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Handelsstruktur und nationale Interessen konterkarieren GUS-Integration

By Hermann Clement, Alexandra Reppegather and Manuela Troschke

Abstract

Die vielfachen Integrationsbemühungen der GUS-Staaten in den letzten Jahren waren nicht in der Lage, den bemerkenswerten Rückgang des Intra-GUS-Handels zu Gunsten einer zunehmenden Handelsverflechtung der GUS-Staaten mit Drittländern, insbesondere der EU, zu stoppen. Trotz dieser kontinuierlichen Ausweitung der Handelsaktivitäten zwischen der EU und den GUS-Staaten bewegen sich die Handelsbeziehungen zwischen diesen Regionen jedoch nach wie vor auf einem niedrigen Niveau. Sie sind weitaus weniger entwickelt als diejenigen zwischen der EU und den ostmitteleuropäischen Staaten. Wichtige Impulse für eine verbesserte Exportstruktur und höhere Exportdynamik der GUS-Staaten wären vom Zufluss ausländischen Kapitals zu erwarten. Erst mit einer nachhaltigen Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den GUS-Ländern wird sich allerdings der bisher geringe Zustrom von Auslandskapital verstärken. Diesen Fragen geht eine ausführliche Analyse der Handelsbeziehungen und der handelspolitischen Rahmenbedingungen innerhalb der GUS-Staaten sowie der Entwicklung des Außenhandels der GUSStaaten im Rahmen ihrer Annäherung an die EU und ihrer Integration in den Welthandel nach, die soeben in der Reihe der Arbeiten aus dem Osteuropa-Institut München (Working Papers) erschienen ist.

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