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Steigerung der Ressourceneffizienz durch Integration von Energie- und Qualitätsmanagement

By R. Schmitt and S. Günther

Abstract

Integrierte Managementsysteme (IMS) vereinen verschiedene branchenübergreifende (z.B. ISO 9000ff.) und branchenspezifische (z.B. ISO/TS 16949) Managementsysteme unter einem Dach, um Synergien zu nutzen, Redundanzen parallel betriebener Managementsysteme zu vermeiden und die Akzeptanz der Mitarbeiter zu erhöhen. Im Bereich der Managementsysteme kommt dem unternehmensweiten Energiemanagement-(System) (z.B. nach DIN EN ISO 50001 als Ersatz für die DIN EN 16001) eine zunehmend wichtigere Rolle zu. Eigenen Erhebungen zufolge betrieben im Jahr 2010 lediglich 3,5 Prozent der befragten Unternehmen ein Energiemanagementsystem. Dieser Beitrag stellt die wesentlichen Beweggründe der Einführung eines Energiemanagementsystems vor. Ein solcher Grund ist die Bestrebung der Bundesregierung, zukünftig den Spitzenausgleich im Rahmen der Energiesteuer und Stromsteuer an Maßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz zu binden. Die mit dem Betrieb eines Energiemanagementsystems bezweckte Erhöhung der Energieeffizienz bewirkt darüber hinaus eine unmittelbare Kostensenkung, da weniger Energie bei gleicher Ausbringungsmenge bezogen werden muss. Andererseits bindet die Einführung eines Energiemanagementsystems finanzielle und personelle Ressourcen. Im Sinne einer Entscheidungsunterstützung stellt dieser Beitrag den wesentlichen Nutzen eines Energiemanagementsystems dem für die Integration aufzubringenden Aufwand gegenüber. Um den hohen und zum Teil konkurrierenden Anforderungen bei der Integration eines Energiemanagementsystems in ein vorhandenes Qualitätsmanagementsystem bzw. Integriertes Managementsystem zu begegnen, wird in diesem Beitrag zunächst das Zusammenwirken der Themen Qualität und Energie beleuchtet und anschließend ein Vorgehen für die Integration des Energiemanagements in das Qualitätsmanagement vorgestellt. Wesentliche Herausforderungen für die Integration eines Energiemanagement-Systems in ein bestehendes Qualitätsmanagementsystem oder in ein Integriertes Managementsystem bestehen darin, dass die Plattform für die Integration des Energiemanagementsystems variiert, sich der Komplexitätsgrad heutiger Integrierter Managementsysteme durch die hohe Anzahl der eingebundenen Managementsysteme erhöht und die Erfüllung der Forderungen aller Einzelnormen bei gleichzeitig schlanker Organisation des Integrierten Managementsystems gegeben sein muss. Jedes (Integrierte) Managementsystem muss einen wertschöpfenden Mehrwert für ein Unternehmen generieren und in seiner Ausgestaltung prozess- und ergebnisorientiert sein. Ansätze für die Integration des Energie-Managements in das Qualitäts-Management bestehen insbesondere darin, die Anzahl vorhandener Prozesse und Dokumente durch Aggregation auf ein Minimum zu reduzieren. Ein einfaches Beispiel ist die Zusammenführung der Qualitätspolitik, Umweltpolitik und Energiepolitik in einer gemeinsamen Unternehmenspolitik

Year: 2012
OAI identifier: oai:fraunhofer.de:N-218677
Provided by: Fraunhofer-ePrints
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