2,318 research outputs found

    Lehrverbesserung durch Online-Tests: Effekte der Eigenarbeit von Studierenden

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    Ein Anreizsystem zur kontinuierlichen Mitarbeit wird als Mittel zur Verbesserung der universitären Lehre vorgestellt. Da Missbrauchsmöglichkeiten bestehen, kommen bei der qualitativen Erfolgsanalyse Zweifel auf, ob die Anreize an der richtigen Stelle greifen. Ziel dieser Arbeit ist es, die vorliegenden Zweifel zu zerstreuen. Dabei steht die Quantifizierung des Effekts der Mitarbeit auf den Lernerfolg im Mittelpunkt. In der konfirmatorischen Analyse des aufgestellten Modells wird der positive Effekt der Lehrverbesserung sichtbar. Das beschriebene Anreizsystem wird, trotz Anfälligkeit, zur Fortsetzung empfohlen - allerdings wird verstärkte Kontrolle nahegelegt

    Der Einfluss von Anreizsystemen auf die intrinsische Motivation

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    Der Einfluss unterschiedlicher Anreiztypen auf die intrinsische Motivation ist seit Jahren Gegenstand einer heftigen Kontroverse. Der vorliegende Beitrag erweitert diese Diskussion, indem er die Analyse auf zwei weitere Kernelemente von Anreizsystemen, die Ausgestaltung der Bemessungsgrundlage und der Belohnungsfunktion, ausweitet. Er arbeitet auf Basis eines sach-analytischen Vorgehens unter Einbeziehung der Theorie der kognitiven Bewertung heraus, welchen Einfluss die in der betriebswirtschaftlichen Literatur diskutierten Anforderungskriterien an diese Elemente auf die intrinsische Motivation entfalten können. Es wird ein hypothetisches Wirkungsgefüge herausgearbeitet, welches daraufhin deutet, dass ein Großteil der Anforderungskriterien positiv auf die intrinsische Motivation wirkt, und das konkrete Ansatzpunkte für weitere empirische Studien liefert.The relationship between extrinsic incentives and intrinsic motivation has attracted much debate over the last decades. Most of the extant literature focuses on the effect of different types of incentives, particularly the role of monetary rewards for intrinsic motivation. This paper adds an additional perspective to the discussion. Using cognitive evaluation theory it explores how different characteristics of incentive systems, such as the objectivity of performance assessment - as opposed to different types of incentives - affect intrinsic motivation. The analysis suggests that most of these characteristics have a positive effect on intrinsic motivation and provides detailed starting points for further empirical research

    Die Rolle des Controllings bei der Gestaltung von Anreizsystemen

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    Anreizsysteme werden seit einiger Zeit zunehmend mit dem Controlling in Verbindung gebracht. Auffallend an diesem Bedeutungszuwachs des Controllings bei der Gestaltung von Anreizsystemen ist die zeitliche Parallelität mit dem Bedeutungszuwachs des Controllings im Rahmen des Siegeszuges der Shareholder-Value-Orientierung. Konzeptionell stellt sich dabei die Frage nach der funktionalen, institutionalen und instrumentalen Konsistenz der dem Controlling zukommenden Aufgaben bei der Gestaltung von Anreizsystemen. Im Rahmen des Beitrages wird daher zum Ersten der Frage nachgegangen, ob die Aufgabe der (Mit-)Gestaltung von Anreizsystemen durch die Institution Controlling funktional durch bestehende Controllingkonzeptionen erfasst wird. Da die Gestaltung von Anreizsystemen nicht alleine dem Controlling obliegt, wird als zweites erörtert, welche Teilaufgaben bei der Anreizsystemgestaltung sich konzeptionell dem Controlling zuordnen lassen. Zum Dritten wird untersucht, ob auch widerspruchsfreie Aussagen zur instrumentalen Komponente möglich sind, d. h. in welchem Ausmaß Anreizsysteme als Controllinginstrument angesehen werden können

    Instrumente der Umweltpolitik: Die ökonomische Perspektive

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    Heterogeneous labour markets in a microsimulation-AGE model : application to welfare reform in Germany

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    "Labour market reforms that are designed to stimulate labour supply at the lower end of the wage distribution can never be precisely restricted to affect only the target group. Spillovers to and feedback from other segments of the labour market are unavoidable and may counteract the direct effects of the reform. An adequate representation of heterogeneous labour markets becomes therefore an important issue for the assessment of reforms. We analyse the possible interactions between labour market segments in a combined, consistent microsimulation-AGE model with a flexible representation of substitution possibilities and different wage-forming regimes. We look at a stylised reform and find labour-demand cross-price elasticities between the low and medium skilled to be the main drivers of the results. Interaction with the high-skilled segment is less pronounced." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))Niedrigqualifizierte, mittlere Qualifikation, Hochqualifizierte, Lohnfindung, Anreizsystem, Leistungskürzung, Arbeitslose, aktivierende Arbeitsmarktpolitik - Auswirkungen, Beschäftigungseffekte, Erwerbsverhalten, Arbeitskräfteangebot, Lohnhöhe, Einkommensverteilung, Bruttoinlandsprodukt, öffentliche Einnahmen, Konsum, Investitionen, Kapitalmobilität, Arbeitsmarktmodell, Heterogenität

    Effekte einer Arbeitszeitverkürzung: empirische Evidenz für Frankreich

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    In diesem Papier wird an Hand eines Vektorfehlerkorrekturmodells (VECM) für den französischen Arbeitsmarkt untersucht, wie sich die dort Anfang 2000 eingeführte Verkürzung der Regelarbeitszeit in Verbindung mit Subventionen der Sozialversicherungsbeiträge ausgewirkt hat. Theoretisch sind die Effekte der Arbeitszeitverkürzung auf die Beschäftigung nicht eindeutig. Deshalb führen wir mit einem Arbeitsmarktmodell out-of-sample Prognosen für die Periode 1999q4-2001q2 durch. Mit dem Vergleich zwischen diesen Prognosen, die als Basissimulation (ohne Schock) angesehen werden können, und den realisierten Werten (mit Schock) können wir dann eine Aussage über die Effekte der Einführung der 35-Stunden-Woche (Schock) treffen. Die Ergebnisse sprechen u.a. für positive Beschäftigungseffekte des implementierten Politikmixes.Arbeitslosigkeit, Arbeitszeitverk¨urzung, VECM, Frankreich

    Die gesetzliche Unfallversicherung im Systemvergleich

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    Der Aufsatz beschreibt, auf welche Weise die gesetzliche Unfallversicherung nach der Reform von 2009 ihre Bewährungsprobe bestanden hat. Darüber hinaus wird geprüft, inwieweit sie dabei zum Vorbild für andere Sozialversicherungen, insbesondere die Rentenversicherung und der gesetzlichen Krankenversicherung, werden kann. Die überwiegend positive Entwicklung der gesetzlichen Unfallversicherung beruht vor allem darin, dass in den Entscheidungsgremien auf institutioneller Ebene die Fachfragen vor der politischen Diskussion rangieren und die Anreizmechanismen allokationseffizient gesteuert werden. So entsteht ein System, dass sowohl den Unternehmen, wie auch den Arbeitnehmern ein hohes Maß an Schutz, trotz international bestem Abschneiden in der Kostenhöhe, bietet. Durch die intensive Behandlung von Präventionsfragen in den Fortbildungen der zahlreichen Schulungshäuser entsteht darüber hinaus eine Kultur der Arbeitsplatzsorgfalt

    Balanced Scorecard: Theoretische Konzeption und Anwendung in der Praxis

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    Die zunehmende Diskontinuität, Unsicherheit und Komplexität der Makro- und Mikroumwelt eines Unternehmens, stellt Firmen vor große Herausforderungen. Um den Managementprozess, der sich aus Planung, Umsetzung und Kontrolle zusammensetzt, optimal zu gestalten, werden spezielle Managementtools benötigt. Mit der Balanced Scorecard (BSC) entwickelten KAPLAN/NORTON ein solches Performance Measurement System und bieten Managern ein unterstützendes Rahmenkonzept für die Führung eines Unternehmens. In dem vorliegenden Beitrag wird ein breiter Überblick über das Themengebiet geschaffen, der sowohl theoretische als auch praktische Sachverhalte umfasst. Bevor die Grundkonzepte der BSC als Kennzahlen- und Managementsystem vorgestellt werden, wird der historische Werdegang der BSC-Entwicklung erarbeitet. Wichtige Managementtheorien beispielsweise von DRUCKER, JENSEN/MECKLING oder RAPPAPORT, werden dabei herangezogen, da diese maßgeblichen Einfluss auf die idealtypische Ausgestaltung der BSC hatten. Neben den theoretischen Grundlagen werden im nächsten Schritt aktuelle Erkenntnisse aus Forschung und Praxis dargestellt. Zum einen werden dabei der Implementierungsstand der BSC und dazugehörige Erklärungsansätze erläutert. Zum anderen wird mit Hilfe der BSC-Typen nach SPECKBACHER/BISCHOF/PFEIFFER auf Ursache- Wirkungsbeziehungen, Anreizsysteme und organisationales Lernen eingegangen. Da im Kontext des Supply Chain Managements die BSC eine wichtige Rolle spielt, jedoch bei der Verwendung der originären vier Perspektiven einige Probleme vorzufinden sind, werden diesbezüglich verschiedene Konzepte vorgestellt. Anschließend werden mit der Sustainability Balanced Scorecard und der St. Galler Management Scorecard zwei BSC-Entwürfe mit spezieller Ausrichtung erarbeitet. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die BSC ein flexibles Rahmenkonzept für Manager darstellt, das individuell auf die Bedürfnisse eines Unternehmens zugeschnitten werden kann. Jedoch bestehen auch Defizite, die bereits zum Teil durch praxisnahe Modifikationen behoben werden können

    Die Grenzen des Wachstum

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