48 research outputs found

    Erfassung regionaler Potentiale

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    Den Abschluss des Workshops bildeten drei Impulsbeiträge zu geeigneten Ansätzen, politischen Instrumenten und Fördermöglichkeiten, um regionale Ernährungssysteme und nachhaltige Landnutzung im Stadt-Land-Nexus umzusetzen

    KERNiG - AP1.1 Bestandsaufnahme der kommunalen Ernährungssysteme – Landwirtschaftliches Produktionspotenzial und Lebensmittelflüsse

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    Für die Steuerung und Gestaltung der städtischen Ernährungspolitik ist entscheidend, die städtischen Lebensmittelflüsse quantitativ und qualitativ beurteilen zu können (Cleveland et al. 2015, Morgan 2015, Steel 2009, Unger et al. 2006). Analysen städtischer und regionaler Ernährungssysteme finden häufig im Diskurs um Regionalität von Lebensmitteln statt. Der Anteil regionaler Lebensmittel am Konsum in einer Stadt(region) unterscheidet sich dabei je nach Lebensmittelgruppe und Region. Regionale klimatische Bedingungen entscheiden über die grundsätzlichen Möglichkeiten des Anbaus von Produkten (Billen et al. 2011), aber auch das Vorhandensein von Verarbeitungsstrukturen ist relevant. Zudem sind für unterschiedliche Produktgruppen unterschiedliche Verkaufskanäle relevant. In der Stadt Freiburg i.Br. spielen beispielsweise Wochenmärkte als Absatzkanäle für regionales Gemüse und Obst eine wichtige Rolle, und die Gastronomie ist ebenfalls nicht unwichtig als Absatzkanal für regionale Produkte (Moschitz et al. 2015) Generell lässt sich aus den bisher vorliegenden Studien schliessen, dass für den Konsum regionaler Lebensmittel in einer Stadt angepasste Strukturen auf allen Produktionsebenen vorhanden sein müssen, d.h. eine genügend grosse Produktionsmenge in der Landwirtschaft, angepasste Strukturen von Sammel- und Verarbeitungsbetrieben, sowie eine Absatzstruktur, die die nachgefragten Mengen einerseits liefern kann und andererseits genügend gross ist, um die produzierten Mengen abzusetzen. Strukturen der Verarbeitung und Verteilung von Lebensmitteln nehmen als Bindeglied zwischen (landwirtschaftlicher) Produktion und Endkonsum eine Schlüsselstellung ein (Carey 2011, Moschitz et al. 2015). Solche Strukturen nehmen im Sinne kurzer Vermarktungsketten eine zentrale Rolle für die Kommunikation zwischen den Akteuren des regionalen Ernährungssystems ein (Galli et al. 2013). Um das Potential regionaler Ernährungssysteme zu erfassen ist es daher zentral, diese Strukturen zu verstehen, und damit eine Grundlage für die weitere Diskussion und mögliche Aushandlungsprozesse in der Lebensmittelversorgung von Städten zu schaffen. Mit diesem Ziel behandelt die vorliegende Studie für die Städte Leutkirch und Waldkirch folgende Fragestellungen exemplarisch für die Produkt(gruppen) Schweinefleisch, Rindfleisch, Geflügelfleisch, Trinkmilch, Hartkäse und Schnittkäse, Weichkäse und Frischkäse, Butter, Frischeier, Loses Brot/Brötchen, (Mehl)1, Kartoffeln, Spargel, Tomaten, Möhren, Zwiebeln, Erdbeeren, Äpfel, Weintrauben: 1. Welche Unternehmen sind an der kommunalen Lebensmittelversorgung beteiligt auf Ebene Produktion, Verarbeitung, Transport und Distribution? 2. Welche landwirtschaftlichen Produkte werden in der Region produziert (Analyse des landwirtschaftlichen Produktionspotenzials)? 3. Welche Mengen der ausgewählten Lebensmittel(gruppen) werden in den beiden Städten konsumiert? a. Woher stammen diese Lebensmittel (aus der Region; aus Deutschland; aus dem Ausland)? b. Wie hoch ist der Anteil regionaler Produkte an diesen Lebensmitteln? c. Welche Bedeutung haben die unterschiedlichen Absatzkanäle für regionale Lebensmittel

    Aus dem Flirt von Bio mit Regio soll ein Traumpaar werden

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    Der Biomarkt in Europa wächst rasant. Die Traumhochzeit von Bio und Regio könnte verhindern, dass die steigende Nachfrage mit Importen aus Billiglohnländern gedeckt wird

    Ă–kolandwirtschaft in der EU. Organisch und Dynamisch

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    Das anhaltende Wachstum der biologischen Landwirtschaft geht auf die Nachfrage der Kundinnen und Kunden zurück. Staatliche Fördermaßnahmen helfen dabei. Aber die EU honoriert die Umweltleistungen dieser Wirtschaftsmethode noch zu wenig

    Bläsihof damals: erste landw. Ausbildungsstätte für Landbevölkerung im Kt. ZH

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    Wie es dazu kam? Was waren damals die Herausforderungen? Wie sah der Bläsihof früher aus? Wie wurde unterrichtet? Wieso ging es nicht weiter

    Von global zu lokal. Stärkung regionaler Versorgungskreisläufe von Städten als Baustein für eine nachhaltige Ernährungspolitik – drei Fallstudien

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    Die zunehmende Globalisierung unseres Ernährungssystems ruft bei immer mehr Menschen in den Städten wie auf dem Land Unbehagen hervor. Der wachsenden Entfremdung von der Lebensmittelproduktion setzen kritische Konsumentinnen und Konsumenten die Idee einer möglichst lokalen oder regionalen Versorgung entgegen. Als »regional« gekennzeichnete Produkte erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, nicht zuletzt bei der städtischen Bevölkerung. Doch welche Potenziale gibt es überhaupt noch für Städte, die Bevölkerung mit regionalen Produkten zu versorgen – angesichts von Produktions- und Verarbeitungsstrukturen, die immer größer werden und meist auf einen überregionalen bis globalen Markt abzielen? Wo liegen die Erfolgsbedingungen für den Erhalt und die Stärkung regionaler Versorgungskreisläufe von Städten? – Der folgende Beitrag berichtet von drei Fallstudien aus Süddeutschland und interpretiert die Ergebnisse mit Blick auf eine nachhaltige Wende bei der Ernährungspolitik. Es stellt sich heraus, dass Städte und Kommunen hierbei eine zentrale Rolle spielen (können)

    LebensmittelflĂĽsse in Basel

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    Das Ziel des Projekts „Ernährungssystem Basel“ war, das städtische Ernährungssystem mit all seinen Akteuren im Detail zu analysieren, und eine Bewertung der Nachhaltigkeit des Systems vorzunehmen. Eine Übersicht über alle Ergebnisse findet sich auf der Website des FiBL: http://www.fibl.org/de/themen/ernaherungssysteme-gruenflaechen/gruenflaechen-veroeffentlichungen.html. Der vorliegende Bericht stellt die Ergebnisse des Teilprojekts „Lebensmittelflussanalyse“ vor. Die hier behandelten Forschungsfragen sind: - Welche Mengen an Lebensmitteln fliessen in die Stadt Basel? - Welches sind die wichtigen Akteure (horizontale und vertikale Wertschöpfungskette)? - Wie hoch ist der Versorgungsgrad von Lebensmitteln aus der näheren Umgebung der Stadt Basel für verschiedene Produktgruppen

    Landwirtschaftliche Demonstrationsanlässe: Worauf es ankommt

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    Neben institutionalisierten Aus- und Weiterbildungen spielt der Austausch zwischen Berufskolleginnen und -kollegen eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, neue Ideen und Techniken in der landwirtschaftlichen Praxis einzuführen. Entsprechend haben Demoveranstaltungen in der Schweiz eine lange Tradition. Bisher gibt es kaum Untersuchungen darüber, welche Faktoren die Wirkungen bei den Teilnehmenden von landwirtschaftlichen Demonstrationsanlässen beeinflussen. Im Rahmen des EU-Projektes PLAID wurden solche Anlässe in ganz Europa untersucht. Am Beispiel von zwei Schweizer Demoanlässen wurden mittels teilnehmender Beobachtung, Umfragen und Interviews mit Organisatoren und Teilnehmenden sowie aufgrund der Inputs einer Begleitgruppe die wichtigsten Erfolgsfaktoren für Demoanlässe identifiziert: 1. Klares Programm, klare Veranstaltungsziele, zielgruppengerechte Werbung; 2. Optimaler Zugang für die Teilnehmenden auf verschiedenen Ebenen; 3. Relevante Inhalte und Übertragbarkeit auf den eigenen Betrieb; 4. Interaktion zwischen den Teilnehmenden; 5. Längerfristige Verankerung des Themas über den Anlass hinaus. Die konsequente Umsetzung dieser Aspekte kann dazu beitragen, das grosse Potenzial von Demoanlässen künftig noch besser zu nutzen

    Facteurs de réussite des événements de démonstration dans le domaine agricole

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    Lorsqu’il s’agit d’introduire de nouvelles idées et techniques dans la pratique agricole, l’échange entre collègues joue un rôle capital, en complément des structures institutionnelles de formation de base et continue. D’où l’engouement de longue date pour les démonstrations agricoles en Suisse. Jusqu’à présent, peu d’études ont été menées pour déterminer les facteurs qui influencent l’impact de ces événements sur les participant(e)s. Le projet européen PLAID (Peer-to-peer Learning: Accessing Innovation through Demonstration) étudie ces événements dans l’ensemble de l’UE. Les principaux facteurs de réussite des démonstrations ont été identifiés à l’aide de deux exemples de ce type en Suisse, en s’appuyant sur des observations, enquêtes et entretiens avec les organisateurs/trices et les participant(e)s. Les facteurs de réussite identifiés sont les suivants: 1. Programme clair, objectifs précis, publicité adaptée au groupe cible 2. Conditions de participation optimales à différents niveaux 3. Pertinence des contenus et transférabilité des acquis de l’agriculteur dans sa propre exploitation 4. Interactions entre les participant(e)s 5. Ancrage du thème à long terme La transposition de ces principes dans la réalité permettra de mieux tirer parti du potentiel colossal des événements de démonstration à l’avenir

    Learning processes initiated by agricultural demonstration activites in Switzerland

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    Content - Results from Swiss Case Studies - Research Question - Methods - Success Factor 1: Clear objectives and programme as well as target group-specific advertisement - Success Factor 2: Optimal acces for participants at different levels - Success Factor 3: Relevant contents and appliacability on the individual farms - Success Factor 4: Interaction between the participants - Success Factor 5: Long-term anchoring - Conclusion
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