Herausforderungen der mechanischen Prüfung im Spannungsfeld zwischen Werkstoff- und Bauteileigenschaften

Abstract

Mit zunehmender Ressourcenknappheit wird der Anspruch an eine effiziente Auslegung von Strukturbauteilen und einer damit einhergehenden optimalen Ausnutzung des werkstoffspezifischen Festigkeitspotenzials immer wichtiger. Um dieser Forderung gerecht zu werden, gilt es unter labortechnischen Bedingungen den bauteilrelevanten Werkstoffzustand ebenso wie die unter Betriebsbedingungen auftretenden Belastungen möglichst realitätsgetreu abzubilden, um auf dieser Basis zuverlässige und anwendungsrelevante Kennwerte zu ermitteln. Insbesondere im Hinblick auf die Schwingfestigkeit sind fertigungsbedingte und vorgeschichteabhängige Einflussfaktoren und die daraus resultierende Werkstoffmikrostruktur zu berücksichtigen. Eine besondere Bedeutung kommt hierbei vor allem Umform- und Fügeprozessen zu, welche eine signifikante Änderung der Schwingfestigkeit im klassischen Dauerfestigkeitsbereich und darüber hinaus bewirken können. Am Beispiel häufig eingesetzter Konstruktionswerkstoffe (Edelstahl, Aluminium- und Nickelbasislegierungen) wird exemplarisch der Einfluss verschiedener Fertigungsschritte aufgezeigt und die Herausforderungen bei der jeweiligen prüftechnischen Umsetzung und Schädigungsdetektion aufgezeigt

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oai:fraunhofer.de:N-334966Last time updated on 11/15/2016

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