen noch keine Rolle, Befragte mit Wunsch nach flexiblen Arbeitsformen ziehen sie jedoch in Betracht.With the shift of the workplace to the private home in the Covid-19-pandemic, the sphere of gainful employment has more or less abruptly invaded the private sphere and has not only led to necessary adaptations in houses and flats, but has also raised new questions about the attractiveness of residential locations. Based on the results of an online survey, this paper examines the influence of home office on housing and settlement structures. Considerations of co-working spaces, another form of mobile work, are also included in the analyses. The aim of the paper is to contribute to the discussion about the attractiveness of residential locations and the consequences of mobile working for housing behaviour. The results show: Contrary to what media discussions suggest, no clear effects on location preferences or a 'new desire for the countryside' can be identified (so far). Furthermore, there is an increased willingness to move, especially in flats that are perceived as too small; dissatisfaction with the flat is higher among respondents with little space. Co-working Spaces do not yet play a role, but respondents with a preference for flexible forms of work are considering them
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